Als es
noch Könige gab. Fr.
44.50
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Hrsg. v. Harlinda Lox und Heinz-Albrecht Heindrichs. Hugendubel (2001), Ca. 320 S., Gb.
Gekrönte
Häupter gibt es viele in den Märchen, manchen vergeht allerdings das Lachen:
Entmythologisiert und ihrer fürstlichen Attribute entkleidet, unterscheiden sie
sich mit ihren kleinen und grossen Schwächen in nichts vom einfachen Menschen.
Alter
und Weisheit im Märchen. Fr.
38.90
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Hrsg. v. Ursula und Heinz-Albrecht Heindrichs. Sphinx (2000), 326 S., Veröffentlichungen
der Europ. Märchengesellschaft, Band 25., Gb.
In
21 vielfältig schillernden Beiträgen wird erörtert, was uns die
"Alten" im Märchen und im realen Leben heute bedeuten. Dass der Rat
der Grossmutter auch für einen heutigen Teenager wichtig sein kann, wird in den
Märchen genauso aufgezeigt wie der Wunsch nach ewiger Jugend, den sich die
Märchenhelden mithilfe von Jungbrunnen oder Altenmühlen zu erfüllen suchen.
Spektakulär wirkt auch der archaische Brauch der Altentötung, bei dem die
"unnützen Esser" einfach in der Einöde ausgesetzt wurden.
Perlet, Gisela: Hans Christian Andersen. Fr. 14.70
Mit zahlreichen Abbildungen. Suhrkamp
(2005), ca. 160 S., Kt.
Armstrong,
Karen: Kurze Geschichte des Mythos Zeit. Fr.
28.60
Aus dem Englischen von Ulrike
Bischoff. Berlin Verlag (2005), 141 S.,
Gb.
Diese
brillante und anregende Einführung in das Thema "Mythos" ist zugleich
der Auftakt zu einer Aufsehen erregenden Buchreihe, in der weltbekannte Autoren
grosse Mythenstoffe neu erzählen und deuten.
Bandini,
Ditte u. Giovanni: Who's who im Himmel Fr.
19.00
Die Götterwelt von A - Z
Originalausgabe DTV (2000), 384 S., DTV
32539, Kt.
Bandini,
Ditte und Giovanni: Das Zwergenbuch. Fr.
25.20
Mit zahlreichen s/w- und Farb-
Abbildungen. DTV (2004), 160 S., dtv-Tb. 24441, Br.
Zwerge,
Kobolde, Heinzelmännchen - die ebenso hilfreichen wie rachsüchtigen, huldvollen
wie missgünstigen, stets aber kleinen Wesen der "Mittelerde"
bevölkern scharenweise Vorgärten, Kinofilme und (Fantasy-)Literatur. Ditte und
Giovanni Bandini ergründen ihre wahre Natur!
Bauer,
Angeline: Heilende Märchen. Fr.
18.10
Geschichten, die Kinder stark machen. Märchen gegen Kinderängste und- sorgen. Südwest (2002), 192 S., Pp.
Durch
die Kraft der inneren Bilder, die beim Vorlesen entstehen, gelingt es Kindern
leichter, Konflikte zu bewältigen. Konkrete Beispiele zeigen, welche
Geschichten für welche Probleme geeignet sind. Dabei geht es um Mut,
Aufrichtigkeit, Konzentration, Ehrlichkeit, Vertrauen und Selbstvertrauen. Ein
Ratgeber für alle Eltern und ErzieherInnen.
Bauer,
Wolfgang /Klapp, Eduard u.a.: Der Fliegenpilz. Fr.
48.00
Traumkult - Märchenzauber - Mythenrausch. AT Vlg. (2000), 205 S., Gb.
Beit,
Hedwig von: Symbolik des Märchens. Bd. 1. Fr.
167.00
Versuch einer Deutung. Francke, Tüb. (1997), 792 S., Gb.
Beit,
Hedwig von: Symbolik des Märchens. Bd. 2. Fr.
167.00
Gegensatz und Erneuerung im Märchen. Francke, Tüb. (1997), 647 S., Gb.
Beit,
Hedwig von: Symbolik des Märchens. Register - Band. Fr. 89.00
Francke, Tüb. (1997), 265 S., Gb
Bertignoll,
Verena: Kinder leben Märchen. Fr.
34.90
Eine sozialpsychologisch-qualitative
Studie. StudienVerlag (2006), 160 S.,
Bettelheim,
Bruno: Kinder brauchen Märchen. Fr.
21.10
DTV (1996), 395 S., DTV 35028, Kt.
Bettelheims
Buch ist ein Plädoyer, Kinder so zu akzeptieren, wie sie sind, und ihnen zu
geben, was sie brauchen. Das Problem, den Sinn im eigenen Leben immer neu zu
finden, ein Problem von Erwachsenen und Kindern, durchzieht wie ein roter Faden
das ganze Buch. Darum ist es nicht nur ein Appell, Kindern Märchen zu erzählen,
sondern zugleich ein Märchenbuch für Erwachsene geworden.
Im
ersten Teil steht das Kind im Mittelpunkt. Im zweiten Teil werden die
wesentlichen Aussagen einzelner Märchen und Märchengruppen analysiert.
Boothe,
Brigitte: Wie kommt man ans Ziel seiner Wünsche? Fr. 35.90
Modelle des Glücks in Märchentexten. Mit farbigen Zeichnungen. Psychosozial
(2002), 168 S., Br.
Im
Märchen gestaltet sich ein Kräftespiel zwischen Lebensanspruch und
Glücksverlangen. Das Glücksverlangen siegt und zwar nicht als Illusion und
nicht als moralische Prämie, sondern weil die Gefahren, die drohen, und die
Aussichten, die winken, einer konsequenten Logik des Gelingens folgen. Diese
Logik des Gelingens kennenzulernen, ist nicht nur für Märchenleser
aufschlussreich, sondern auch für Eltern, Erzieher, Berater und
Psychotherapeuten.
Cooper,
J.C.: Das grosse Lexikon traditioneller Symbole. Fr. 24.40
Goldmann (2003), Ca. 450 S., Goldmann-Tb., Kt.
Derungs,
Kurt: Struktur des Zaubermärchens. Fr.
60.00
Haupt Verlag (1994), ca. 260 S., Kt.
Die
ideologiekritische Betrachtung des Zaubermärchens bestätigt nicht nur ein
mythologisches Grundmuster im Kontext einer matriarchalen Mythologie, sondern
skizziert auch dessen Vereinnahmung, Veränderung und dessen Manipulation bis
heute.
Dieckmann,
Hans: Märchen und Symbole. Fr.
36.00
Tiefenpsychologische Deutung
orientalischer Märchen. Hrsg. v. Dr. Hildegund Fischle - Carl. Bonz (1990), 303 S., Bonz 31, Kt.
Diederichs, Ulf: Who's who im Märchen.
Fr. 18.00
Patmos (2006), 400 S., Gb.
Dieses
Lexikon der Märchenfiguren gibt Auskunft über die Herkunft, die märchenhafte
Lebensgeschichte und das nicht minder interessante Nachleben von 330 Helden und
Heldinnen. Es ist weltweit angelegt, von Osten nach Westen, von Norden
nachSüden.Bebilderung, Dramatisierung, Vertonungen, Verfilmungen lassen sich
hier nachschlagen. Ebenso wird informiert über Drachen, Feen, Menschenfresser
etc. und ihre Parallelfiguren in anderen Ländern.
Drewermann,
Eugen: Lieb Schwesterlein, lass mich herein. Fr.
25.20
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. DTV (1992), 487 S., DTV
35050, Kt.
