Abe, Akira: Urlaub für die Ewigkeit.
Fr. 33.00
Erzählung. Übers. v. G. Gräwe u. H. Yamane.
be.bra Verlag (1994), 160 S., Ln.
Eine tragische Geschichte spielt sich in der Beziehung zwischen
dem jüngsten Sohn - einem erfolgslosen Angestellten - und dem Vater ab, der
nach dem Zweiten Weltkrieg als Offizier niederen Ranges ins Nichts entlassen
wurde und seither in der modernen japanischen Gesellschaft keinen festen Platz
finden konnte. Mit geschärften Sinnen und erbarmungsloser Kritik am Vater wie
auch an sich selbst, lässt der Sohn das Schicksal der Familie an sich
vorbeiziehen. Er sucht nach dem Sinn dieses gemeinsamen Lebens, das durch den
bevorstehenden Krebstod des Vaters ein abruptes Ende finden wird.
Abe, Kobo: Die Entdeckung der R 62.
Fr. 14.00
Erzählungen. Aus d. Japan. v. Michael Noetzel.
Suhrkamp (1996), ca. 220 S., st 2559, Kt.
Akasaka, Mari: Vibration. Fr. 30.20
Roman. Aus dem Japanischen von Sabine Mangold.
DVA (2005), 159 S., Gb.
Rei ist eine junge Journalistin in Tokio, intelligent und
ehrgeizig. Doch innere Stimmen suchen sie heim, die sie mit zwanghaftem Essen
und Alkohol ertränkt. Sie lernt einen jungen Fernfahrer kennen und folgt ihm
auf seiner Reise. Eine neue Droge löst die alten ab, und die heisst Sex -
rauschhaft und obsessiv. Rei analysiert diese neue Körpererfahrung mit
journalistischen Scharfsinn und findet schliesslich zu sich selbst zurück.
Akutagawa, Ryunosuke:
Rashomon. Fr. 20.70
Erzählungen. Luchterhand (2001), 480
S., SL 2012, Kt.
Akutagawa, Ryunosuke: Dialoge in der Dunkelheit.
Fr. 30.20
Späte Prosa und Erzählungen. Aus dem Japanischen übersetzt von Armin
Stein. Iudicium (2003), 143 S., Kt.
Die siebzehn Erzählungen und Prosatexte dieses Bandes entstanden
in den letzten Lebensjahren Akutagawas (1892 - 1927), dessen spätes Werk im
Westen noch immer weitgehend ungekannt ist. Zur sprachlichen Eleganz und
subtilen Psychologie der frühen Werke tritt eine experimentierfreudige
stilistische Vielfalt, aus der das Bemühen des Autor spricht, der japanischen
Literatur seiner Zeit neue Wege zu weisen.
Ando, J. / Hijiya-Kirschnereit, I. / Hoop, M.:
Japanische Literatur im Spiegel Deutscher Rezensionen. Fr. 208.00
Bibliographische Arbeiten aus dem Deutschen Institut für Japanstudien. Bd. 9. Iudicium (2006), 882 S., Gb.
Basho, Matsuo: Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland.
Fr. 30.90
Reisetagebuch einer Wanderung im Jahre 1689. Aus d. Japan., sowie Einführung u.
Annotationen von G.S. Dombrady.
Dieterich (1985), 333 S., Ln.
Bashos bedeutendstes Werk, das "Oku ho hosomichi", ist
auf den ersten Blick das Tagebuch einer fünfmonatigen Wanderung im Jahre 1689.
Bei genauer Betrachtung aber erweist es sich als Buch eines Ideals der
Selbstvervollkommnung, als Einssein von Dichten, Wandern und Malen.
Buson: Dichterlandschaften.
Fr. 38.70
Eine Anthologie. Aus d. Japan. v. G.S. Dombrady. Dieterich (1992), 399 S., Ln.
War der erste Höhepunkt der japanischen Haikai-Dichtung mit dem
Namen Bashos (1644-1694) verbunden, so prägte Buson, der Maler-Dichter,
(1716-1783), etwa 100 Jahre später die zweite Blütezeit dieser Kunst. Buson ist
ein Poet der Trauer und des Nachtrauerns, des Vergänglichen und Vergangenen, er
ist eine Art "Romantiker", in dessen Lyrik aber auch Humor und
Heiterkeit aufscheinen.
G.S. Dombrady legt die erste, umfassende Buson-Anthologie in deutscher Sprache
vor. Die Textauswahl offenbart die Vielseitigkeit Busons als Poet: Neben
Kettengedichten und Haiku stehen freie Rhythmen und Prosatexte.
Dalby, Liza: The Tale of
Murasaki. Fr. 17.30
Arrow Books (2000), 416 S., Kt.
Dauthenday, Max: Die acht Gesichter am Biwasee.
Fr. 29.90
Mit 16 farbigen Ikebana-Impressionen. Echter (2006), 180 S., Gb.
Dazai, Oamu: Das Gemeine. Fr. 39.00
Und andere Erzählungen. Aus d. Japan. v. Stefan Wundt u. Fumiya Hirataka. Iudicium (1992), 310 S., Kt.
Dazai, Osamu: Gezeichnet. Fr. 30.60
Roman. Aus d. Japan. v. Jürgen Stalph. Mit einem Nachwort v. Irmela
Hijiya-Kirschnereit. Insel (1997), 151
S., Ln.
Ein Schriftsteller betrachtet drei Photographien. Sie zeigen einen
Mann in drei verschiedenen Lebensabschnitten - als Kind, als jungen Mann und
grauhaarig, in einem schwer zu schätzenden Alter. In drei Notizheften schildert
er sein Leben, das durch Sucht, Selbstmordversuche und Nervenheilanstalten
führt.
Was an diesem Buch fesselt, sind die Hellsicht, der Witz und der Sarkasmus, mit
denen die selbstzerstörerischen Kräfte durchleuchtet werden. Der Autor Dazai
ist ein brillanter Erzähler, der uns mit den Notizbüchern dieses Unglücklichen
den Nachvollzug eines Lebens ermöglicht. Es hat autobiographische Züge und
gehört seit Erscheinen des Buches 1948 zu den meistgelesenen Büchern.
Enchi, Fumiko: Frauen, Masken.
Fr. 34.40
Roman. Mit einem Gespräch mit der Autorin. Aus d. Japan. v. Irmela
Hijia-Kirschnereit. Insel (1996), 176
S., Ln.
Die intrigante Dichterin Mieko benutzt die ihr hörige
Schwiegertochter, um sich an den Männern für die ihr versagten
Lebensmöglichkeiten zu rächen. Ist Mieko eine moderne Hexe? Am Beispiel
eigenwilliger Frauen gestaltet Enchi Fumiko (1905 - 1986) deren
Lebensmöglichkeiten in einer patriachalisch geprägten Welt.
Endo, Shoji / Saeki, Rotraud: Märchen und Sagen von
Tokashiki. Fr. 12.00
Gesammelt und aufgezeichnet von Shoji Endo. Übersetzt und herausgegeben von
Rotraud Saeki. Iudicium (2006), 101 S.,
Kt.
Fujimori, Seikichi: Watanabe Kazan.
Fr. 80.00
Roman. 24 Abbildungen. Iudicium (1995),
440 S., Gb.
Der Roman "Watanabe Kazan" führt den/die LeserIn in die
Welt zweier herausragender Japaner, die beide zu ganz unterschiedlichen Zeiten
ein interessantes wie widerspruchsvolles Leben führten: in die fiktive Welt des
politisch engagierten Malers Watanabe (1793 - 1841), der eine schillernde
Künstlerfigur der Edo-Zeit war. Der Autor Seikichi Fujimori (1892 - 1977) stand
zur Zeit der Entstehung des Romans (1935) in Opposition zum herrschenden
politischen System in Japan und war nicht unumstritten.
Dem Roman sind zahlreiche farbige Abbildungen vom Werke Watanabes beigegeben,
zum besseren Verständnis der historischen Personen und Ereignisse dienen die
Erläuterungen im Anhang.
Furui, Yoshikichi: Zufluchtsort.
Fr. 30.80
Roman. Aus d. Japanischen v. Ekkehard May.
be.bra Verlag (1997), 256 S., Gb.
