Sagen

Die Abenteuer des Odysseus.                                                                          Fr.    12.10
Nacherzählt von Charles Lamb. Aus dem Englischen von Helene Scheu-Riesz. 
Insel (2005), 116 S. it 3122, Kt.

In England sind seine farbenprächtigen Nacherzählungen von Weltliteratur selbst schon Klassiker. Nach "Shakespeare für jedermann" nun Charles Lambs zugängliche Prosafassung der "Odysee" (1808 erstmals erschienen), die die Antike lebendig macht - und bereits James Joyce zu seinem "Ulysses" inspirierte.  

Antike Mythen und ihre Rezeption.                                                                Fr.    23.50
Ein Lexikon. Hrsg. von Lutz Walther.  Reclam, Lpz. (2002), 250 S. RUBL 20051, Kt.

Gesichter und Charaktere der antiken Götter und Halbgötter haben sich in ihrer zweitausendjährigen Geschichte immer wieder verändert. Dieses Lexikon dokumentiert ihre Wandlungen in Literatur und Philosophie von der Spätantike bis in die Gegenwart.

Armstrong, Karen: Eine kurze Geschichte des Mythos.                                    Fr.    14.30
Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff.  DTV (
2007), 144 S. dtv 13610, Kt.

Das Werk handelt von den Anfängen in der Steinzeit mit den Mythen der Jäger und Schamanen über die weltanschaulichen Umwälzungen der Neuzeit bis zur Moderne mit ihrer Diskreditierung des Mythos durch die Naturwissenschaften.

Bachmann, Thomas: Sagenhaftes Wandern.                                                    Fr.    39.00
Dreizehn Ausflüge in die Gegenwart der Urschweizer Sagenwelt.   Rotpunktverlag (2003), 212 S., Kt.

Beowulf.                                                                                                        Fr.    23.60
Das angelsächsische Heldenepos. Umfangreich kommentiert und mit Anmerkungen versehen von Hans-Jürgen Hube. 
Marix (2005), 512 S., Gb.

Bockemühl, Erich: Niederrheinisches Sagenbuch.                                            Fr.    37.00
Nachdruck der Ausgabe von 1930 Mit Bildern v. G. Olms.
Olms (1997), 286 S., Ln.

Bringsvaerd, Tor Age: Die wilden Götter.                                                        Fr.    45.30
Sagenhaftes aus dem hohen Norden. Deutsche Fassung v. T. und H.M. Enzensberger. Mit 77 Zeichnungen v. Johannes Grützke. Eichborn (2002), 312 S., Gb.

Brüder Grimm.: Deutsche Sagen.                                                                   Fr.   158.00
Winkler (2002), ca. 652 S., Ln.

In mehr als zehnjähriger Arbeit haben Jacob und Wilhelm Grimm 585 Sagen zusammengetragen, darunter so berühmte wie Lohengrin, Tannhäuser, Der Rattenfänger von Hameln oder Heinrich der Löwe. Besonderen Reiz gewinnen die Sagen aus dem Einbruch des Dämonischen in die faktische Welt der historischen Tatbestände, Orte und Menschen, aus dem die "Gewalt der Überraschung" hervorgeht. 

Das Buch vom Gral.                                                                                       Fr.    19.80
Alle Mythen, Legenden und Dichtungen. Hrsg. v. Bertram Kircher.  Patmos (
2006), 352 S., Gb.

Cerinotti, Angela: Bildatlas Mythologie.                                                          Fr.    57.00
Die Mythen der Welt erkennen und verstehen.  
Parthas (2007), 352 S., Gb.

Citati, Pietro: Das Licht der Nacht.                                                                  Fr.    44.50
Die grossen Mythen der Welt. Aus d. Italien. v. Barbara Kleiner und Karl Pichler.  Claassen (1999), Ca. 400 S., Gb.

Pietro Citati breitet in diesem Buch die Mythen der Welt von der griechischen Antike über die Märchen der Perser, Chinesen und Araber bis hin zu den monotheistischen Erzählungen von Christentum und Islam ebenso kenntnisreich wie leichtfüssig vor uns aus und betreibt wie nebenher eine Kritik des Vernunftdenkens unserer Zeit.

Deutsche Volkssagen.                                                                                     Fr.    19.80
Hrsg. und erläutert von Leander Petzoldt. 
Marix (2007), ca. 480 S., Gb.