Eugen
Drewermann, praktizierender Psychotherapeut und engagierter Kirchenkritiker,
deutet bekannte und unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm tiefenpsychologisch
und macht ihren Inhalt als Lebenshilfe für alle transparent. "Wer beginnt,
mit den Märchen an die Liebe zu glauben, der fängt an, die Welt anders
wahrzunehmen, dem verändert sich das Gefühl für wichtig und unwichtig, gültig
und ungültig, wirklich und unwirklich."
Drewermann,
Eugen: Schneewitchen. Fr.
21.90
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. DTV (2003), 448 S., DTV
34020, Kt.
Drewermann,
Eugen: Das Mädchen ohne Hände. Fr.
30.70
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. Mit 4 Bildtafeln. Walter
(2004), ca. 140 S., Gb.
Drewermann,
Eugen: Dornröschen. Fr.
31.90
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. Mit 8 Farbtafeln. Walter
(2005), ca. 72 S., Gb.
Das
Märchen Dornröschen handelt nach Drewermanns tiefenpsychologischer Deutung von
einer jungen Frau, die nicht erwachsen werden kann, weil es ihr nicht möglich
ist, sich aus der schicksalhaften, angst- und schulderfüllten Bindung zu ihrem
Vater zu lösen. Der hundertjährige Schlaf steht symbolisch für das Unvermögen
eines "Dornröschen", im Leben und in der Liebe vorankommen zu können.
Drewermann,
Eugen / Neuhaus Ingritt: Frau Holle. Fr.
28.00
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. 8 farbige Batikbilder. Walter (1982), 52 S., Efal.
Drewermann,
Eugen: Goethes Märchen tiefenpsychologisch gedeutet. Fr. 46.00
Oder Die Liebe herrscht nicht. Mit 5 farbigen Abbildungen. Walter (2000),
351 S., Gb.
1795,
sechs Jahre nach dem Beginn der Französischen Revolution erschien Goethes
Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Es ist das Märchen von
einem neuen 'Jahrtausend' des Glücks und des Friedens, das Eugen Drewermann in
bekannter Weise tiefenpsychologisch und literarisch kenntnisreich deutet.
Drewermann,
Eugen: Hänsel und Gretel. Fr.
21.90
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet DTV (2002), 496 S., DTV Tb.
35163, Kt.
Eugen
Drewermann beleuchtet die Allgemeingültigkeit und Lebendigkeit dreier grosser
Märchen aus dem Schatz der Brüder Grimm: "Hänsel und Gretel,
"Aschenputtel" und "Vom Wolf und den sieben jungen
Geisslein". Mit seinen aufschlussreichen tiefenpsychologischen
Interpretationen eröffnet Drewermann neue Dimensionen im Verständnis
traditioneller Erzählungen.
Drewermann,
Eugen: Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter. Fr. 19.10
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. DTV (2004), 426 S., Kt.
Grimms
Märchen tiefenpsychologisch gedeutet - Eugen Drewermann, Psychotherapeut und
Kirchenkritiker, zeigt anhand von neun ausgewählten Märchen, "dass man
eine menschliche Wirklichkeit nur gestalten kann, wenn man die Alpträume des
menschlichen Herzens durcharbeitet und zur Wahrheit der Liebe erlöst".
Drewermann,
Eugen / Neuhaus, Ingritt: Schneeweisschen und Rosenrot. Fr. 29.50
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. 5 farbige Batikbilder. Walter
(1983), 55 S., Efal.
Drewermann,
Eugen: Der Trommler. Fr.
29.50
Grimms Märchen tiefenpsychologisch
gedeutet. 4 Photographien v.
Oelbildern. Walter (1987), 82 S., Efal.
Drewermann,
Eugen: Der Wolf und die sieben jungen Geisslein. Der Wolf
und der Fuchs. Fr. 27.40
Zwei Märchen der Gebrüder Grimm
tiefenpsychologisch gedeutet. Mit 4
Bildtafeln. Walter (2001), 112 S., Gb.
Die
sieben jungen Geisslein wissen nie, ob sie es mit ihrer fürsorglich liebenden
Mutter oder der in ihr steckenden bösen Wolfsmutter zu tun haben. Erst mit der
Tötung des Wolfs, als es schon fast zu spät ist, findet das Drama ein
glückliches Ende. "Der Wolf und der Fuchs" interpretiert Drewermann
tiefenpsychologisch zur Erhellung des Phänomens der Magersucht.
Egli,
Hans: Das Schlangensymbol. Fr.
23.60
Geschichte, Märchen, Mythos.
Sonderausgabe. Mit 32 Seiten s/w.-Abbildungen. Patmos (2003), 324 S., Pp.
Das
Schlangensymbol steht am Anfang der Schöpfung und gehört zu den Urerfahrungen
der Menschheit. Der Autor vermittelt und interpretiert das bedeutendste
Tiersymbol von der Urzeit bis heute in einer Fülle von exotischen Geschichten
und erschliesst den weiten Bereich europäischer Schlangen- und Drachenmärchen.
Der Schluss ist der "Schlange im Traum" und der "Schlange im
Paradies" gewidmet. Ein fesselndes, grundlegendes Buch über die
Schlangensymbolik.
Ennulat,
Gertrud: Wo die Waldfrau wirkt. Fr.
14.00
Bilder und Märcheninterpretationen. 16 farbige Abbildungen. Walter (1996), 144
S., Gb.
Gertrud
Ennulat hat einen besonderen Weg gewählt, um uns die Bedeutung des Waldes nahezubringen
und in uns die Ehrfurcht vor dem Lebensraum Wald zu wecken: Nach einem
nachdenklich stimmenden Einblick in die wechselvolle Geschichte der Beziehung
zwischen Mensch und Wald, in deren Verlauf aus den heiligen Hainen die
"Holzfabriken" unserer Tage wurden, interpretiert sie drei Märchen,
in denen der Schicksalsweg der Heldinnen in den Wald führt und die Begegnung
mit der Naturmutter die Not wandelt. Die Autorin fügt ihren
Märcheninterpretationen ein weiteres dazu: die von ihr gemalten Bilder, in denen
uns in eindrücklicher Weise die geheimnisvolle Seite des (Märchen)- Waldes
entgegentritt und uns berührt.
Esterl,
Arnica: Die Märchenleiter. Fr.
26.20
Welches Märchen erzähle ich meinem
Kind? Freies Geistesleben (2002), 200
S., Kt.
Es
war einmal und ist auch heute noch so, dass das Erzählen und Hören von Märchen
zu den besonderen Momenten in der Kindheit und Jugend und auch im Alter gehört.
Den von Eltern sowie ErzieherInnen oft gestellten Fragen nach dem Wann, Was und
Wie des Märchenerzählens spürt Arnica Esterl, seit langem Mitglied der
Europäischen Märchengesellschaft, in ihrem Buch nach. Sie zieht hierbei keine
vorschnellen Schlüsse, sondern richtet den Blick auf die Märchen selbst und die
Antworten, die in ihnen bereits vorhanden sind.
Fiebig,
Johannes: Grimms Märchen und ihre Bedeutung. Fr.
26.80
Königsfurt (2006), ca. 192 S., Kt.
Fischer,
Hans: Geist frisst Kind. Fr.
59.00
26 Versionen einer Erzählung. 21 s/w- Abbildungen. Reimer (2006), 176 S., Br.
Mythen
sind tradierte Erzählungen, die das Werden der Welt erklären und Verhalten
begründen. Mit den Veränderungen der neuen Zeit werden sie vergessen, verändert
oder verlieren ihre Bedeutung. Am Beispiel einer Erzählung der Wampar in
Papua-Neuguinea, von der zwischen 1915 und 2004 insgesamt 26 Fassungen
aufgenommen wurden, werden die Veränderungen des Inhalts, der Bezüge und
Zusammenhänge aufgezeigt. Darüber hinaus aber geht es auch um die Variabilität
der Fassungen einzelner Erzäler über immerhin 46 Jahre, die Veränderungen von
Sprache und Erzählweise und der Kenntnisse verschiedener Erzähler-Generationen.