Furui, Yoshikichi: Der Heilige. Fr. 37.50
Roman. Aus d. Japan. übersetzt u. mit einem Nachwort v. Ekkehard May. Insel (1993), 180 S., Ln.
Die Geschichte vom Prinzen Genji.
Fr. 33.60
Wie sie geschrieben wurde um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung von Murasaki,
Hofdame der Kaiserin von Japan. Nach der engl. Übersetzung von Arthur Waley.
Deutsch v. Herberth E. Herlitschka. Insel
(1994), 1200 S., it 1659, Kt.
Hetmann, Frederik: Die Fuchsfee.
Fr. 29.80
8 japanische Märchen und Volkserzählungen.
Schmid, Ellen (1998), 124 S., Gb.
Higahino, Keigo: Mord am See. Fr. 19.80
Kriminalroman. Aus dem Japanischen von Katja Busson. Cass Verlag (2004), 182 S., Gb.
Hino, Keizo: Trauminsel. Fr. 29.50
Roman. be.bra Verlag (1992), 174 S.,
Ln.
Hitori, Nakano: Train Man. Fr. 24.90
Aus dem Japanischen v. Antja Bockel. Carlsen
(2007), ca. 368 S., Br.
Ibuse, Masuji: Pflaumenblüten in der Nacht.
Fr. 28.00
Erzählungen. Ausgewählt, aus dem Japanischen übertragen und mit einem Nachwort
versehen von Jürgen Berndt. Insel
(1990), 241 S., Gb.
Ibuses (1898 - 1993) wache Anteilnahme an den Alltäglichkeiten des
Lebens, seine Lebensklugheit, die auch das Ungewöhnliche, das Veränderung
bewirkende Nichtalltägliche, den Humor, das Komische entdecken lässt, machen
ihn zu einem Moralisten, der sein humanistisches Credo vor allem von den
"kleinen Leuten", von den Vertretern der "breiten Masse des
einfachen Volkes" getragen weiss.
In meinem dummen Herzen. Fr. 34.00
Briefe an geliebte Menschen. Gesammelt von der Stadt Futatsui, Japan. Aus dem
Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Edition Peperkorn (1999), 232
S., Gb.
"Briefe an geliebte Menschen" - Geschrieben haben diese
Briefe Menschen aller Alterstufen, von der Schülerin bis zum Greis. Die Briefe
richten sich an die Person im Zimmer nebenan oder an längst verstorbene
geliebte Menschen. Jeder Text ist ausserdem Ausdruck einer besonderen
Gefühlslage, das Genre wird mit individuellem Empfinden gefüllt und lebendig
ausgestaltet. Persönliche Lebens-, oft auch Leidensgeschichte verschränkt sich
mit kultureller Prägung und gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in
japanisches Denken und Fühlen.
Inoue, Yasushi: Das Jagdgewehr. Fr. 14.70
Aus dem Japanischen v. Oscar Benl. Mit einem Nachwort v. Cees Nooteboom. Suhrkamp (2007), ca. 120 S.,
Gb.
Inoue, Yasushi: Liebe. Fr.
31.50
Drei Erzählungen. Aus dem Jap. v. Richmod Bollinger Residenz (2000), 248 S., Gb.
Drei Erzählungen, drei Paare. Sie finden und verlieren sich, sie
spielen die unterschiedlichsten Facetten der Liebe durch: Ihr plötzliches, unsicheres
Erwachen in einer Extremsituation, wenn das Leben den Schalter "Glück und
Hoffnung" eigentlich schon geschlossen hat, das Taktieren, ein Machtspiel,
bei dem nicht immer gewinnt, wer gerade die besseren Karten zu haben glaubt,
und sich das Blatt just in dem Augenblick wendet, wo man sein Gefühlsleben in
geregelte Bahnen gebracht zu haben glaubt. In diesen Geschichten, die in Japan
in den Jahren 1950 und 51 erschienen, wirft Inoue einen scharfen, ironischen
Blick auf seine Figuren. Er beschönigt nichts, verurteilt nichts und überlässt
sie ihren diffusen Todessehnsüchten, ihrer fast grotesken Treue und den
Hackenschlägen des Liebesverrats.
Inoue, Yasushi: Shirobamba. Fr. 27.40
Roman. Aus dem Japanischen von Richmod Bollinger. Suhrkamp (1998), ca. 240 S., BS 1279, Gb.
Inoue, Yasushi: Das Tempeldach. Fr. 26.40
Historischer Roman. Aus dem Japanischen übersetzt u. mit einem Nachwort v.
Oscar Benl. Suhrkamp (2007), 215 S.,
Gb.
Das Tempeldach schildert zwei China-Gesandtschaften, mit denen
sich die japanische Regierung um engere Verbindung mit dem Weltreich der T'ang
bemühte und möglichst umfassende Kenntnisse der bewunderten chinesischen Kultur
ins Inselreich herüberzubringen suchte. Der ersten Gesandtschaft im Jahre 731
gehörten zwei buddhistische Mönche an, die einen Meister zur Reise nach Japan
bewegen sollten - was ihnen auch gelang. Mit der zweiten Gesandtschaft fuhr
Chien-chˆn, einer der bedeutendsten Geistlichen, mit ihnen nach Japan.
Inoue, Yasushi: Der Tod des Teemeisters.
Fr. 34.30
Roman. Aus dem Japanischen v. Ursula Gräfe.
Suhrkamp (2007), ca. 180 S., Gb.
Der Tod des Teemeisters, erschienen 1981, ist eines der
wichtigsten Werke Inoues. Es gilt als eine Art künstlerisches Vermächtnis. Wie
schon in seiner frühen Erzählung "Das Jagdgewehr" zeigt er sich auch
hier als grossartiger Geschichtenerzähler, der es meisterhaft versteht,
ahistorische Themen wie den Widerspruch zwischen Individuum und Gesellschaft,
den Konflikt zwischen Pflichterfüllung und eigener Überzeugung sowie zwischen
Kunst und Leben zu veranschaulichen.
Inoue, Yasushi: Schwarze Flut. Fr. 27.10
Roman. Aus d. Japan. übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Otto
Putz. Suhrkamp
(2000), Ca. 180 S., BS 1334, Pb.
Japan 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation.
Angst herrscht und Not. Arbeitskämpfe finden statt, die Staatsbahn kündigt
Massenentlassungen an. In dieser Situation verschwindet Shimoyama Sadanori, der
Generaldirektor der Staatsbahn, und wird am folgenden Tag tot aufgefunden.
Selbstmord? Ein von Kommunisten verübter Mord?
In seinem 1950 veröffentlichten Roman "Schwarze Flut",
Kriminalgeschichte und Gesellschaftsroman in einem, zeichnet der Autor vor dem
Hintergrund dieses bis heute ungelösten Falls, das Psychogramm des Journalisten
Hayami Takuo nach, der verbissen nach der Wahrheit in diesem Fall sucht. Doch
schnell, wenngleich untergründig, wird klar, dass es um eine andere Wahrheit
geht.
Inoue, Yasushi: Der Sturm. Fr. 17.60
Roman. Aus dem Japanischen von Andreas Mrugalla. Suhrkamp (1997), 375 S., st 2660, Kt.
Inoue, Yasushi: Liebe. Fr.
11.20
Drei Erzählungen. Aus dem Japanischen von Richmod Bollinger. Suhrkamp (2001), 100 S., st
3329, Kt.
Drei Erzählungen, drei Paare: Sie finden und verlieren sich
wieder, sie spielen die unterschiedlichsten Facetten der Liebe durch. Bei allen
drei Geschichten ist das Hauptthema ein
Grundgefühl der Kälte, der Distanz, der Fremdheit zwischen den Menschen. Die
drei Erzählungen sind überaus spannende Literatur.
Inoue, Yasushi: Der Stierkampf. Fr. 11.20
Roman. Aus dem Japanischen von Oscar Benl.
Suhrkamp (1983), 127 S., st 944, Kt.
Inoue, Yasushi: Die Eiswand. Fr. 19.40
Roman. Aus d. Japan. v. Oscar Benl. Suhrkamp
(1979), 418 S., st 551, Kt.
Inoue, Yasushi: Meine Mutter. Fr. 13.90
Erzählungen. Aus d. Japan. v. Oscar Benl.