Die Sammlung legt Zeugnis ab von der kulturellen und ethnischen Mannigfaltigkeit des deutschsprachigen Raumes. Sie beruht weitgehend auf der Sammeltätigkeit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in der Nachfolge der Brüder Grimm. Die Gestalten der Sage reflektieren die  Ängste und Neigungen der Gesellschaft, in der sie leben. Sie repräsentieren Ideen, Strukturen, Wertvorstellungen und Normen einer vorindustriellen Welt auf einer symbolischen Ebene, die uns Einblicke in das traditionelle soziale und geistige Gefüge jener Gesellschaft gibt. 

Die Edda.                                                                                                       Fr.    23.80
Götterdichtung, Spruchweisheiten und Heldengesänge der Germanen.   Sphinx (2004), 472 S. DGR, Kt.

Die Edda.                                                                                                       Fr.    40.20
Götter- und Heldenlieder der Germanen.   Manesse (2003), Gb.

Egils Saga.                                                                                                      Fr.    51.00
Hrsg. von Kurt Schier.  Diederichs (1996), 400 S., Ln.

Fink, Gerhard: Die schönsten Sagen der Antike.                                              Fr.    18.10
Fischer-TB. (2002), 430 S. Fischer-Tb. 14976, Kt.

Fink, Gerhard: Who's who in der antiken  Mythologie.                                   Fr.    33.00
Mit 30 Farb- und 40 s/w-Abbildungen. DTV (2002), 240 S. DTV Tb. 32541, Kt.

Auf äusserst unterhaltsame Weise bringt uns der Autor ein kulturelles Erbe wieder näher: Er erzählt die Geschichten von rund 800 Figuren aus der griechischen und römischen Antike. Seine Hinweise auf bedeutende Werke der bildenden Kunst und Literatur, denen diese mythologischen Stoffe zugrunde liegen, verdeutlichen eindrucksvoll, wie sehr diese Mythen in unserer Kultur verwurzelt sind.

Finken, Kriemhild: Rotbuche und Steineiche.                                                 Fr.    43.80
Laubbäume in alten Bildern und Geschichten.  Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Thorbecke (
2007), 144 S., Gb.

Bäume begleiten den Menschen seit jeher, sind wesentliche Figuren in Sagen und Märchen und zahlreiche Bräuche und Volksglauben ranken sich um sie. Mit wertvollen historischen Abbildungen und kurzen Texten führt dieses Buch die bekanntesten Laubbäume unserer Gegend, ihren Mythos und ihre Geschichte vor.

Georgische Sagen und Legenden.                                                                    Fr.    36.00
Hrsg. v. Heinz Fähndrich. Mit Pastellzeichnungen von C. Pom. Gollenstein (1998), 328 S., Gb.

Georgien ist eines der ältesten christlichen Länder der Welt, das sich seit der Christianisierung zu Beginn des 4. Jahrh. geistig nach Europa orientierte. Der Weg Georgiens war stets eng mit den frühesten Kulturen der Menschheit in Mesopotamien und Vorderasien verknüpft. Im 12./13. Jahrh. wuchs die Kulturnation im Kaukasus zur stärksten Macht im gesamten Vorderen Orient heran. Viele Frauen und Männer, die die Geschichte Georgiens prägten, werden in diesem Buch wieder lebendig. Von König Parnawas (4./3. Jahrh. v. Chr.) bis zum Räuber Arsen Odselaschwili (19. Jahrh.) spannen sich die hier wiedergegebenen Überlieferungen des georgischen Volkes.

Germanische Götter- und Heldensagen.                                                          Fr.    26.80
Nach den Quellen neu erzählt von Reiner Tetzner.  Reclam (1997), 559 S., Ln.

Die Geschichten von Göttern und Helden aus der Vorzeit Mittel- und Nordeuropas gehören zu den grossen, wirkungsmächtigen Stoffen unserer Literatur. Im Rückgriff auf die altnordischen und mittelalterlichen Quellen werden die alten Märchen um Odin, Thor und Freyja, Siegfried und Kriemhild, Gunter und Brünhild, Hagen, Dietrich, Hildebrand und Wieland neu erzählt, in einer heutigen jugendlichen und erwachsenen Lesern zugänglichen Sprache.