Fitzpatrick,
Jean G.: Östlich der Sonne, westlich vom Mond. Fr.
38.00
Geschichten für Kinder und Eltern nicht
nur zum Vorlesen. Iskopress (2001),
269 S., Kt.
Das
Buch regt an, unseren Kindern wieder Märchen vorzulesen oder zu erzählen.
Geschichten verzaubern Eltern und Kinder und schaffen eine Atmosphäre der
Offenheit und des Vertrauens. In "Östlich der Sonne, westlich vom
Mond" finden wir 21 einfühlsam nacherzählte Märchen und Geschichten und
darüber hinaus eine Fülle von Vorschlägen, wie wir mit unseren Kindern
gemeinsam aus der Weisheit der Märchen schöpfen können.
Freund, Winfried: Schnellkurs Märchen.
Fr. 26.90
Mit etwa 150 Abbildungen. DuMont Verlag
(2005), 192 S., Br.
Fromm,
Erich: Märchen, Mythen, Träume. Fr.
14.10
Eine Einführung in das Verständnis einer
vergessenen Sprache. Deutsch v. Liselotte u. Ernst Mickel. Rowohlt-TB. (1990), 185 S., Rororo 7448, Kt.
Früh,
Sigrid (Hrsg.): Der Kult der Drei Heiligen Frauen. Fr. 36.00
Märchen, Sagen und Brauch. Amalia (1998), ca. 220 S., Br.
Der
Kult der Drei Heiligen Frauen beschreibt die verdeckten Spuren der Grossen
Göttin, die sich dreigestaltig in der weissen jungen Frau, in der roten reifen
Frau und in der schwarzen weisen Greisin zeigt. Diese dreifaltige Föttin ist in
unzähligen Kulturen nachweisbar und verweist auf eine matriarchale Zeit mit
einer entsprechenden Ahninnen-Mythologie.
Schwerpunkt
des Buches ist der europäische Kulturraum, besonders der lebendige Brauch der
Alpenländer Deutschland, Österreich und Schweiz. Dazu kommen Ortsnamen und
christliiche Kulte, welche die Heiligen Drei Frauen in den Volksglauben und in
die Volksfrömmigkeit einbezogen haben. Diese alte weibliche Spiritualität wird
für uns heute schrittweise in ihrer Kulturgeschichte wiederentdeckt. Dabei
helfen vor allem die erlesenen Märchen und die reich dokumentierte
Sagentradition.
Fugger, Gisela: Die Spiegelung der zwölf
Monatstugenden im Märchen. Fr.
26.00
Ein Übungsbuch für den Jahreslauf. Novalis - Vlg. (2003), 144 S., Pp.
Geiger,
Rudolf: Märchen der Völker. Fr.
46.00
Sechzehn Märchen und deren Bedeutung. Urachhaus (1992) Ln.
Geiger,
Rudolf: Märchenkunde. Neue Folge. Fr.
40.00
Zwölf Betrachtungen zu den Grimmschen
Märchen. Urachhaus (1991), 173 S., Ln.
Geiger,
Rudolf: Märchenkunde. Fr.
62.00
Mensch und Schicksal im Spiegel der
Grimmschen Märchen. Urachhaus (1992),
545 S., Ln.
Die
tiefsten Wahrheiten der Märchen werden heute immer deutlicher gespürt und zu
verstehen gesucht. Gerade in unserer nüchternen Zeit achten wir neu das Märchen
mit seiner eigenen Aussagekraft. Wie stark diese Aussagekraft ist, wird durch
Rudolf Geigers Märchenkunde überzeugend dargestellt. Er verfolgt in seinen
Betrachtungen jedes Märchen in seiner dramatischen Entwicklung als ein
geschlossenes Ganzes. Er versucht dabei jedes Märchen in sich selbst
nachzuschaffen, damit es aus sich selbst spricht. Jedes enthält eine sich
selbst tragende Welt, eine Folge dramatisch geballter Ereignisse, die durch
Leiden, Bedrängnisse und Erniedrigungen führen, bis der letzte Durchbruch eine
Wende bringt.
Geiger,
Rudolf: Die zwei Brüder. Fr.
31.00
Studien zu einem Märchen der Brüder
Grimm. Urachhaus Stuttgart (1994), 98
S., Ln.
Dieses
längste Märchen der Brüder Grimm erzählt von Zwillingsbrüdern, die zunächst ein
gemeinsames Schicksal haben, einander völlig gleichen, gemeinsam ausgesetzt,
von einem Jäger aufgenommen werden und schliesslich in die Welt ziehen, um sich
nun zu trennen nach Ost und West. Das Märchen besagt: Der kühne Westbruder
bedarf des stillen Bruders aus dem Osten, denn er hat sich erhalten, was dem
anderen verlorenging.
Gerlitz,
Peter: Heiliger Baum - Heiliges Tier. Fr.
20.60
Mensch und Natur in archaischen
Kulturen. Mit 7 Abbildungen. Patmos
(2003), 286 S., Pp.
Archaischen
Kulturen galt die ganze Natur als beseelt. Tiere und Pflanzen wurden als
Mitgeschöpfe und Partner des Menschen angesehen, mit denen er sich
identifizieren konnte. Wer gegen die göttliche Ordnung verstiess, die Tabus
nicht achtete und keine Ehrfurcht vor dem Leben hatte, der musste damit
rechnen, dass auch die menschlichen Ordnungen zerbrechen.
Gössling,
Andreas: Drachen. Fr.
26.90
Mit zahlreichen Illustrationen von Ralf
Nievelstein. Arena (2007), 192 S., Gb.
Günther,
R.: Der Mythos vom göttlichen Kind. Fr.
26.90
Patmos (2007) Gb.
Guter,
Josef: Drachen. Fr. 49.50
Ungeheuer und Glücksbringer. Mit ca. 80 s/w.- und farbigen Abbildungen.
Stocker, Leopold (2002), 280 S., Gb.
In
der Mythologie fast aller Völker spielt der Drache eine grosse Rolle. Im
Christentum gilt er als Symbol des Teufels, und viele Heilige wie Georg und
Margareta sind gegen ihn zum Kampf angetreten. Auch im germanischen Mythos ist
die Midgardschlange eines der wichtigsten endzeitlichen Ungeheuer. Freundlicher
ist das Bild des Drachen bei den Kelten und besonders bei den Chinesen, denen
er als Symbol für den Kaiser galt.
Harig,
Ludwig: Der Bote aus Frankreich. Fr.
28.90
Einladungen zu König Artus und Ritter
Lancelot. Zu Klampen Verlag (2007), 123 S., Gb.
Ludwig
Harig setzt sich auf die Fährte von König Artus und Ritter Lancelot und sucht
in der Bretagne die legendären Stätten ihrer Abenteuer auf. Auszüge aus den
mittelalterlichen Dichtungen verknüpt er mit eigenem anspielungsreichen
poetischen Erzählspiel. Die feinziselierten Zeichnungen von Hans Dahlem nehmen
die zauberischen Elemente der Geschichten stimmungsvoll auf.
Hartinger,
Walter: Hinterm Spinnrad oder auf dem Besen? Fr.
23.50
Frauen im deutschen Märchen und
Hexenglauben. Leske + Budrich (2001),
60 S., Kt.
Hetmann,
Frederik: Märchen und Märchendeutung. Fr.
23.50
Eine Einführung. Königsfurt (2006), ca. 160 S.,
Kt.
Homo
Faber - Handwerkskünste in Märchen und Sagen. Verlorene Paradiese - gewonnene Königsreiche.