Suhrkamp (1991), 187 S., st 1775, Kt.
Inoue, Yasushi: Das Jagdgewehr. Fr. 18.10
Roman. Aus d. Japan. v. Oscar Benl.
Suhrkamp (1986), 98 S., BS 137, Pp.
"Wie wohl kein anderer lebender Schriftsteller vereint Inoue
(1907 - 1992) auf sich und sein Werk die Sympathie und Zuneigung seiner
Landsleute. Als grosser Meister der japanischen Gegenwartsliteratur, als
Botschafter und Brückenbauer zu den Kulturen des asiatischen Festlandes, als
verständnisvoller Förderer der Künste im eigenen Land und als lebendiges
Beispiel einer zugleich traditionsverwurzelten wie weltoffenen Lebensform fällt
ihm die Rolle eines Vorbilds zu, die ihn fast schon wieder entrückt. Doch die
Herzlichkeit und Würde, die der Mensch Inoue ausstrahlt, seine Aufrichtigkeit
und Humanität sind dazu angetan, jede Distanz zu überwinden." (I.
Hijiya-Kirschnereit)
Inoue, Yasushi: Schwarze Flut.
Fr. 12.90
Roman. Aus dem Japanischen u. mit einem Nachwort v. Otto Putz. Suhrkamp (2007), 190 S., st 3835,
Kt.
Japan 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation.
Angst herrscht und Not. Arbeitskämpfe finden statt, die Staatsbahn kündigt
Massenentlassungen an. In dieser Situation verschwindet Shimoyama Sadanori, der
Generaldirektor der Staatsbahn, und wird am folgenden Tag tot aufgefunden.
Selbstmord? Ein von Kommunisten verübter Mord?
In seinem 1950 veröffentlichten Roman "Schwarze Flut",
Kriminalgeschichte und Gesellschaftsroman in einem, zeichnet der Autor vor dem
Hintergrund dieses bis heute ungelösten Falls, das Psychogramm des Journalisten
Hayami Takuo nach, der verbissen nach der Wahrheit in diesem Fall sucht. Doch
schnell, wenngleich untergründig, wird klar, dass es um eine andere Wahrheit
geht.
Inoue, Yasushi: Der Fälscher.
Fr. 32.80
Erzählungen Ausgew. u. aus dem Japanischen v. Irmela Hijiya-Kirschnereit Insel (1999), 160 S., Ln.
Ishiguro, Kazuo: Was vom Tage übrigblieb.
Fr. 14.90
Roman. Goldmann (2005), ca. 288 S.,
Kt.
Ishiguro, Kazuo: Der Maler der fliessenden Welt. Fr. 16.00
Goldmann (2001), Goldmann-Tb. 72739,
Kt.
Ishikawa, Takuboku: Trauriges Spielzeug.
Fr. 40.80
Gedichte und Prosa. Ausgewählt u. aus d. Japan. v. Wolfgang Schamoni. Insel (1994), 184 S., Ln.
Ishikawa Takuboku (1886 -
1912) gilt als Dichter der
Alltagsgefühle und zugleich als der schärfste Beobachter und Kritiker
seiner Zeit. Beides ist in seinen Texten untrennbar miteinander verbunden. Der
vorliegende Band stellt seine liedhafte Lyrik, kurze Gedichte, gesellschaftskritische
und autobiographische Texte vor.
Ishimure, Michiko: Paradies im Meer der Qualen.
Fr. 48.00
Roman. Ins Deutsche übertragen v. Ursula Gräfe. Einleitung v. Irmela
Hijiya-Kirschnereit. Nachwort der Autorin.
Insel (1995), 372 S., Gb.
Eine literarische Collage über eine der grössten
Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts: die Quecksilbervergiftung des Meeres
durch ein Chemieunternehmen. Ein Requiem für die Opfer, aber auch ein Buch der
Zukunft, das zum Widerstand gegen verantwortungslose Machenschaften in Politik
und Industrie aufruft und ermutigt.
Issa Kobayashi: Die letzten Tage meines Vaters.
Fr. 22.90
Aus d. Japan., sowie mit Anmerkungen u. Nachwort versehen v. G.S.
Dombrady. Dieterich (1985), 192 S., Ln.
Ito, Hiromi / Nishi Masahiko: Das anarchische
Aschenputtel. Fr. 31.50
Von Märchen, Müttern und missratenen Kindern. Aus d. Japan. v. Richmond
Bollinger u. Yoriko Yamaada-Bochynek.
Residenz (1998), 100 S.,
Hiromi Ito und ihr Mann Masahiko Nishi haben sich die Märchen der
Brüder Grimm vorgenommen und sie mit dem Alltagsgeschehen verwoben. Entstanden
sind in jeder Hinsicht unkonventionelle Geschichten, die auf der Schwelle
zwischen den Kulturen eine Menge umerzählen: vom westlichen 'Hänsel und Gretel'
bis zur 'Gurkenprinzessin'.
Japanische Märchen. Fr.
34.10
Sonderausgabe! Hrsg. u. frei aus dem Japanischen übertragen v. Yasuko
Asaoka. Insel (1991), 242 S., Ln.
Kafu, Nagai: Tagebuch. Fr.
37.00
Das Jahr 1937. Übersetzt von Barbara Yoshida-Krafft, mit Erläuterungen von
Reinhold Grinda. Iudicium (2003), 263
S., Kt.
Nagai Kafu gehört in die Reihe der grossen Tagebuchschreiber des
20. Jahrhunderts. In Japan steht er in der alten, tausendjährigen Tradition des
literarischen Tagebuchs, das er zu einem neuen Höhepunkt führte. Täglich sehen
wir Kafu seine Streifzüge unternehmen, stets mit einem kritischen Blick auf
Gassen, die von anderen Schriftstellern eher gemieden wurden. In Tokyo geboren,
ist Kafu, in mancherlei Hinsicht ein Flaneur im Sinne Baudelaires und Manets,
dennoch im Tokyo seiner Zeit nicht eigentlich mehr beheimatet; ist zum étranger
geworden, der seine Stadt immer mehr mit dem distanzierenden, reflektierenden
Blick des Fremden durchwandert.
Kaga Otohiko: Kreuz und Schwert.
Fr. 46.40
Roman. Aus dem Japanischen von Ralph Degen und Ukon Takayama. Mit Karten.
be.bra Verlag (2006), 384 S., Gb.
Auf dem Weg in die Verbannung lässt Lehensfürst Takayama Ukon
(1552-1615) noch einmal sein Leben Revue passieren. Schon früh zum Christentum
übergetreten - in Japan herrscht Religionsfreiheit - ist er seinem Kaiser stets
ein loyaler und erfolgreicher Kriegsherr gewesen. Doch nun hat der Shogun die
Macht an sich gerissen und die Christen in Japan werden grausam verfolgt. Ein
imposantes Sittengemälde aus dem mittelalterlichen Japan.
Kaiko, Takeshi: Finsternis eines Sommers.
Fr. 33.00
Roman. be.bra Verlag (1992), 240 S.,
Ln.
Kaiko, Takeshi: Japanische Dreigroschenoper.
Fr. 35.00
be.bra Verlag (1994), 256 S., Ln.
Kanehara, Hitomi: Tokyo Love. Fr. 14.90
Roman. Ullstein TB (2007), 120 S., Kt.
Hitomi Kaneharas preisgekrönter Debütroman erzählt von einer
schockierenden Liebesbeziehung, in der Leidenschaft und Schmerz, Liebe und Hass
sich die Waage halten. Lui ist auffallend schön und gelangweilt. Die eigenen
Grenzen überschreitend, bittet sie den Meistertätowierer Shiba um ein
Rückentatoo. Als Gegenleistung fordert Shiba ihre Unterwerfung. Lui willigt
ein, doch dann muss sie sich ihren Obsessionen stellen.
Kanehara, Hitomi: Tokyo Love. Fr. 26.80
Roman. Aus dem Japanischen v. Sabine Mangold.
List (2006), 128 S., Gb.
Kawabata, Yasunari: Die Rote Bande von Asakusa.
Fr. 35.00
Roman. Aus d. Japanischen übertragen u. mit einem Nachwort versehen v. Richmod
Bollinger. Insel (1999), ca. 180 S.,
Ln.