Die Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda.                                              Fr.    30.10
Übersetzt, kommentiert u. hrsg. von Arnulf Krause. 
Reclam (2004), ca. 520 S., Ln.

Eine unscheinbare Handschrift aus Island, der Codex Regius, enthält die spektakulären und weltberühmten Gedichte und Lieder, die von den altnordischen Göttern und Helden erzählen. Neben Informationen über die germanische Götterwelt erhielten sich in ihnen vor allem auch die nordischen Versionen der Nibelungen- und Dietrichsagen. Arnult Krauses ausführlich kommentierte Prosaübersetzung erzielt hohe Genauigkeit besonders im Umgang mit der ausgefeilten altisländischen Dichtungstechnik des Umschreibens, der Metaphern- und Synonymfindung.

Gregory, Lady: Das grosse Buch der irischen Mythen und Legenden.        Fr.    36.80
Pattloch (2001), 448 S., Gb.

Aus der klassischen Wiedergabe der keltischen Mythen und Legenden, die es seit der Forscher- und Uebersetzertätigkeit der Lady Gregory (1852-1932) gibt, haben sie alle ihre Stoffe geschöpft, die vielen Irland-Autoren in aller Welt. Nach dem Tod ihres Mannes lernte die Adlige Isabella Augusta Persse (wie Lady Gregory eigentlich hiess) Gälisch und widmete sich dem Studium der keltischen Handschriften. Als Dramatikerin begründete sie die literarische Renaissance Irlands. Das Werk aber, mit dem sie in die Geschichte einging "Gods and Fighting Men" (1904), liegt hier unter dem Titel "Das grosse Buch der irischen Mythen und Legenden" erstmals in deutscher Sprache vor.

Die Grettis Saga.                                                                                             Fr.    51.00
Die Saga von Grettir.   Diederichs (1998), 303 S., Ln.

Grimm, Jacob: Deutsche Mythologie.                                                              Fr.    43.80
Vollständige Ausgabe.  
Marix (2007), ca. 1300 S., Gb.

Das 1835 erstmals erschienene und schon damals mit sehr viel Beifall aufgenommene bahnbrechende Werk zeichnet zum ersten Mal ein klares und umfassendes Bild vom Glauben der Germanen und rekonstruiert die religiösen Vorstellungen der deutschen Stämme vor der Christianisierung, unter vergleichender Heranziehung skandinavischer Quellen. Ein Standardwerk und ein Muss für alle, die ein fundierte Auskunft zur Mythologie erhalten wollen.

Das grosse Sagenbuch.                                                                                    Fr.    19.80
Die schönsten Götter-, Helden und Rittersagen. Gesammelt u. neu erzählt v. Johannes Carstensen.  Diogenes (1996), 463 S. Detebe 22875, Kt.

Dieses Buch nimmt mit auf eine Reise in die Vergangenheit quer durch Europa. In die Antike, ihren Göttern und Helden, zu nordischen Sagen, zu den deutschen Helden und Rittern, zu König Artus, Spaniens El Cid oder England Robin Hood. Mal humorvoll, mal ironisch, nie langweilig und immer treffsicher in der Pointe, erweckt Johannes Carstensen die Götter, Helden und Ritter zum Leben.

Das grosse Sagenbuch.                                                                                    Fr.    69.00
Die schönsten Götter-, Helden- und Rittersagen des Mittelalters. Nacherzählt von Johannes Carstensen. Illustriert von Tatjana Hauptmann. Diogenes (1997), ca. 228 S., Gb.

Gutmann, Hermann: Roland und seine Brüder.                                               Fr.    18.10
Edition Temmen (2004), 132 S., Gb.

Ineichen, Stefan: Himmel und Erde.                                                               Fr.    38.00
101 Sagengeschichten aus der Schweiz und von ennet der Grenzen.   Limmat (2003), 153 S., Gb.

Realistisches kippt ins Fantastische, Vertrautes wird fremd, Unglück verwandelt sich in Glück - oder umgekehrt. Die Helden dieser Sagengeschichten suchen das grosse Grlück und enden nicht selten im Verderben. Sie treffen auf fantastische Gestalten wie Feen, Nixen oder Geister, Kürbisfratzen und das Nauzeli, sie hören Bäume musizieren, sehen Tannzapfen tanzen und begegnen fliegenden Hotels. Stefan Ineichen erzählt die Sagen in einer knappen, schnörkellosen Sprache, die das Witzige und Skurrile, aber auch das Moderne der oft jahrhundertealten Geschichten hervortreten lässt.