Fr. 40.10
Forschungsbeiträge aus der Welt der
Märchen. Bd. 30. Hrsg. v. Thomas Rücksteg,
Harlinda Lox u. Helga Volkmann.
Königsfurt (2005), 256 S., Gb.
Dieser
Band fasst die Kongress-Vorträge zusammen, die zu den Themen "Homo faber -
Handwerkskünste in Märchen und Sagen sowie "Verlorene Paradiese -
gewonnene Königreiche" im Jahr 2004 gehalten worden sind. Mit Beiträgen
von Otto Betz, Heinrich Dickerhoff, Helga Volkmann, Eugen Drewermann, Renate
Zelger, Frederik Hetmann u.v.m.
Hornung,
E./Schweizer, A.: Die Weisheit der Schlange. Fr.
28.00
Beiträge der Eranos Tagungen 2003 und
2004. Schwabe (2005), 295 S., Kt.
Hutzl-Ronge,
Barbara: Quellgöttinnen, Flussheilige, Meerfrauen. Fr. 39.50
Mythen, Sagen und Sternzeichen zum
Wasser. Frauenoffensive (2002), 299 S., Kt.
In
diesem Buch geht es um Symbole und Mythen zu Quellen, Flüssen und Meer und ihre
Verbindung zu den Sternzeichen, die in der astrologischen Tradition mit dem
Element Wasser verbunden sind: Krebs, Skorpion und Fische. In den für die
europäische Kultur wesentlichen Wassersymbolen und -mythen finden sich für eine
lange Zeit der Menschheitsgeschichte ausschliesslich vielverehrte Göttinnen.
Manchmal allerdings müssen wir nach ihnen suchen, da männliche Götter sie
verdrängt oder sich so wichtig gemacht haben, dass die Göttinnen neben ihnen
zur Unbedeutsamkeit verblasst sind. Bei den Mythen über den Mond, der nach
astrologischer Tradition dem Sternzeichen Krebs zugeordnet wird, gingen ältere
Mondgötter den viel jüngeren Mondgöttinnen voran. Diese Erkenntnis widerspricht
dem, was die meisten feministischen Autorinnen bisher über Mondgöttinnen
geschrieben haben.
Jaffé,
Aniela: Bilder und Symbole. Fr.
35.00
Aus E.T.A. Hoffmanns Märchen "Der
goldene Topf". Mit einer Abbildung.
Daimon (2001), 384 S.,
Die
zahlreichen phantastischen Figuren, Gestalten und Symbole, die der Dichter
E.T.A. Hoffmann zu seiner berühmten Geschichte verwoben hat, werden durch
Aniela Jaffé in überzeugender Deutung erschlossen.
Jellouschek,
Hans: Beziehung und Bezauberung. Fr.
36.00
Wie Paare sich verlieren und wiederfinden,
gespiegelt in Märchen und Mythen.
Kreuz (2000), 186 S., Gb.
In
Paaren aus Mythen und Märchen die eigene Beziehungskonstellation wiederzufinden
ist mehr als ein Spiel. Ein Paar, das wie Hänsel und Gretel ins Leben geht, hat
einen ganz anderen Hintergrund als ein Paar wie Orpheus und Eurydike, Othello
und Desdemona oder Merlin und Viviane. Immer wieder aber geht es um das, woran
ein Paar scheitern und was die Beziehung wieder lebendig machen kann. Der Blick
in Mythen und Märchen lenkt von den Konflikten, die an der Oberfläche
aufscheinen, hin zu dem, was beim Mann oder bei der Frau dahinter liegt.
Jellouschek,
Hans: Die Froschprinzessin. Fr.
18.50
Wie ein Mann zur Liebe findet. Kreuz (2000), 120 S., Pp.
Auch
Paare, die wie in dem vorliegenden Märchen unter einem unglücklichen Stern
geheiratet haben, können zum Glück der Liebe finden. Der brillante Mann wie der
strahlende junge Königssohn des Märchens und ein in seinem Schatten stehende
Frau, ein Fröschlein, ist eine weit verbreitete Paarkonstellation. Hans
Jellouschek zeigt, wie sehr ein solcher Mann auf die Fähigkeiten seiner
mütterlich-dienenden Frau angewiesen ist. Auf die Dauer kann eine solche
Beziehung nur gelingen, wenn das Ungleichgewicht zwischen beiden überwunden
wird und beide zu erwachsener Liebe reifen.
Jellouschek,
Hans: Der Froschkönig. Fr.
18.50
Ich liebe dich, weil ich dich
brauche. Kreuz (2002), Pp.
Jellouschek,
Hans: Ich liebe dich, weil ich dich brauche. Fr.
18.40
Der Froschkönig. Kreuz (2007), 100 S., Pp.
Jellouschek,
Hans: Vom Fischer und seiner Frau. Fr.
18.50
Wie man besser mit den Wünschen seiner
Frau umgeht. Kreuz (2000), 128 S., Pp.
Die
ehrgeizige Frau und der Mann, der sich abrackert, um sie zufrieden zu stellen,
ist ein beklemmendes Muster vieler Ehen. Der erfahrene Paartherapeut Hans
Jellouschek zeigt: Auch wenn der Mann anscheinend alles Menschenmöglich tut,
verweigert er seiner Frau oft das, was sie am meisten an ihm sucht und braucht:
Gespräch und Beziehung. Trotz materieller Erfolge verarmen beide, wenn sie sich
nicht einander zuwenden und miteinander reden.
Johnston,
Anita: Die Frau, die im Mondlicht ass. Fr.
14.60
Die uralte Weisheit von Märchen und Mythen
hilft Frauen, Ess-Störungen zu überwinden.
Knaur (2003), ca. 240 S., Knaur-Tb., Kt.
Mehr
Frauen als je zuvor kämpfen heute gegen Magersucht und Bulimie. Die Autorin
zeigt, wie die Betroffenen durch das Eintauchen in die Welt der Märchen und
Mythen ihren eigenen Körper, ihre Lebensgeschichte und ihre Gefühle neu
wahrnehmen können - und dabei die Wurzel ihrer Ess-Störung entdecken. Ein Buch
für alle Frauen, die nach der richtigen Nahrung für Körper, Geist und Seele
suchen.
Jung,
Mathias: Das hässliche Entlein. Fr.
19.80
Die Erlösung vom
Minderwertigkeitskomplex. Mit
Zeichnungen von Reiner Taudien. emu-V.-G. (2001), 154 S., Gb.
Mit
seinem berühmten Kunstmärchen beschrieb Hans Christian Andersen bereits 1845
den Archetypus des unverstandenen Kindes und Aussenseiters in all seiner
Verzweiflung und Selbstpreisgabe. In seiner erzählerischen Parabel findet sich
eine tiefe Vertrautheit mit den Abgründen und der fast unerschöpflichen
Wandlungsfähigkeit der Kreatur Mensch. Dr. phil. Mathias Jung arbeitet als
Psychotherapeut und Philosoph am Gesundheitszentrum Dr. Max-Otto-Bruker-Haus in
Lahnstein. Er ist Autor zahlreicher psychologischer Bücher.
Jung,
Matthias: Blaubart. Fr.
20.00
Die Befreiung der Weiblichkeit. emu-V.-G. (2002), 184 S., Gb.
Jung,
Matthias: Dornröschen. Fr.
19.80
Vom Schlaf des Mädchens und dem Erwachen
als Frau. emu-V.-G. (2005), ca. 180
S., Gb.
Jung,
Matthias: Lebens Fluss. Fr.
19.80
Hermann Hesses Siddharta. emu-V.-G. (2002), 175 S., Gb.
Jung,
Matthias: Schneewittchen. Fr.