Asakusa, das Vergnügungsviertel im Tokyo der zwanziger Jahre. Die
engen Gassen im Umkreis des Sensoji-Tempels - das ist die Welt der Gaukler und
Ganoven, der Katzen- und Mädchenfänger, der Spieler und Spelunken. Die
LeserInnen werden in eine Welt voller Verlockungen, voller mysteriöser und
turbulenter Ereignisse entführt.
Kawabata, Y.: Sleeping
Beauties. Fr. 30.50
And other stories. Introduction by Yukio Mishima. Translated by Edward
Seidensticker. Kodansha (Japan) (2004), 148
S., Kt.
Kawabata, Yasunari: Die schlafenden Schönen.
Fr. 12.10
Roman. Aus d. Japan. v. Siegfried Schaarschmidt. Suhrkamp (2001), 130 S., st 3185, Kt.
Eguchi, einem 67-jährigen Mann wird von einem Freund ein
Freudenhaus besonderer Art empfohlen. Bestimmt für alte Männer, bietet es junge
Frauen in einem tiefen Schlaf an. Er verbringt mehrere Nächte an diesem Ort,
jedes Mal neben einer anderen Frau. Ohne sie begehrend zu berühren, verbringt
Eguchi lange Nachtstunden an der Seite dieser Frauen. Dabei erinnert er sich an
seine Jugend, an Versäumtes, Nichtgewagtes und wird sich seiner Hässlichkeit im
Alter bewusst. Kawabatas Stil ist eindringlich, fein und körperlich. Die
Stimmung von Betrachten und Schauen vermittelt dem Buch eine seltsame Stille.
Kawabata, Yasunari: Schönheit und Trauer.
Fr. 16.00
Roman. Deutsch von Heinz Haase. DTV
(2004), 185 S., DTV-Tb. 13216, Kt.
Kawabata, Yasunari: Ein Kirschbaum im Winter.
Fr. 21.90
Roman. Deutsch von Siegfried Schaarschmidt und Misako Kure. DTV (1999), 247 S., DTV 11297, Kt.
Kawabata, Yasunari: Schneeland. Fr. 27.10
Erzählung. Aus dem Japanischen übersetzt u. mit einem Nachwort versehen v.
Tobias Cheung. Suhrkamp
(2004), ca. 150 S., Gb.
Kawabata, Yasunari: Tausend Kraniche.
Fr. 16.00
Roman. DTV (1999), 110 S., DTV-Tb.
11080, Kt.
Kawabata, Yasunari: Sprachlos. Fr. 18.20
Drei Erzählungen (Sprachlos; Ein Mädchen mit Duft; Was ihr Mann nie tat) Aus d.
Japan. übersetzt von Barba Yoshida-Krafft.
Iudicium (2001), 61 S., Br.
Keller, Nora O: Die Trostfrau. Fr. 14.30
Roman. Heyne (1999), Diana Taschenb. 11(62), Kt.
Erst nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Beccah, was diese Frau ihr
Leben lang verschwieg: Akiko war eine der koreanischen Trostfrauen, die die
japanischen Besatzer im Zweiten Weltkrieg in "Vergnügungslagern"
internierten. Nora Okja Keller gelingt es, das Grauen begreifbar zu machen und
ein eindringliches Porträt einer ungewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung zu
zeichnen.
Kenko: Draussen in der Stille. Fr. 41.30
Klassische Japanische Weisheit. Hrsg. u. aus d. Japan. v. Jürgen Berndt. 75 japan.
Holzschnitte aus d. 17. Jh. be.bra Verlag (1993), 336 S., Ln.
Kenko,
Yoshida: Betrachtungen aus der Stille. Fr.
16.10
Tsurezuregusa. Aus dem Japanischen übertragen, erläutert u. m. einem Nachwort
versehen v. Oscar Benl. Mit zehn Holzschnitten. Insel
(2003), 180 S., it 2958, Kt.
Kirino, Natsuo: Grotesque.
Fr. 32.00
Random House (2007), 467 S., Kt.
Kirino, Natsuo: Die Umarmung des Todes.
Fr. 40.30
Roman. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Goldmann (2003), 608 S., Gb.
Yayoi Yamamoto lebt gemeinsam mit ihrem Mann Kenji in Tokio. Nacht
für Nacht arbeitet sie in einer Lunchpaket-Fabrik am Fliessband, damit sie sich
endlich eine eigene kleine Wohnung leisten können. Als Kenji ihr eines Abends
gesteht, dass er die gesamten gemeinsamen Ersparnisse verspielt hat, verliert
sie die Nerven - und bringt ihn im Affekt um. Verzweifelt versucht Yayoi
zusammen mit drei Kolleginnen die Tat zu vertuschen, doch mit jedem Schritt
geraten die Frauen immer tiefer in einen unentrinnbaren Sog des Verderbens ...
Kirino, Natsuo: Out.
Fr. 19.50
Arrow Books (2004), 520 S., Kt.
Kirino, Natsuo: Die Umarmung des Todes.
Fr. 18.20
Roman. Goldmann (2004), ca. 608 S.,
Goldmann-Tb. 45852, Kt.
Yayoi Yamamoto arbeitet Nacht für Nacht in einer Lunchpaket-Fabrik
am Rande Tokios, um endlich das Geld für eine eigene kleine Wohnung aufbringen
zu können. Doch als sie herausfindet, das ihr Mann Kenji ihre gesamten
Ersparnisse verspielt hat, verliert sie die Nerven und bringt ihn im Affekt um.
Verzweifelt versucht Yayoi zusammen mit drei Kolleginnen die Tat zu vertuschen,
doch mit jedem Schritt geraten die Frauen tiefer in einen unentrinnbaren Sog
des Verderbens.
Koda, Rohan: Begegnung mit einem Totenschädel.
Fr. 29.50
Erzählungen. Aus d. Japanischen u. mit einem Nachwort v. Diana Donath. be.bra Verlag (1999), 165 S., Gb.
Zwei reizvolle Erzählungen aus dem Japan der Jahrhundertwende
werden hier erstmals in deutscher Ausgabe vorgelegt - Musterbeispiele der
Strömung des romantischen Mystizismus, zugleich tief geprägt von ostasiatischem
Denken. Beide Texte thematisieren die Erfahrung der Liebe.
Rohan Koda (1867 - 1947) geniesst in Japan ein ausserordentlich hohes Ansehen
und wird nach der Eleganz des Stils und dem Umfang seines Werkes oft mit Thomas
Mann verglichen.
Kono, Taeko: Knabenjagd. Fr. 12.50
Erzählungen. Ausgewählt , aus d. Japanischen übertragen und mit einem Nachwort
versehen v. Irmela
Hijia-Kirschnereit. Suhrkamp
(1996), ca. 150 S., st 2549, Kt.
Das Buch enthält fünf Erzählungen, in denen Taeko Kono die
Sehnsüchte und Süchte von fünf modernen japanischen Frauen beschreibt.
Nebensächlich, unauffällig sind die Situationen: ein beliebiger Feierabend
eines Ehepaares, irgendwo in einem Tokioer Hochhaus, ein Einkauf, ein
Museumsbesuch. Aber die festgefügten, anscheinend so wohlbekannten Situationen
werden von Vorkommnissen unterlaufen, die in verhaltenem Schrecken und
Grausamkeit enden. Taiko Konos meisterhafte Erzählungen präsentieren
"Horribles unter glatter Haut".
Kono, Taeko: Riskante Begierden.
Fr. 18.50
Roman. Aus dem Japanischen von Sabine Mangold u. Hayasaki Yukari. Suhrkamp (2002), 332 S., st
3397, Kt.
Kono, Taeko: Riskante Begierden.
Fr. 44.00
Roman. Aus d. Japan. v. Sabine Mangold u. Yukari Hayasaki. Mit einem Nachwort
v. Irmela Hijiya-Kirschnereit. Insel
(1993), 200 S., Ln.