Isländische Märchensagas. Bd. 1.                                                                    Fr.    51.00
Die Saga von Ali Flekk. Die Saga von Vilmund Vidutan. Die Saga von König Flores und seinen Séhnen. Die Saga von Remund dem Kaisersohn. Die Saga von Sigurd Thögli. Die Saga von Damusti. Hrsg. von Jürg Glauser, Gert Kreutzer, Herbert Wäckerlin.  Dieder

Mit diesem Band liegt erstmals eine deutsche Übersetzung von sechs isländischen Märchensagas vor. Sie sind aus einem Kernkorpus von dreissig noch erhaltenen, bis in das 20. Jahrhundert handschriftlich niedergeschriebenen Sagas ausgewählt worden. Mit den kenntnisreichen Erörterungen der Motiv- und Entstehungsgeschichte entdeckt der Leser und die Leserin die phantastische Seite der altnordischen Literatur: eine Welt, in der Zwerge, Ritter, Feen und Könige das mittelalterliche Leben Islands regierten.

Isländische Vorzeitsagas. Bd. 1.                                                                       Fr.    51.00
Die Saga von Samund Kappabani, von den Völsungen, von Ragnar Lodbrok, von König Half und seinen Männern, von Örvar-Odd von An Bogsveigir.   Diederichs (1997), 360 S., Ln.

Jacoby, Edmund: 50 Klassiker Mythen und Sagen des Nordens.                       Fr.    33.80
Die keltische und germanische Überlieferung.  Reich illustriert. Gerstenberg (
2007), 288 S., Br.

Der keltische Mythos von Avalon und die gemanischen Göttermythen, die in dem grossen Endzeitdrama der Götterdämmerung gipfeln, klingen in den alten Heldenliedern um König Artus und die Nibelungen noch nach. Von ihnen wiederum nimmt die grosse Literatur des europäischen Mittelalters ihren Ausgang.

Kalweit, Holger: Das Totenbuch der Germanen.                                              Fr.    18.00
Die Edda - Wurzel eines wilden Volkes.  Mit zahlreichen Schaubildern u. Stammbäumen. Patmos (
2006), 400 S., Gb.

Die Edda ist bis heute ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Dem Völkerkundler und Psychotherapeuten Holger Kalweit ist es gelungen, einen Schlüssel dazu zu finden: Das Hauptwerk der germanischen Literatur als "Totenbuch der Germanen" und grandioses Opus über Entstehung und Untergang der Welten. Durch eine sorgfältige Deutung und Erklärung der vielen Eigennamen und Begriffe wird der Text aus sich selbst heraus verständlich gemacht und seine tiefe Bedeutung erschlossen.

Keltische Sagen                                                                                              Fr.    14.00
Insel (1998),  Insel-Tb. 1307, Kt

Keltische Sagen aus Irland.                                                                             Fr.    19.40
Herausgegeben von Martin Löpelmann.  Sphinx (2001), 424 S., Pp.

So berühmt die alten irischen Heldensagen in ihrer Heimat sind - etwa die Ulstersaga, das Buch der dunklen Kuh, das Buch Leinster -, so sind sie doch bei uns noch allzu wenig bekannt. Es ist eine Welt dunkler Mythen und phantastischerAbenteuer, die sich in dieser frühen keltischen Literatur offenbart. Wer das Untergründige des schönen grünen Irland aufspüren möchte, der lese dieses Buch. 

Keltische Sagen aus Irland.                                                                             Fr.    16.60
Hrsg. und übersetzt von Martin Löpelmann.  Piper (2004), 432 S. SP 4045, Kt.

Kluckert, Ehrenfried: Schnellkurs Mythen und Sagen.                                     Fr.    26.90
Mit ca. 160 Abbildungen. DuMont Verlag (
2006), 192 S., Kt.

In diesem Buch werden die wichtigsten Mythen und Sagen des europäischen Kulturkreises zusammengefasst, angefangen von den altorientalischen und biblischen Schöpfungsmythen über die Sagen des klassischen Altertums bis hin zu den keltischen und germanischen Sagenkreisen, die mit christlichen Vorstellungen verschmelzen.