19.80
Der Mutter-Tochter-Konflikt. emu-V.-G. (2003), 194 S., Gb.
Just,
Gisela: Magische Musik im Märchen. Fr.
18.00
Untersuchungen zur Funktion magischen
Singens und Spielens in Volkserzählungen. Neuausgabe der 1991 im Peter Lang
Verlag, Bern erschienenen Ausgabe. Just
Eigenverlag (1990), 241 S., Kt.
Kast,
Verena: Ali Baba und die vierzig Räuber. Fr.
18.50
Wie man wirklich reich wird. Kreuz (2001), Pp.
Kast,
Verena: Ali Baba und die 40 Räuber. Fr.
24.80
Wie man wirklich reich wird. Kreuz -Verlag (1989), 124 S., Gb.
Scheherezades
Märchen von Besitzgier und Lebensreichtum ist heute so aktuell wie damals.
Selbst wer sich frei fühlt von jeder Besitzgier, kann dennoch unversehens mit
seinem "Räuberschatten" zu tun bekommen. Der "Räuberschatten"
will nur horten, er ist gefährlich und destruktiv. Dann braucht man dringend
die befreiende Kraft weiblicher Klugheit. Denn das wahre "Sesam öffne
dich!" zur Schatzhöhle des eigenen Lebens liegt in der Beziehung.
Kast,
Verena: Liebe im Märchen. Fr. 18.00
Patmos (2006), 130 S., Kt.
Wie
können ein junger Mann oder ein junges Mädchen zur Liebe finden, wenn ihr Leben
von früh an durch eine starke Bindung an den Vater oder eine Ablehnung durch
die Mutter überschattet war? Mit diesen und anderen Fragen nähert sich Verena
Kast fünf Märchen, die von Liebe und Beziehung handeln.
Kast,
Verena: Märchen als Therapie. Fr.
16.00
DTV (1993), 210 S., DTV 35021, Kt.
Mit
diesen Märcheninterpretationen zeigt Verena Kast eindrucksvoll, dass Märchen
nicht nur Lebenshilfe sind, sondern, in der Therapie richtig angewandt, auch
eine heilende Funktion haben können.
Kast,
Verena: Liebe im Märchen. Fr.
22.60
Walter (1992), 126 S., Br.
Wie
können ein Mann und eine Frau überhaupt zur Liebe finden, wenn ihr Leben von
früh an durch ein bestimmtes Problem
verschattet war? Schaut man genau hin, so erkennt man, dass diese Märchen mehr
mit Behinderung und Verhinderung der Liebe zu tun haben, als mit der Liebe
selbst. Es gilt dann die Hindernisse zu bewältigen, sie abzuarbeiten oder zu
überwachsen, so dass am Ende die Liebenden sich doch "haben". Fünf
Beispiele werden vorgestellt.
Kast,
Verena: Glückskinder. Fr.
16.80
Wie man das Schicksal überlisten kann DTV (1999), 352 S., DTV-Tb. 35143, Kt.
Kast, Verena: Wege zur Autonomie.
Fr. 13.50
Märchen psychologisch gedeutet. DTV (1993), 159 S., DTV 35014, Kt.
Autonomie
und das Streben danach als wichtigster Faktor der Persönlichkeitsentwicklung
ist das Grundthema der fünf europäischen Märchen, die die bekannte
Psychotherapeutin Verena Kast hier interpretiert. Sie führt dazu Beispiele aus
ihrer Praxis an, die wie die jeweiligen Märchen ein bestimmtes
Beziehungsverhalten deutlich machen.
Kast,
Verena: Mann und Frau im Märchen. Fr.
12.60
Eine psychologische Deutung. DTV (1992), 123 S., DTV 35001, Kt.
Unter
dem Aspekt "Märchen als Lebenshilfe" gibt die Psychotherapeutin
Verena Kast mit ihren fünf Märcheninterpretationen und vergleichbaren fällen
aus ihrer psychotherapeutischen Praxis Stoff und Lösungsanstösse für die
äusserst vielschichtige Problematik der Beziehungen zwischen Mann und Frau.
Kast,
Verena: Die Nixe im Teich. Fr.
18.50
Wie eine Frau ihren Mann
zurückgewinnt. Kreuz (2002), Pp.
Wenn
ein Mann sich plötzlich unsterblich in eine andere verliebt, scheint er für
seine Frau ganz verloren, versunken in dieser neuen Leidenschaft. Verena Kast
schildert, wie eine Frau ihren Mann durch Geduld, Ausdauer und besondere
Intuition zurückgewinnt.
Kast,
Verena: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Fr. 18.50
Vom Vertrauen in das eigene
Schicksal. Kreuz (2000), 96 S., Pp.
Ein
Glückskind braucht nicht einmal den Teufel zu fürchten. Wer mit angeborenem
Selbstvertrauen ins Leben geht, ist zwar von Gefahren und Anfeindungen nicht
geschützt, wird sie aber erfolgreich meistern. Gerade durch das, was man ein
schweres Schicksal nennt, findet er heraus, wer er ist und was alles er vermag.
Kast,
Verena: Wege aus Angst und Symbiose. Fr.
16.00
Märchen psychologisch gedeutet. DTV (1993), 206 S., DTV 35020, Kt.
Märchen
als Lebenshilfe, vor allem in der Partnerschaft: Der Psychotherapeutin Verena
Kast gelingt es, anhand der Symbolik in verschiedenen Märchen, lebendig und
konkret Wege aus verhängnisvoller Symbiose und Wege der Bewältigung von Angst
aufzuzeigen.
Lenz,
Friedel: Bildsprache der Märchen. Fr.
31.10
Urachhaus (1992), 264 S., Kt.
Die
Märchen reden in einer Bildsprache, sie malen gleichsam in Worten. Jedoch nicht
mit beliebigen nach persönlicher dichterischer Phantasie. Dem tieferen Blick zeigt
sich, dass die Märchenbilder ursprünglich nach geistigen Gesetzmässigkeiten
geschaut wurden. In ihnen sind echte, auf älteren Seelenkräften beruhende
Imaginationen gegeben.
Lenz,
Friedel: Das Tier im Märchen. Fr.
22.00
Die Märchen als Künder geistiger
Wahrheiten. Novalis - Vlg. (1993), Pp
Lüthi,
Max: Das europäische Volksmärchen. Fr.
18.10
Form und Wesen. UTB (1997), 144 S., UTB 312, Kt.
Lüthi,
Max: Es war einmal.... Fr.
20.10
Vom Wesen des Volksmärchens. Vorwort von
Lutz Röhrich. Vandenhoeck u. R. (1998),
127 S., Kt.
Lüthi,
Max: Märchen. Fr.
24.00
Bearbeitet von Heinz Rölleke. Metzler (2004), ca. 160 S., Pp.
Lutz,
Christiane: Das Männliche im Märchen. Fr.
36.80
Entwicklung, Beziehung, Weisheit und
Macht. Bonz (1996), 186 S.,
psychologische gesehen, Bd. 52, Br.
Christiane
Lutz zeigt anhand verschiedener Märchen das Männliche in der Beziehung zum
Weiblichen, aber auch und vor allem zu seiner sozialen Umwelt und zu sich
selbst.
Ein
ganz wesentlicher Teil ist die Herausarbeitung des Machtaspektes, des
angemessenen Umgangs mit der Macht und die Chance des Alters, in dem die
gewonnene Weisheit den Blick über das Jetzt hinaus ermöglicht.
Mallet, Carl-Heinz: ... und rissen der
schönen Jungfrau die Kleider vom Leib. Fr.
38.00
Männlichkeitsmodelle im Märchen. Walter (1995), 252 S., Br.