Hinako heiratet Otaka Masataka im Frühling 1941. Vor dem
Hintergrund des immer näher kommenden Krieges nimmt damit eine sonderbare Ehe
ihren Anfang. Es besteht eine tiefe, aufrichtige Liebe zwischen dem achtundreissigjährigen
Arzt und seiner neunzehnjährigen, unerfahrenen Frau. Er macht aus ihr eine
gleichberechtigte, selbstbewusste Partnerin und eine einfallsreiche
Liebhaberin, die seine sexuellen Neigungen teilt. Masataka hat aber eine
masochistische Veranlagung und Hinako wird seine Herrin.
Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon.
Fr. 31.90
Aus d. Japanischen übertragen u. hrsg. v. Mamoru Watanabe. Mit Illustrationen
von Masami Iwata. Manesse (1992), 311 S., Gb.
Kurahashi Yumiko: Die Reise nach Amanon.
Fr. 46.40
Roman. Aus dem Japanischen von Monika Sugimoto und Hiroshi Yamane. be.bra Verlag (2006), 416 S., Gb.
Die Reise ins sagenumwobene Land Amanon wird für P zu einem
Abenteuer. Denn dort haben die Frauen, wie P allmählich bewusst wird, die
Männer sexuell und sozial unterjocht. In zahlreichen komischen Episoden erlebt
er als "typischer" Mann ein prickelndes Verwirrspiel aus
männlich-weiblicher Verführung, Erotik und Sexualität.
Märchen aus Japan. Fr.
10.00
Hrsg. v. Woon-Jung Chei. Fischer-TB.
(1996), 174 S., Fischer Tb. 12974, Kt.
Japans Reichtum an Märchen war in einer Fülle von mündlicher
Tradition überliefert, die insbesondere durch Yanagita Kunio gesammelt und
systematisch erschlossen wurde. Danach beginnt das vollständige Märchen mit der
wunderbaren Geburt des Helden, der dann Gefahren und Schwierigkeiten mit Hilfe
von Tieren oder durch eigene Klugheit überwindet, Schätze entdeckt und
schliesslich reich und glücklich heiratet.
Die Tiermärchen und Tierverwandlungen spielen eine sehr grosse Rolle, daneben
gibt es aber auch Geistermärchen und Schwankmärchen.
Märchen aus Japan. Fr.
21.90
Hrsg. von Rotraud Saeki. Königsfurt
(2005), 192 S., Gb.
Der Band enthält Göttergeschichten, Legenden, zauberhafte Märchen
über die Liebe und viele Tiermärchen. Sie alle spiegeln die Besonderheiten der
asiatisch-japanischen Kultur wider. Zudem sind viele dieser Märchen aus Japan
und der Inselwelt Okinawas bislang ausserhalb Japans noch nie veröffentlicht
worden!
Maruya, Saiichi: Die Journalistin.
Fr. 37.00
Roman. Aus dem Japanischen übertragen von Sabine Mangold und Hayasaki
Yukari. Insel (1997), 342 S., Gb.
Yumiko Minami ist eine attraktive Mitvierzigerin, erfolgreiche
Journalistin, unabhängig und alleinerziehende Mutter. Sie versucht ihre
berufliche Karriere und das Familienleben in ihrem
Drei-Generationen-Frauenhaushalt, wie auch ein langjähriges, kompliziertes
Liebesverhältnis unter ein Dach zu bringen. Als sie in einem Leitartikel über
Abtreibung einen feministischen Standpunkt vertritt, erregt sie in höheren
politischen und religiösen Kreisen Anstoss. Saiichi Maruya beschreibt in diesem
satirischen Roman eine selbstsichere Frau, die sich in einer Männerwelt
durchsetzt. Er gibt uns Einblick hinter
die Kulissen der Politik und der Zeitungswelt im heutigen Japan: von der
Verfilzung von Politik und Wirtschaft, über arrangierte Ehen oder die koloniale
Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg. Der Roman lebt von den vielen lebendigen
Dialoge der Figuren, in die unzählige spannende Geschichten einbaut sind. Zentrales Thema und roter Faden ist die
Beschreibung des wichtigen sozialen Brauches des Schenkens: über Geschenke bei
Hochzeiten und Beerdigungen, aber auch über Geschenke bei Wahlen, über die regelmässigen
Geschenke in der Mitte und am Ende des Jahres,über Geschenke, stets gut
verpackt, an Höhergestellte in Form von Bargeld, über Geschenke für zukünftige
Gefälligkeiten. Da der Druck gross ist, ein Geschenk in Form eines
Gegengeschenkes oder einer Gefälligkeit zu erwidern, ist der Übergang zur
Bestechung nicht leicht auszumachen. Das Netz der gegenseitigen Verpflichtungen
ist den Japanern aber bestens vertraut. Der Witz des Buches liegt darin, dass
ausgerechnet eine Frau sich diesen Regeln entzieht und den Gründen ihrer
ungerechten Versetzung auf den Grund gehen will. Dadurch bringt sie die
Männerwelt gründlich durcheinander. Yumiko Minami entspricht auch am Ende des
Romans nicht den Erwartungen, indem sie ihre Karriere aufgibt und von sich aus
kündigt. Zudem brüskiert sie ihren Liebhaber, weil sie sich für die Pflege
ihres kranken Ex-Mannes entscheidet. Überhaupt sind die Männer ziemlich
schwache, arrogante, hilflose und unverschämte Personen, ganz im Gegensatz zu
den redegewandten, frechen und selbstbewussten Frauen.
Matsuoka, Takashi: Die Stunde des Samurai.
Fr. 18.30
Roman. Goldmann (2004), ca. 512 S.,
Goldmann-Tb. 458765, Kt.
Nachdem Japan zwei Jahrhunderte vom Ausland isoliert war, wagen
1861 drei junge Amerikaner die Reise in das fremde, faszinierende Land. Dort
finden sie in dem jungen Fürsten Genji einen mächtigen Schutzherrn. Doch Genji
hat erbitterte Feinde, und wider Willen werden die drei Neuankömmlinge in einen
leidenschaftlichen, blutigen Konflikt um Tradition und Macht, um Liebe und
Verrat hereingezogen.
Mishima, Yukio: Liebesdurst. Fr. 37.00
Aus dem Japan. v. Josef Bohaczek, Nachwort v. Irmela Hjiya-Kirschnereit. Insel (2000), 250 S., Ln.
Mishima,
Yukio: Mein Freund Hitler. Fr.
38.80
Ein Stück. Aus dem Japan. v. Antje Seiler u. Olaf Möller. Mit einem Dossier zum
Fall Ernst Röhm und einer Dokumentation zu den deutschen Aufführungen. Mit 12
Abbildungen. Belleville (2007), Ca. 240 S., Kt.
Mishima, Yukio: Geständnis einer Maske.
Fr. 12.80
Aus d. Amerikan. v. Heltmut Hilzheimer.
Rowohlt-TB. (1988), 151 S., rororo 5652, Kt.
Mishima, Yukio: Forbidden
Colours.
Fr. 26.80
Vintage Books (1999), 403 S., Kt.
Mishima, Yukio: Nach dem Bankett.
Fr. 14.90
Roman. Aus dem Japanischen v. Sachiko Yatsushiro. Suhrkamp (2002), 220 S., st 3317, Kt.
Kazu, eine Frau um die Fünfzig, betreibt in Tokio ein feines
Restaurant, das seine Beliebtheit nicht allein den erlesenen Menüs, sondern
auch dem anziehenden Wesen der Gastgeberin verdankt. Auf einem Bankett begegnet
sie Noguchi, einem alternden Diplomaten, der sein politisches Comeback plant.
Zwischen dem sittenstrengen Asketen und der temperamentvollen Schönen beginnt
eine Beziehung, die Kazus Selbstsicherheit plötzlich in Frage stellt.
Miyazawa, Kenji: Die Früchte des Ginkgo.
Fr. 36.20
Märchenhafte Erzählungen aus Nord-Japan. Übers. u. hrsg. v. Johanna Fischer.
Textillustrationen (Kartonschnitte) v. Tsukasa Osamu. Klett-Cotta (1980), 253
S., Gb.
Miyazawa schrieb diese 'Märchen', um auf seine Weise die Lehre des
Mahayana-Buddhismus den einfachen Menschen und den Kindern verständlich zu
machen. Er spannt den Bogen vom nahen Bergbach zu den fernen Bergen Tienshan,
zu den Sternen jenseits derMilchstrasse. Mit eigenem Zauber erleichtert der
Autor seinen Gestalten, Menschen und Tieren, Bäumen und Gräsern, Steinen und Sternen,
die Suche nach ihrem Weg. Unsichtbar und allgegenwärtig ist das verstehende
Lächeln Buddhas. Die Sammlung möchte einen grossen Dichter Japans vorstellen,
für den Kunst Religion war.