Köhlmeier, Michael: Das grosse Sagenbuch des klassischen Altertums.            Fr.    22.60
Piper (2002), 640 S. SP 3804, Kt.

Köhlmeier, Michael: Neue Sagen des klassischen Altertums.                            Fr.    14.60
Von Eos bis Aeneas.   Piper (1997), 231 S. SP 2372, Kt.

König Artus und die Tafelrunde.                                                                     Fr.    18.00
Alle Mythen, Legenden und Dichtungen. Hrsg. v. Bertram Kircher. 
Patmos (2007), ca. 304 S., Gb.

Diese Anthologie zeigt, dass die reinen, edlen Gralssucher, die Ritter der Tafelrunde, auch sehr menschliche Züge trugen. In den Texten geht es um Verrat und Betrug, Fehltritte und Hinterlist, Liebe und Enttäuschung. Zeitlose Themen also, die auch von Autoren mit Weltrang wie Hartmann von Aue  und Heinrich Heine bis hin zu James Joyce und Jean Cocteau aufgegriffen wurden.        

Larese, Dino: Liechtensteiner Sagen.                                                               Fr.    19.80
van Eck Verlag (2004), 80 S., Br.

Laxdoela Saga.                                                                                               Fr.    51.00
Die Saga von den Leuten aus dem Laxardal.   Diederichs (1997), 400 S., Ln.

Lundt, Holger: Im Garten der Nymphen.                                                         Fr.    31.90
Kleine Mythologie der Pflanzen.  Mit 8 Farbtafeln u. zahlreichen s/w-Abb. Winkler (
2006), ca. 128 S., Gb.

Bei einem unbeschwerten Spaziergang durch den Garten der griechischen Sagenwelt begegnen den Leserinnen und Lesern zarte Nymphen und lüsterne Gottheiten, die sich in Liebe vereinen oder - die Liebe fliehend - in eine Blume, einen Strauch oder einen Baum verwandelt werden. Zauberhafte Geschichten voller Poesie erzählen, wie die Pflanzen zu ihrem Namen kamen. Botanische und heilkundliche Hinweise runden die 35 Episoden ab, so dass Naturfreunde und Gartenliebhaberinnen die Lektüre ebenso geniessen werden wie jene, die sich an den Mythen erfreuen wollen.

Marx, Helma: Das Buch der Mythen aller Zeiten und Völker.                          Fr.    18.20
Marix (2005), 640 S., Gb.

Mythen alter Kulturen.                                                                                  Fr.    81.50
10 Bände in Kassette.   Reclam (2002),

Ägyptische, aztekische, chinesische, griechische, keltische, mesopotamische, nordische, persische und römische Mythen. 

Das Nibelungenlied.                                                                                       Fr.    21.10
Neu erzählt von Franz Fühmann.  Mit Bildern von Dieter Wiesmüller. DTV (
2006), 224 S. dtv Tb. 62258, Br.

Das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gehört zu den Stoffen der Weltliteratur, die bis in die Gegenwart hineinreichen. Franz Fühmann erzählt unter anderem vom Schatz der Nibelungen und von Siegfried, dem Drachentöter und Königssohn, der sich aufmacht, Kriemhild zu freien. Edle Ritter und untadelige Jungfrauen, Liebe und Tod, Freundschaft und Feindschaft, Treue und Verrat - eine spannende Lektüre bis zum letzten Schwerthieb. 

Das Nibelungenlied.                                                                                       Fr.    16.70
Die Prosaübersetzung von Uwe Johnson und Manfred Bierwisch. Nachwort von Manfred Bierwisch. 
Insel (2005), ca. 280 S. it 3133, Kt.

Ohff, Heinz: König Artus.                                                                               Fr.    16.30
Eine Sage und ihre Geschichte.  Mit 29 Abbildungen. Piper (2004), 336 S. Piper-Tb. 6554, Kt.