Mallet
beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Patriarchen- und Paschagehabe von
Männern. Er hält ihnen einen Märchenspiegel der Erkenntnis vor und zeigt ihnen,
dass sie im Alltag wie in der Politik besser dran wären, wenn sie den Frauen
die Entscheidung überliessen: Hänsel wäre zum Beispiel sicher von der Hexe
gefressen worden, wenn Gretel sie nicht entschlossen in den Backofen gestossen
hätte. Das Buch wirbt aber auch für die Alternative zum oft verbittert
geführten Geschlechterkampf: für eine kreative Partnerschaft.
Mann
und Frau im Märchen. Fr.
39.70
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Hrsg. von Harlinda Lox, Sigrid Früh und Wolfgang Schulze. Hugendubel (2002), ca. 320 S., Gb.
Das
Verhältnis von Mann und Frau war immer schon spannungsgeladen - das Märchen
weiss um diese Problematik und kennt auch die Sehnsucht des Menschen nach
Harmonie und Vollkommenheit. Eine interessante wie vergnügliche Lektüre, eine
Anregung zum Nachdenken, ein Fundort für neue Entdeckungen - kurzum ein Buch,
das allen Lesern, weiblichen wie männlichen Geschlechts, viel Freude bereiten
wird.
Märchenforschung
und Tiefenpsychologie. Fr.
35.90
Hrsg. v. Wilhelm Laiblin. Mit einem
Vorwort v. Verena Kast. Primus (1997), ca.
485 S., Kt.
Märchenkinder
- Kindermärchen. Fr.
42.10
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Hrsg. v. Heinrich Dickerhoff und Thomas Bücksteeg. Diederichs (1999), 254 S.,
Veröffentlichungen der Europ. Märchengesellschaft, Bd. 24, Gb.
Märchen
waren ursprünglich keine Kinderliteratur, wissen Erzählforscher. Doch dass
Kinder heute kaum noch ohne Märchen aufwachsen, ist unbestritten. Märchenkinder
wiederum faszinieren uns, weil sie mit phantastischer Leichtigkeit Grenzen
überschreiten. Die beiden Autoren dieses Bandes sind darauf bedacht, den
Kinderglauben an Märchen in uns wachzuhalten - damit wir wieder an die
lebensrettende Macht des geteilten Knäckebrots glauben und die Sterne noch
sehen, die vor uns zur Erde gefallen sind.
Mazenauer,
Beat / Perrig, Severin: Wie Dornröschen seine Unschuld gewann.
Fr. 19.00
Archäologie der Märchen. DTV (1998), 368 S., DTV-Tb. 30670, Pp.
Märchen
erfreuen sich heute grosser Beliebtheit; sei es für psychotherapeutische
Ratschläge oder mysteriöse Exkursionen in die Niederungen des menschlichen
Brauchtums. Wie aber haben die Märchen ursprünglich ausgesehen? Wer hat sie wem
erzählt? DiesesBuch möchte nicht bei Deutungs-und Interpretationsversuchen
stehenbleiben, sondern vielmehr einen kulturhistorischen Einblick vermitteln,
dazu einladen, die Märchen wieder unbelasteter als Geschichten zu lesen.
Müller,
Lutz: Mit Pfiffigkeit durchs Leben. Fr.
18.50
Das tapfere Schneiderlein. Kreuz (2001), Ca. 124 S., Gb.
Wer
weiss, dass er schwach ist, kann deshalb trotzdem gut durchs Leben kommen. Lutz
Müller zeigt, dass die Strategien der Kleinen und Schwachen viel humaner sind
und noch dazu erfolgreich.
Münch,
Winfried: Märchenbilder und ihre Geheimnisse. Fr.
35.00
Analytisches Verstehen und Selbstspiegelung
im Märchen. Brandes & Apsel
(2001), 225 S., Kt.
Winfried
Münch spürt den geheimnisvollen Bildern in Märchen nach. Er analysiert die
alten Volksweisheiten und stellt eine Verbindung her zu noch heute aktuellen
menschlichen Konflikten. Ein Buch für Märchenliebhaberinnen und -liebhaber, die
sich von den alten Volksmärchen berühren lassen und deren Tiefenstruktur
verstehen wollen.
Die Nixen von Estland.
Fr. 36.00
Ein Bestimmungsbuch. Mit 648
geographischen Karten, naturwissenschaftlichen und najadologischen Abbildungen.
Frei nach Enn Vetemaa. Übersetzt von Günter Jäniche. Illustriert von Kat
Menschik. Eichborn (2002), 335 S., Gb.
Estland
ist bekanntlich das Heimatland der Nixen. An einer wissenschaftlichen
Darstellung dieser Spezies hat es bisher gefehlt. Vetemaas Standardwerk bringt
diesen Forschungszweig der Dämonologie auf den neuesten Stand und schliesst
damit eine empfindliche Lücke. Keinen Naturfreund werden diese anmutigen
Geschöpfe gleichgültig lassen. Auch der Autor zeigt sich von ihren Reizen
entflammt, was ihn jedoch nicht daran hindert, eine exakte Taxonomie zu
entwerfen. Ohne die fantastischen Illustrationen von Kat Menschik wäre dieses
Bestimmungsbuch freilich nur halbwegs so verlockend.
Ortner,
Gerlinde: Neue Märchen, die Kindern helfen. Fr.
12.50
DTV (1996), 185 S., DTV 35103, Kt.
Laura,
die ihre Mutter mit Hilfe der Tränenkugel auch sehen kann, wenn sie weit fort
ist, Philipp, der mit Anleitung des kleinen Schornsteinfegers lernt, auf andere
Kinder zuzugehen und sie anzusprechen, Bastian, der mit Globulo erkennt, dass
auch altes Spielzeug Freude machen kann - diese und andere Figuren bevölkern
Gerlinde Ortners neues Märchenbuch, mit dem sie sich an Eltern und Kinder im
Grundschulalter wendet. Auf spielerische Art sollen die Geschichten dabei
helfen, die für dieses Alter spezifischen ngste und Unsicherheiten zu
bewältigen, und laden ein, Probleme wie die Helden in den Geschichten zu lösen.
Die Erläuterungen der Autorin in den Abschnitten "Was Eltern zu den Märchen
wissen müssen" helfen wiederum den Eltern, auf sogenannte Störungen des
kindlichen Verhaltens richtig zu reagieren.
Ortner,
Gerlinde: Märchen, die den Kindern helfen Fr.
29.90
Geschichten gegen Angst und Aggression,
und was man beim Vorlesen wissen sollte Orac (2004)
Petzold,
Leander: Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister. Fr. 23.50
Beck (2003), 216 S., bsr-Tb. 427, Kt.
Prilop,Sabine:
Hexen, Teufel und Gespenster. Fr.
25.80
Satanische Geschichten von Walpurgisnacht
bis Halloween. Winkler (2001), 198 S.,
Gb.
Remmler,
Helmut: Mit 40 fängt das Leben an. Fr.
18.50
Der Königssohn, der sich vor nichts
fürchtet. Kreuz (2001), Ca. 124 S.,
Gb.
Wer
das Abenteuer auf sich nimmt, die eigene Bestimmung noch einmal neu zu suchen,
kann so viel Wunderbarem begegnen, dass er gerade dadurch schliesslich den
eigentlichen Sinn seines Lebens entdeckt.
Riedel,
Ingrid: Frau Holle. Fr.
24.80
Goldmarie und Pechmarie. Kreuz -Verlag (1995), ca. 136 S., Pp.
Riedel,
Ingrid: Frau Holle. Fr. 18.50
Wie aus der ungeliebten Tochter eine
starke Frau wird. Kreuz (2005), 125
S., Pp.
Riedel,
Ingrid: Wie ein abgelehntes Kind sein Glück findet. Fr. 18.50
Hans mein Igel. Kreuz (2001), 110 S., Kt.