Mori, Ogai: Das Ballettmädchen. Fr. 26.10
Eine Berliner Novelle. Zeitgenössische
Illustrationen. be.bra Verlag (1994), 110 S., Ln.
Mori, Ogai: Im Umbau. Fr.
44.00
Gesammelte Erzählungen. Ausgewählt, übersetzt und mit einem Nachwort versehen
von Wolfgang Schamoni. Insel (1989),
226 S., Ln.
Elf Texte des vielleicht erstaunlichsten Autors der japanischen
Moderne: Erstaunlich nicht nur die herausragende Übersetzertätigkeit Moris
(1862 - 1922) - er übertrug Kleist, Rilke und Goethes Faust - erstaunlich auch
die schriftstellerische Virtuosität des lange als Mediziner und
Naturwissenschaftler tätigen Mori. Die erstmals in deutscher Sprache
vorliegenden Erzählungen reichen von der historischen Novelle bis zur
autobiographischen und spirituellen Skizze und dokumentieren so alle
Schaffensperioden dieses bedeutenden Intellektuellen.
Rubin, Jay: Murakami und die Melodie des Lebens.
Fr. 41.00
Die Geschichte des Autors. Mit einer Murakami-Bibliographie. DuMont Verlag (2004), Ca. 400 S., Gb.
Murakami, Ryu: In der Misosuppe.
Fr. 16.50
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe.
Kiepenheuer & Witsch (2006), 208 S., KiWi-Tb. 949, Kt.
Murakami, Ryu: 69. Fr.
13.90
Roman. Aus dem Amerikanischen von Andrea Viala. Suhrkamp (2004), Ca. 180 S., st 3633, Kt.
Murakami, Haruki: Afterdark.
Fr. 34.90
Roman. Aus
dem Japanischen von Ursula Gräfe.
DuMont Verlag (2005), 237 S., Gb.
Murakami, Haruki: Blinde Weide, schlafende Frau.
Fr. 41.00
Erzählungen. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. DuMont Verlag (2006), Ca. 400 S., Gb.
Murakami, Haruki: Der Elefant verschwindet.
Fr. 16.50
Erzählungen. Aus dem Japanischen von Nora Bierich. Berlin (2006), 233 S., Kt.
In den Geschichten des ersten Erzählbandes von Haruki Murakami
gibt er eine Welt wieder, in der eine Aura des Surrealismus alles durchdringt.
Ursache und Wirkung tauschen die Plätze, Erinnerung und Illusion verändern die
Erfahrung des Realen, die gewöhnlichsten Gedanken und Handlungen führen zu den
unerwartetsten Enthüllungen. Es ist eine Auswahl von eleganten, heiter
gelassenen Geschichten, die auf den Leser eine geheimnisvolle Wirkung ausüben.
Murakami,
Haruki: Frosch rettet Tokyo. Fr. 13.90
Drei Erzählungen. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. DuMont Verlag (2006), 92 S., Pp.
Murakami, Haruki: Gefährliche Geliebte.
Fr. 14.80
Goldmann (2002), 218 S., Goldmann-Tb. 72795, Kt.
Murakami, Haruki: Gefährliche Geliebte.
Fr. 37.00
Aus dem Engl. v. Giovanni u. Ditte Bandini
Dumont (2000), 230 S., Gb.
Murakami, Haruki: Hard Boiled Wonderland und das Ende
der Welt. Fr. 44.90
Roman. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. DuMont Verlag (2006), ca. 550 S., Gb.
Murakami, Haruki: Kafka am Strand.
Fr. 18.30
Roman. Goldmann (2006), ca. 640 S.,
btb 73323, Kt.
Murakami, Haruki: Kafka am Strand.
Fr. 44.90
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe.
DuMont Verlag (2004), Ca. 700 S., Gb.
Murakami, Haruki: Mister Aufziehvogel.
Fr. 22.70
Goldmann (2000), 684 S., Btb-Tb. 72668, Kt.
Murakami, Haruki: Nach dem Beben.
Fr. 34.90
Erzählungen. Aus dem Japanischen von Ursula
Gräfe. DuMont Verlag (2003), Ca.
140 S., Gb.
Murakami, Haruki: Nach dem Beben.
Fr. 14.00
Goldmann (2004), ca. 140 S., btb-Tb. 73276, Kt.
Sechs Erzählungen, die der Autor schrieb, als die japanische Insel
bebte und ein Giftgasanschlag die Gesellschaft erschütterte. Beide Ereignisse -
das Erdbeben von Kobe mit Tausenden von Toten und die Terrorakte in der U-Bahn
von Tokyo - bewogen ihn 1995 aus dem "Exil" zurückzukkehren, um, wie
er sagte, seinem Land beizustehen. In allen sechs Erzählungen versucht der
Autor das Vorgefallene zu verarbeiten.
Murakami, Haruki: Naokos Lächeln.
Fr. 18.90
Goldmann (2002), BLT-Tb.,
Murakami, Haruki: Naokos Lächeln.
Fr. 44.00
Nur eine Liebesgeschichte. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Dumont (2001), ca. 430 S., Gb.
Rubin, Jay: Murakami und die Melodie des Lebens.
Fr. 18.30
Die Geschichte eines Autors. Aus dem Englischen von Ursula Gräfe u. Angela
Praesent. Goldmann (2006), 381 S., btb
73383, Kt.
Murakami, Haruki: Sputnik Sweetheart.
Fr. 33.90
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe.
DuMont Verlag (2002), 234 S., Gb.
Murakami, Haruki: Sputnik Sweetheart
Fr. 15.80
Goldmann (2004), 221 S., BtB-Taschenbuch, Kt.
Murakami, Haruki: Tanz mit dem Schafsmann.
Fr. 44.00
Roman. Aus dem Japanischen übersetzt von Sabine Mangold. DuMont Verlag (2002), Ca. 450 S., Gb.
Murakami, Haruki: Tanz mit dem Schafsmann.
Fr. 18.30
Roman. Aus dem Japanischen von Sabine Mangold.
Goldmann (2003), 472 S., btb 73074, Kt.
Murakami, Haruki: Tony
Takitani. Fr. 28.90
Die literarische Vorlage zum Film von Jun Ichikawa. Aus dem Japanischen von
Ursula Gräfe. Mit vielen farbigen Filmaufnahmen. DuMont Verlag (2005), Ca. 64
S., Kt.
Murakami, Haruki: Untergrundkrieg.
Fr. 32.10
Der Anschlag von Tokyo. Übersetzt aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. DuMont Verlag (2002), Ca. 450 S., Br.
Murakami, Haruki: Untergrundkrieg.
Fr. 18.30
Der Anschlag von Tokyo. Goldmann
(2004), 478 S., Goldmann-Tb., Kt.
Murakami, Haruki: Wie ich eines schönen Morgens im
April das 100% Mädchen sah. Fr.
16.50
Aus dem Japanischen von Nora Bierich.
Berlin (2003), Ca. 218 S., Berlin-Tb. 46, Kt.
Murakami, Haruki: Wilde Schafsjagd.
Fr. 16.90
Goldmann (2006), Goldmann-Tb., Kt.
Murakami, Haruki: Wilde Schafsjagd.
Fr. 38.50
Roman. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. DuMont Verlag (2005), ca. 320 S., Gb.
Nagai, Kafu: Romanze östlich des Sumidagawa.
Fr. 36.10
Aus d. Japan. übertragen u. mit einem Nachwort v. Barbara Yoshida-Krafft. Insel (1990), 170 S., Ln.
Nagai Kafu (1879 - 1959) gilt mit seinen Tagebüchern, Essays und
Erzählungen als einer der feingeistigen, eher leisen, aber ganz und gar nicht
unpolitischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Meisterwerk unter den
Erzählungen, "Die Romanze östlich des Sumidagawa", erschien 1937 in
35 Folgen in der Asashi-Zeitung, also zur Zeit des chinesisch-japanischen
Krieges - und sie fand viele und begeisterte Leser.