Der ritterliche König Artus, seine schöne Ginevra, die Tafelrunde der Helden mit Parzival, Lancelot und Tristan, der mächtige Zauberer Merlin - die Artussage hat die Menschen über Jahrhunderte fasziniert. Nach den keltischen Sagen gaben später alle europäischen Dichter des Mittelalters Artus das Profil eines Herrschers, der zugleich stark und gerecht, sowohl mächtig als auch milde war. Heinz Ohff geht dem historischen und dem legendären König nach, schildert den Ursprung der Gralsgeschichte, stellt die Dichter vor, die den Mythos der Tafelrunde schufen, und erzählt vor allem die Sage selbst. Die Geschichte von König Artus ist zugleich die eines Menschheitstraums, der auch die dunklen Seiten der Welt einbezieht: Tod, Schmerz, Lüge und Betrug.

Pröttel, Michael: Auf den Spuren geheimnisvoller Alpensagen.                        Fr.    22.80
Mit Kindern in der Welt der Ritter, Hexen und Edelmänner unterwegs.  Mit ca. 80 Abb. Bucher (
2007), 96 S., Br.

Vom "Pestmännlein" vor Ort im Rottenbucher Pestfriedhof hören? Den alten Hexentanzboden auf dem Gipfelplateau des Säulings sehen? Wer zwischen Königssee und Füssen auf den geheimnisvollen Spuren von Hexen, Drachen und Geistern wandern will, wird in diesem unkonventionellen Freizeitführer fündig. Verwunschene Tiere, ruppige Bergmandln, verschollene Schätze: Familiengerechte Bergtouren inspiriert von uralten Alpensagen - das Wanderabenteuer kann beginnen.

Rölleke, Heinz: Das grosse deutsche Sagenbuch.         Fr.    27.50
Patmos (2001), 1019 S., Gb.

Hexen und Zwerge, Teufel und Geister, Riesen und Kobolde, Wassernixen und Poltergeister geben sich ein Stelldichein in diesem einzigartigen Volksbuch deutscher Sagen. In 17 Kapiteln nach deutschsprachigen Landschaften geordnet, bietet es einen tiefen Einblick in die regionalen Besonderheiten dieses farbenprächtigen Schatzes deutschsprachiger Literatur.

Die Saga von den Leuten auf Eyr.                                                                   Fr.    51.00
Eyrbyggia Saga.  
Diederichs (1999), 208 S., Ln.

Ein Familienepos auf dem Hintergrund der rauhen Landschaft der Halbinsel Snaefelsnes im Westen Islands. Es erzählt von den Menschen der Wikingerzeit, von Familiensippen, die über mehr als ein Jahrhundert hinweg untereinander blutige Fehden austragen. Dies ändert sich, als der Gode Snorri auftaucht und mit politischer Voraussicht und heldenhaftem Mut bewirkt, dass der Keim zu einem neuen Zusammenleben gelegt wird.

Sagen aus Österreich.                                                                                     Fr.    19.80
Hrsg. u. eingeleitet v. Leander Petzoldt. 
Marix (2007), 320 S., Gb.

Das Sagenbuch der walisischen Kelten.                                                           Fr.    16.00
Die vier Zweige des Mabinogi. Hrsg. v. Bernhard Maier.  DTV (1999), 160 S. DTV Tb. 12628, Kt.

Bis in die vorchriistliche Mythologie der britannischen Kelten reichen die Wurzeln der walisischen Sagen, die Jahrhunderte lang mündlich übeliefert wurden, bis sie im 11. oder 12. Jahrhundert ein Unbekannter niederschrieb. Von Freudschaften und Fehden, von märchenhaften Ländern, Magie und Fabelwesen erzählen diese Geschichten, die sich um das Leben des Königssohns Pryderi ranken. Eines der bedeutendsten Literaturdenkmäler des keltischen Mittelalters wurde nun erstmals aus der Originalsprache ins Deutsche übertragen.  

Schadewaldt, Wolfgang: Sternsagen.                                                               Fr.    15.80
Die Mythologie der Sternbilder.  Mit zahlreichen Abbildungen.
Insel (2002), 228 S. it 2843, Kt.

Heute sind Sterne exakt beobachtbare und wissenschaftlich untersuchbare Himmelskörper, in der Frühzeit abendländischer Kulturentwicklung jedoch waren sie von mythischen und religiösen Bildern umrankt. Figuren aus dem Reich der Götter- und Heldensagen bevölkerten in der Vorstellung der Griechen den nächtlichen Himmel: der grosse Jäger Orion, die Königsmutter Kassiopeia, das geflügelte Wunderpferd Pegasus, Herkules, der Wagenlenker ... In der prägnanten und klaren Sprache Schadewaldts werden die griechischen Sternsagen zu Zeugnissen des phantasievollen und reichen Denkens der griechischen Frühzeit.