Schäfer,
Thomas: Der Mann, der tausend Jahre alt werden wollte. Fr. 14.60
Märchen über Leben und Tod aus Sicht der
systemischen Psychotherapie Bert Hellingers.
Knaur (2002), 160 S., Knaur-Tb. 87153, Kt.
Am
Beispiel von 14 bekannten Märchen zeigt der Autor, wie klar diese oft die
Lebensgeschichte von Klienten in der Therapie wiedergeben. Zentrales Thema
dieser Märchen ist der Tod, besonders im familiären Umkreis. Thomas Schäfer
demonstriert eindrucksvoll, wie im Rahmen von Familienaufstellungen die
achtende und liebevolle Erinnerung an die Toten die Lebenskraft stärkt und auch
tiefliegende Konflikte lösen kann.
Schäfer,
Thomas: Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht. Fr.
16.50
Bekannte Märchen aus Sicht von Bert
Hellingers Familienaufstellungen.
Knaur (2001), 272 S., Knaur-Tb 87029, Kt.
In
der Betrachtungsweise der Familienaufstellungen nach Bert Hellinger spiegeln
die klassischen Märchen Familien- und Lebensskripte wider, die dem Einzelnen
nicht immer bewusst sind. Thomas Schäfer erklärt, welche Lebenshintergründe mit
bestimmten Märchen verknüpft sind und sucht in Verbindung mit
Familienaufstellungen nach Lösungen und Hilfen bei psychischen Problemen.
Schumacher,
Yves: Tiermythen und Fabeltiere. Fr.
42.00
Mythologische Streifzüge durch die
Tierwelt der Schweiz. Mit vielen
Abbildungen. Amalia (2001), Ca. 320 S., Br.
Seifert,
Angela: Dornröschen. Fr.
18.50
Auch des Vaters liebste Tochter wandelt
sich zur Frau. Kreuz (2000), 136 S.,
Pp.
Seifert,
Angela: Rumpelstilzchen. Fr.
18.50
Befreit durch einen Wutausbruch. Kreuz (2000), 104 S., Pp.
Zahlreiche
Frauen leben ständig unter dem Leistungsdruck, Unmögliches machen zu müssen. Um
ihrem Vater zu gefallen und seinen Ansprüchen gerecht zu werden, muss das
Mädchen Stroh zu Gold spinnen. Das Rumpelstilzchen hilft ihr zunächst und wird
dann zur Bedrohung. Was das für ein kreativer Geist ist und wie die erwachsene
Frau mit ihm umgehen kann, damit er sich nicht selbst zerreisst, sondern ihr
weiter zur Verfügung steht, ist das Thema in der Therapie einer anfänglich
depressiven Frau.
Seifert,
Angela / Seifert, Theodor: Schneewittchen. Fr.
18.50
Wie verletzte Gefühle heilen können. Kreuz (2002), Pp.
Verletzte
Gefühle können eine Paarbeziehung vergiften und das gegenseitige Vertrauen
zerstören. Schneewittchen, eine der bekanntesten Märchenprinzessinnen, wird in
der Deutung zur Symbolgestalt für die Kraft der Psyche, die selbst in
festgefahrenen Paarkonstellationen neue Liebe und neues Leben ermöglicht. Die
überraschende Deutung des Märchens eröffnet Einblicke in die gestörte Beziehung
zwischen den Geschlechtern und wie sie neu belebt werden kann.
Shuker,
Karl: Drachen. Fr. 19.00
Mythologie - Symbolik - Geschichte. Mit
einem Vorwort von Desmond Morris.
Taschen (2006), 120 S., Gb.
Dieses
Buch stellt mehr als 30 Drachen in über 100 spektakulären Illustrationen vor.
Fesselnde Bericht über die Ursprünge dieser Fabelwesen, ihre Heimat, ihr
Verhalten und ihre Begegnungen mit Menschen runden das Bild ab.
"Drachen" ist eine phantastische Darstellung mit den aktuellsten
Forschungsergebnissen zur Drachenkunde. Das Buch verzaubert und liefert
Einblicke in die Welt der grossartigen und sonderbaren Fabelwesen.
Solms,
Wilhelm: Die Moral von Grimms Märchen. Fr.
46.00
Primus (1999), 256 S., Ln.
Die
Märchenrenaissance hält nun schon seit zwei Jahrzehnten an. Offenbar kommt die
Botschaft der Märchen den Wünschen, Bedürfnissen, Hoffnugen und ngsten
der Menschen von heute entgegen. Das neue Interesse am Märchen bezieht sich auf
den Sinn oder die Botschaft bzw. auf ihre moralische, pädagogische oder
therapeutische Nutzanwendung. In der heutigen Märchenforschung dominieren zwei
gegensätzliche Positionen. Während die Märchenpsychologen und -pädagogen von
vornherein festlegen, welchen Sinn sie in den Märchen finden wollen, bestreiten
die Volkskundler und Literaturwissenschaftlern, dass in den echten Volkmärchen
überhaupt ein moralischer Sinn enthalten sei.
Der
Autor beleuchtet jeweils in knapper Form kontroverse Forschungspositionen
(Lüthi, Drewermann, Klotz, Bausinger, Rölleke u.a.) und beantwortet Fragen, die
in der heutigen Märchenforschung noch offen bzw. umstritten sind: Warum werden
bestimmte Märchen als grausam empfunden, andere mindestens ebenso brutale
dagegen nicht? Entspricht die Märchenwelt christlicher Vorstllungen oder ist
sie ihnen fremd? Hat Wilhelm Grimm die Volksmärchen durch seine Bearbeitung
treu bewahrt oder verfälscht?
Spangenberg,
B. u. W.: Märchen helfen Scheidungskindern. Fr.
16.50
Wie Kinder die Trennung ihrer Eltern
besser akzeptieren. Herder-Vlg.
(2003), Herder-Tb. 5313, Kt.
Spangenberg,
Brigitte: Hans vertreibt die Geister. Fr.
24.40
Therapeutische Märchen für
Kindernöte. Kreuz -Verlag (1999), 160
S., Br.
Kinder
können ihre Probleme mit Geschichten ganz besonders gut bewältigen. Brigitte
Spangenberg erlebt in ihrer Praxis täglich, was Kinder bewegt, und hat
Geschichten zu den wichtigen Themen geschrieben: Ängste, Aggressionen,
Einsamkeit, Stieffamilien, Trennungen, u.v.m. Sie zeigt, wie die Geschichten
wirken und wie Eltern für ihre Kinder selbst geeignete Geschichten erfinden
können.
Spiel,
Tanz, Märchen. Fr.
36.00
Hrsg. von Margarete Möckel und Helga
Volkmann. Illustrationen von Burgis Heller. Königsfurt (1995), 230 S., Gb.
Stamer,
Barbara / Zingsem, Vera: Schlangenfrau und Chaosdrache. Fr. 53.00
In Märchen, Mythos und Kunst. Kreuz (2001), Ca. 240 S., Gb.
Das
Buch der beiden AutorInnen behandelt das Symbol der Schlage bzw. des Drachens
in verschiedenen Kulturkreisen, in Sagen, Mythen und Märchen und in der Kunst
der jeweiligen Kulturen. Es gibt damit auch einen reizvollen Einblick in die
Schlangen- und Drachensymbolik in der Kunstgeschichte.
Steffen,
Uwe: Die zwei Brüder. Fr.
16.00
Jeder hat noch ein anderes Ich. Reihe:
Weisheit im Märchen. Kreuz -Verlag
(1986), 133 S., Gb.
Steiner,
Rudolf: Die Welt der Märchen. Fr.
29.00
AusgewählteTexte, herausgegeben und
kommentiert. Steiner, Rudolf (2006), 271 S., Kt.