Nakamura, Shun-u: Sterne der Hoffnung.
Fr. 60.00
Novelle. Hrsg. von Jürgen Stalph. Übersetzt von Adolf Wendt. Cass Verlag (2003), 148 S., Gb.
Namioka, Lensey: Ein Meer dazwischen - eine Welt
entfernt. Fr. 14.70
Beltz & Gelberg (2005), 208 S., Beltz-Tb., Kt.
Natsuki, Ikezawa: Aufstieg und Fall des Macias Guili.
Fr. 52.50
Roman. Aus dem Japanischen von Otto Putz.
be.bra Verlag (2001), ca. 500 S., Gb.
Ein politischer Roman über Ausübung und Missbrauch von Macht, über
den Zusammenstoss der westlichen Moderne mit der archaischen Welt des
Südpazifik. Gleichzeitig, in der Reflexion von Guilis japanischen Lehrjahren,
ein Entwicklungsroman. Und, wichtiger noch, ein Roman über Spiritualität, Tod
und Sexualität, über archaische Dimensionen, die schliesslich zum Sturz des
Präsidenten führen. Ausgezeichnet mit dem "Tanizaki-Junichiro-Preis",
dem wichtigsten Literaturpreis Japans.
Natsuki, Shizuko: Mord am Fujiyama.
Fr. 14.70
Roman. Goldmann (2004), ca. 224 S.,
Goldmann- Tb. 45868, Kt.
Das alljährliche Familientreffen der Wadas in deren malerisch
gelegener Villa findet ein jähes Ende, als die junge Chiyo blutüberströmt die
Teestunde unterbricht und stammelnd erklärt, ihren Grossonkel ermordet zu haben. Die Familie stellt sich schützend
vor sie und versucht die Tat zu verschleiern. Doch ist Chiyo wirklich die
Mörderin? Die Amerikanerin Jane, ein Gast der Wadas, hat ihre Zweifel und
stellt heimlich eigene Ermittlungen an.
Oba, Minako: Tanze, Schneck, tanz !
Fr. 36.20
Erinnerungen. Aus d. Japanischen übertragen u. Nachwort v. Irmela
Hijiya-Kirschnereit. Insel (1995), 150
S., Ln.
Tanze, Schneck, tanz - dieses alte Lied verheisst ein neues Leben
für die damals vierzehnjährige Oba Minako: Kriegsende, Aufhebeung der Zensur,
freie Entfaltung bisher unterdrückter Lebensmöglichkeiten. In eindringlichen
Episoden erzählt die 1930 geborene Autorin die Geschichte ihrer Familie aus
einem denkbar intimen Blickwinkel und zugleich die Geschichte des modernen
Japan.
Oe, Kenzaburo: Der atemlose Stern.
Fr. 43.70
Roman. Band III der Trilogie "Grüner Baum in Flammen". Auf dem
Japanischen von Nora Bierich. Fischer,
S., (2003), 319 S., Gb.
Oe, Kenzaburo: Grüner Baum in Flammen.
Fr. 43.70
Roman. Bd. I der Trilogie "Grüner Baum in Flammen". Aus dem
Japanischen von Annelie Ortmanns.
Fischer, S., (2000), ca. 368 S., Ln.
Oe, Kenzaburo: Der kluge Regenbaum.
Fr. 29.80
Vier Erzählungen. Aus d. Japan. v. Buki Kim u. Siegfried Schaarschmidt; aus d.
Engl. v. Ingrid Rönsch. Volk und Welt
(1994), 238 S., Gb.
Oe, Kenzaburo: Der kluge Regenbaum.
Fr. 16.50
Vier Erzählungen. Mit einer Nachbemerkung von Siegfried Schaarschmidt. Aus dem
Japanischen und Englischen von Buki Kim, Siegfried Schaarschmidt, Ingrid
Rösch. Fischer-TB. (1996), 240 S., Kt.
Vier poetische Parabeln von Menschen in einer Welt, in deren
scheinbare Rationalität jederzeit Irrationalität, ja Gespenstisches einbrechen
kann. Oes Figuren geraten in dramatische Grenzsituationen, werden konfrontiert
mit Entwurzelung oder Schuld. Um sich als Menschen selbst zu finden und zu
behaupten, müssen sie Extremes erfahren und wagen.
Oe, Kenzaburo: Eine persönliche Erfahrung.
Fr. 12.10
Roman. Aus dem Japan. v. Siegfried Schaarschmidt. Suhrkamp (1991), 240 S., st 1842, Kt.
Oe, Kenzaburo: Reisst die Knospen ab ...
Fr. 18.10
Roman. Fischer-TB. (1999), 222 S.,
Fischer-Tb. 14419, Kt.
Oe, Kenzaburo: Der schwarze Ast.
Fr. 43.50
Roman. Band II der Trilogie "Grüner Baum in Flammen". Aus d.
Japanischen von Nora Bierich. Fischer,
S., (2002), 352 S., Gb.
In "Der schwarze Ast", dem zweiten Band seiner
Romantrilogie "Grüner Baum in Flammen", führt uns Kenzaburo Oe in sein
Heimatdorf auf der japanischen Insel Shikoku, dem Mittelpunkt seiner epischen
Welt. Dort haben sich um Bruder Gii Menschen versammelt, die unter dem
mystischen Bild eines grünen Baums in Flammen ihre Sehnsucht fassen und dafür
ein Dach, eine "neue Kirche" suchen. Giis Vater beobachtet das
entstehende Amalgam von westlicher Mystik und archaischem Glauben und wird
allmählich Teil des Prozesses, der sich um Bruder Gii verselbständigt. Die
echte und die gespielte Inbrunst der Anhänger, das Echo der Medien, die für die
einstige Sensation nur noch Kritik übrig haben, führt zu Spannungen, die die
Gemeinschaft immer mehr bestimmen.
Oe, Kenzaburo: Somersault.
Fr. 26.80
Atlantic Books (2004), 570 S., Kt.
Oe, Kenzaburo: Stille Tage. Fr. 41.00
Roman. Aus d. Japanischen v. Wolfgang E. Schlecht u. Ursula Gräfe. Nachwort v.
Irmela Hijiya-Kirschnereit. Insel
(1994), 236 S., Ln.
Oe, Kenzaburo: Stolz der Toten Fr. 9.90
Fischer-TB. (1994), Fischer Tb. 12866,
Kt
Oe, Kenzaburo: Der stumme Schrei
Fr. 18.10
Fischer-TB. (1994), Fischer Tb. 12865,
Kt
Oe, Kenzaburo: Der Tag, an dem Er selbst mir die
Tränen abgewischt. Fr.
19.10
Aus d. Japanischen v. Siegfried Schaarschmidt.
Suhrkamp (1995), 162 S., BS 396, Pp.
Oe, Kenzaburo: Tagame. Berlin - Tokyo. Fr. 34.90
Aus dem Japanischen von Nora Bierich.
Fischer, S., (2005), 285 S., Gb.
Oe, Kenzaburo: Tagame. Berlin - Tokyo.
Fr. 17.90
Roman. Aus dem Japanischen v. Nora Bierich.
Fischer-TB. (2007), ca. 288 S., Fischer-Tb. 15627, Kt.
Was hat den berühmten Filmemacher Goro in den Freitod getrieben?
Die Suche nach einer Antwort führt seinen Freund auf eine weite Reise von Tokyo
nach Berlin. 0e spannt ein faszinierendes Netz aus Stimmen, Gedanken und
Bildern von einer Metropole zur anderen und erzählt berückend schön von einer
aussergewöhnlichen Freundschaft.
Oe, Kenzaburo: Therapiestation. Fr. 35.00
Roman aus der nahen Zukunft. Aus d. Japanischen v. Verena Werner. be.bra Verlag (1995), 234 S., Gb.
Oe, Kenzaburo: Verwandte des Lebens.
Fr. 16.50
Roman. Aus d. Japan. v. Jaqueline Berndt u. Hiroshi Yamane. Fischer-TB. (1996), 208 S., Fibu 12857, Kt.
Oe, Kenzaburo: Verwandte des Lebens.
Fr. 38.00
Roman. Übers. v. J. Berndt u. H. Yamane.
be.bra Verlag (1994), 224 S., Ln.