Die Schildbürger.                                                                                            Fr.     9.30
Nacherzählt von Dirk Walbrecker. Illustriert von Doris Eisenburger.
Gondrom (2004), 137 S., Pb.

Schnyder-Studer, Frieda: Sagenhaftes Entlebuch.                                            Fr.    24.80
Sagen und Legenden aus dem Amt Entlebuch.   Comenius (1997), 112 S., Kt.

Die Schöpfungsmythen der Menschheit.                                                         Fr.    34.90
Hrsg. von Dietrich Steinwede und Dietmar Först.  Patmos (2005), 159 S., Gb.

Schwab, Gustav: Sagen des klassischen Altertums.                                          Fr.    35.00
Vollständige Ausgabe.  
Insel (2001), Ca. 1020 S. it 2792, Kt.

Gustav Schwabs "Schönste Sagen des klassischen Altertums", 1838 - 40 erstmals erschienen, bieten bis heute einen einzigartigen Zugang zur Welt der Antike und haben das Wissen über griechische Mythologie bereichert und unser Bild der Antike massgeblich geprägt.

Steinwede, Dietrich / Först, Dietmar: Die Jenseitsmythen der Menschheit.      Fr.    34.90
Mit zahlreichen Abbildungen.
Patmos (2005), ca. 160 S., Gb.

Alle alten Kulturen haben uns eine Vielzahl mythischer Darstellungen über die Entstehung der Götter, der Welt und der Menschen überliefert. Die Schöpfungsmythen - die Mythen mit dem tiefsten Gehalt - erzählen von einem Urgeschehen, vom Aufstieg einer Welt und dem unerforschlichen Geheimnis der Lebens. Die Auswahl in diesem Werk bietet eine einzigartige Sammlung von Schöpfungsmythen aus allen Kontinenten. Die bedeutenden Zeugnisse sind mit Erläuterungen und kulturell zuhehörigen Bildwerken versehen.

Su Tong: Die Tränenfrau.                                                                                Fr.    43.50
Der Mythos von der treuen Meng. Aus dem Chinesischen von Marc Hermann.  Berlin Verlag (
2006), ca. 320 S., Gb.

Die Geschichte der Meng, einer Frau, die mit ihren Tränen die Grosse Mauer zum Einsturz bringt, ist weniger eine traurige als vielmehr eine optimistische Geschichte. Und sie erzählt nicht nur von einer Frau, die mit ihren Tränen die endlos lange Odyssee auf der Suche nach ihrem Mann beendet, sondern auch von einer Frau, die sich mit ihren Tränen aus einer ungeheuren Bedrängnis befreit.

Swindells, Robert: Götter, Tempel, Pharaonen.                                                Fr.    27.70
Aus dem Englischen von Alexandra Ernst. Illustriert von Stephan Lambert. Urachhaus Stuttgart (2001), 93 S., Gb.

Der Venusberg.                                                                                              Fr.    15.50
Erotische Sagen von Jacob und Wilhelm Grimm, Philipp von Steinau und Ludwig Bechstein. Auswahl und Nachwort von Wolfgang Möhrig.  Manesse (1996), 79 S., Ln.

Der Venusberg: Aus ihm tritt die Liebesgöttin hervor, um den Minnesänger Tannhäuser zu sich zu laden und ihm höchste Erfüllung zu schenken. Von dieser und vielen anderen Begegnungen mit übersinnlichen Wesen berichten die Texte des Bändchens. Es vereinigt eindrucksvolle Beispiele erotischer Geistersagen aus den drei klassichen deutschen Sagensammlungen von Jacob und Wilhelm Grimm, Philipp von Steinau und Ludwig Bechstein.

Vernant, Jean-Pierre: Griechische Mythen neu erzählt.                                   Fr.    25.90
DuMont Verlag (2004), 225 S., Gb.

Zaugg, H.: Toggenburger Sagen.                                                                      Fr.    15.00
Tiramisu (2000), 45 S., Kt.

Ziegler, Peter: Sagen und Legenden rund um den Zürichsee.           Fr.    38.00
Gut, Stäfa (
2007), 96 S., Pp.