Rudolf
Steiners Betrachtungen zum Thema Märchen unterscheiden sich von den üblichen
symbolischen oder psychologischen Zugängen. In seinen Ausführungen geht er
äusserst behutsam vor, indem er in den Märchen die zarten Schleier eines
Hellsehers wahrnimmt, der seine Ergebnisse in Bilder kleidet.
Stiasny,
Kurt: Was Andersens Märchen erzählen. Fr.
34.00
Original und Deutung. Novalis - Vlg. (1996), ca. 208 S., Pp.
Die
Märchen Andersens haben eine weltweite Verbreitung. Sie wurden in über hundert
Sprachen übersetzt. Die Spannweite der 150 Märchen reicht vom Ironischen bis
zum Melancholischen, vom Geistvollen bis zum Tragischen, von realistischen
Details bis in feinstoffliche Sphären. Sie führen in fast alle Gebiete unserer
Welt und erfassen nicht nur alle Schichten der menschlichen Gesellschaft,
sondern ebenso Gegenstände, Pflanzen und Tiere. Dabei gelingt Andersen eine
glückliche Einheit von Sinnlichkeit und Idee, Leben und Dichtung. Die Deutungen
versuchen, dieser doppelten Strömung nachzugehen, sie als notwendige Ganzheit
zu verstehen. Bereichert wird der Band durch Scherenschnitte, die nicht nur
illustrieren, sondern ebenfalls hindeuten wollen auf eine geheime Ordnung in
Welt und Kosmos.
Stiasny,
Kurt: Was Grimmsche Märchen erzählen. Fr.
34.00
Original und Deutung. Novalis - Vlg. (1994), 205 S., Pp.
Original
und Deutung von zweiundzwanzig Märchen für Eltern, Kindergärtnerinnen, Lehrer
sowie für all jene, denen Märchen etwas bedeuten.
Stimme
der Nordens in Märchen und Mythen. Fr.
43.70
Märchen und Seele. Hrsg. v. d.
Europäischen Märchengesellschaft.
Königsfurt (2006), 252 S., Gb.
Neueste
Forschungsergebnisse und alte Weisheiten im und ums Märchen. Mit Beiträgen von
Otto Betz, Almut Bockemühl, Heinrich Dickerhoff, Angelica-Benedicta Hirsch,
Gerald Hüther, Verena Kast, Heinz Rölleke, Rotraud Saeki, Micaela Sauber u.a.
Tarr
Krüger, Imrtraud: Rapunzel. Fr.
24.80
Das Wunschkind wird verraten und findet
trotzdem sein Glück. Kreuz -Verlag (1996), 128 S., Gb.
Traxler,
Hans: Die Wahrheit über Hänsel und Gretel. Fr.
6.80
Der Dokumentarbericht über die Ausgrabung
des Hexenhauses auf dem Engelsberg im Spessart. Mit 41 Fotos, Zeichnungen und Karten. Rowohlt-TB. (1988), 122 S.,
rororo 5092, Kt.
Volkmann,
Helga: Märchenpflanzen, Mythenfrüchte, Zauberkräuter. Fr. 34.60
Grüne Wegbegleiter in Literatur und
Kultur. Mit ca. 15 Abbildungen. Vandenhoeck u. R.
(2002), Ca. 208 S., Kt.
Die
Pflanze ist unsere Urnahrung, sie kann ohne den Menschen existieren, nicht aber
der Mensch ohne sie. In Helga Volkmanns literarischen Pflanzenporträts wird das
Verhältnis zwischen Mensch und Pflanze unter vielfältigen Aspekten beleuchtet. Botanische
Eigenart, Nutzen und Schönheit bestimmten in sehr unterschiedlicher Weise
Gebräuche und Traditionen, Kulturgeschichte und Volkskunde rund um Rebe und
Rose, Apfel, Kräuter und Zauberpflanzen. Die "Zauberpflanzen" aus
Feld, Wald und Flur liessen sich aber nicht ohne weiteres zähmen und züchten,
sodass ihnen die Aura des Geheimnisvollen lange Zeit erhalten blieb.
Wiegele,
Miriam: Geschichten von Blumen und Kräutern. Fr.
35.10
Ein Märchenbuch für Jung und Alt. Mit Fotos und Zeichnungen. Bacopa (2005), 144
S., Gb.
Wer
liebt nicht Blumen und Kräuter, doch wer kennt noch die Geschichten, wie diese
Pflanzen zu uns kamen oder wie sie ihre Namen erhielten? Dieses Buch enthält
eine Sammmlung von Mythen und Legenden, von Märchen und Sagen über all die Pflanzen,
die uns in Haus, Hof und Flur erfreuen. Dieses Buch ist nicht als Kinderbuch
gedacht, sondern soll Erwachsenen helfen, mit Märchen, Sagen und Geschichten
über Kräuter und Blumen auf einem intuitiven Weg in die Welt der Planzen
einzutauchen.
Wöller,
Hildegunde: Aschenputtel. Fr.
18.50
Wie aus der Ungeliebten die Auserwählte
wird. Kreuz (2000), 120 S., Pp.
Der
Wunsch im Märchen. Heimat und Fremde im Märchen Fr.
39.70
Hrsg. v. B. Gobrecht, H. Lox und Thomas
Bücksteeg. Hugendubel (2003), 317 S.,
Forschungsberichte der europäischen Märchengesellschaft, Bd. 88, Gb.
Der
Wunsch spielt im Märchen eine wesentliche Rolle, um den Verlauf des Lebensweges
zu steuern. Der erste Teil dieses Doppelbandes widmet sich dem Wünschen,
Verwünschen, den Wunschkindern und der Zauberei im Märchen. Der zweite Teil
geht der Frage nach, wie sich die menschliche Erfahrung von Heimat und Fremde
im Märchen niederschlägt - und zwar nicht nur im geografischen, sondern auch im
kulturellen, religiösen und politischen Sinn. 19 Forschungsbeiträge berichten
über zentrale Themen aus der Welt der Märchen.
Zauber
Märchen. Fr. 43.70
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Königsfurt (2005), 320 S., Pp.
Zauber
Märchen. Fr. 42.80
Forschungsberichte aus der Welt der
Märchen. Hrsg. v. der europäischen Märchengesellschaft. Diederichs (1998), ca. 328 S., Bd. 23, Gb.
Liebes-,
Schadens- und Teufelszauber, Aberglaube und Wunderheilung, Zaubergaben und
Zaubergegenstände, Zaubermotive, Zauberrätsel und Zauberwesen: Diese
Forschungsberichte wollen den Zauber der Märchen bewusst machen. Im
Zaubermärchen waltet das
Magisch-Mythische, Wunder ereignen sich, Übernatürliches ist an der
Tagesordnung: Bäume spenden Nahrung und Kleidung, Spiegel sprechen,
Brunnenschächte führen ins Jenseit. Zaubermärchen sind fast immer
Erlösungsgeschichten, sie erlösen, sie lösen den Konflikt, und sie gelten in
einigen Kulturen als eigentlicher Kern der Gattung "Märchen". Von 21
Autorinnen und Autoren wurden hier die Erzählmuster und Motive untersucht. Es
ging dabei um Fragen wie: Welche symbolische Bedeutung hat der Zauberspiegel in
Schnewittchen ? Warum werden den Helden und Heldinnen im Märchen so oft Rätsel
aufgegeben ? Welche Rollen spielen Natur und Landschaft ? Wieviele Facetten weiblicher
Zauberkünste birgt das Märchen ?
Zitzlsperger:
Märchenhafte Wirklichkeiten. Fr.
48.00
Eine
Märchenstunde mit vielen Gestaltungsvorschlägen. Beltz & Gelberg (2007), Kt.