Ogawa, Yôko: Hotel Iris. Fr. 14.10
Roman. Aus dem Japanischen v. Ursula Gräfe u. Kimiko Nakayama-Ziegler. DTV (2006), 224 S., dtv 20894, Kt.
Die siebzehnjährige Mari macht mit einem ihr unbekannten viel
älteren
Übersetzer Bekanntschaft und folgt ihm freiwillig auf eine unbewohnte
Insel, auf der dieser zurückgezogen lebt. Seit Jahren arbeitet er dort an der
Übersetzung eines russischen Romans, dessen Heldin ein gewaltsames Ende findet,
genau wie seine eigene Frau Jahre zuvor. Mari ist dem Unbekannten hilflos
ausgeliefert und wird ihm hörig.
Ogawa, Yoko: Das Museum der Stille.
Fr. 38.60
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Liebeskind Verlag (2005), Ca. 352 S., Gb.
"Ich suche ein Zeugnis für die zweifelsfreie Existenz einer
Person. Ohne einen solchen Gegenstand bleibt ihr Tod für alle Ewigkeit
unvollendet." Yoko Ogawas neuer Roman ist ein bewegendes Buch über die
Vergänglichkeit des Lebens und die Beständigkeit der Erinnerung, spannend
erzählt, schwerelos und verstörend zugleich.
Ogawa, Yoko: Der Ringfinger. Fr. 27.30
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Liebeskind Verlag (2002), Ca. 112 S., Gb.
Ein junges Mädchen aus der Provinz findet Arbeit im Labor von
Herrn Deshimaru. Dieser hat sich darauf spezialisiert, von den guten und
schlechten Erinnerungen seiner Kunden ein Präparat herzustellen: die Knochen
eines Vogels, eine kaum sichtbare Narbe auf der Wange eines Mädchens, winzige
Pilze, die in der Ruine eines abgebrannten Hauses gefunden wurden ... Das Labor
ist in einem ehemaligen Mädchenwohnheim untergebracht, bis auf Herrn Deshimaru
halten sich nur noch zwei ältere Damen in dem verlassenen Gebäude auf. Von
diesen erfährt das Mädchen, dass alle bisherigen Assistentinnen von Herrn Deshimaru
nach und nach spurlos verschwunden sind.
Yoko Ogawa gehört zu den wichtigsten Vertreterinnen der
zeitgenössischen japanischen Literatur. Sie wurde mit zahlreichen
Literaturpreisen ausgezeichnet, so u.a. auch mit dem renommierten
Akutagawa-Preis.
Ogawa, Yoko: Schwimmbad im Regen.
Fr. 30.00
Erzählungen. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko
Nakayama-Ziegler. Liebeskind Verlag
(2003), Ca. 160 S., Gb.
"Schwimmbad im Regen" vereint drei preisgekrönte
Erzählungen, mit denen Yoko Ogawa in Japan den literarischen Durchbruch
schaffte. Heute zählt sie in ihrem Heimatland zu den wichtigsten Autorinnen der
jüngeren Generation. Mit ihrer präzisen, subtilen Sprache schafft Yoko Ogawa
Welten zwischen Realität und Imagination, die von beunruhigender Fremdartigkeit
sind und voller naiver Gewalt.
Ogawa, Yoko: Liebe am Papierrand.
Fr. 34.80
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler. Liebeskind Verlag (2004), 254 S., Gb.
Virtuos und rätselhaft, voll magischer Zartheit und untergründiger
Gewalt: Yoko Ogawas Roman "Liebe am Papierrand" erzählt von einer
Welt, in der sich die verstummten Klänge der Vergangenheit auf subtile Weise
Gehör verschaffen. Es ist eine Wanderung zwischen Realität und Imagination, in
einer Sprache wie ein zartes Gespinst. Sinnlich und kurios.
Okuizumi, Hikaru: Das Gedächtnis der Steine.
Fr. 31.50
Roman. Aus d. Japanischen v. Ursula Gräfe u. Kimiko Nakayama-Ziegler. DVA (2000), 159 S., Gb.
Die endgültige Niederlage zu Ende des Zweiten Weltkriegs klar vor
Augen, terrorisiert ein brutaler Leutnant seine verbliebenen Soldaten. Schwer
verwundet erklärt ein älterer Soldat einem jungen Kameraden, dass allein die
Steine die Wahrheit der Welt in sich tragen.
Der junge Soldat überlebt, die Erlebnisse dieser letzten Tage jedoch wollen ihm
keine Ruhe lassen. Je älter er wird, desto mehr verliert er sich an das Studium
der Steine, lässt Familie, Beruf und Kinder hinter sich, sucht nach dem Ewigen
hinter der Vergänglichkeit. Erst als sein Sohn sich für Forschungen des Vaters
zu interessieren beginnt, scheint ein Ausweg möglich.
Ooka, Shohei: Feuer im Grasland.
Fr. 40.80
Roman. Aus d. Japan. v. G.S. Dombrady u. Oscar Benl. Insel (1994), 188 S., Ln.
Während des Zweiten Weltkrieges wird ein kranker japanischer
Soldat von seiner Kompanie verstossen und muss sich, dem Hungertod nahe, allein
durchschlagen.
Existentielle Grenzerfahrungen, die Verarbeitung von Schuld und
die kritische Auseinandersetzung mit dem Krieg sind der Stoff dieses wohl
bedeudensten japanischen Kriegsromans, der in Japan auch verfilmt wurde.
Osawa Arimasa: Der Hai von Shinjuku.
Fr. 28.80
Sodom und Gomorrha. Kriminalroman. Aus dem Japanischen von Katja Busson. Cass Verlag (2005), 256 S., Gb.
Saegusa, Kazuko: Der Sommer an jenem Tag. Fr. 26.00
Roman. Aus d. Japan. v. Irmela Hijiya-Kirschnereit. Insel (1990), 167 S., Ln.
Saikaku, Ihara: Der Liebespfad der Samurai.
Fr. 27.00
Aus d. Japan. übersetzt u. mit einem Nachwort versehen v. Siegfried
Schaarschmidt. Edition
Peperkorn (1998), 144 S., Gb.
In diesem Band sind 13 Liebesgeschichten von Iharu Saikaku (1642 -
1693) gesammelt, dem grossen japanischen Erzähler des 17. Jahrhunderts, dessen
Werke neben denen von Boccaccio und Casanova zu den bedeutendsten erotischen
Texten der Weltliteratur gehören. Bereits in jungen Jahren war Ihara Saikaku
als Meister des Haiku bekannt und schon zu Lebzeiten galt er als Klassiker der
japanischen Prosa. Der "Liebespfad der Samurai" stellt die Männer-
und Knabenliebe in den Mittelpunkt.
Sakamoto, Kerri: Das Echo eines langen Tages.
Fr. 41.00
Claassen (1999), ca. 398 S., Gb.
Santo, Kyoden: Die Geschichte der schönen Sakurahime.
Fr. 40.80
Eine Erzählung von unheilbringender Liebe, Eifersucht und der seltsamen
Verwandlung einer Frau. Aus d. Japan. übertragen und mit einem Nachwort v.
Bruno Lewin. Insel (1993), 180 S., Ln.
Die Geschichte der schönen Sakurahime (1805 erschienen) ist eine
typische Vertreterin der älteren japanischen Unterhaltungsliteratur. - Frau
Nowaki ermordet die Nebenfrau ihres Mannes und verlobt ihre Tochter Sakurahime
mit einem reichen Mann. Doch die tote Nebenfrau findet keine Ruhe und ergreift
Besitz von Sakurahime, welche die Schandtaten ihrer Mutter aufdecken muss.
Diese 'seltsame Verwandlung einer Frau' steht hier im Dienst der buddhistischen
Vergeltungslehre und des konfuzianischen Leitsatzes vom "Loben des Guten
und Tadeln des Bösen". Ein Epos über Schuld und Sühne.
Sata, Ineko: Scharlachrot. Fr. 25.80
Aus d. Japan. v. Hilaria Gössmann.
Iudicium (1990), 132 S., Kt.
Shiba, Ryotaro: Der letzte Shogun.
Fr. 29.80
be.bra Verlag (1998), 300 S., Gb.
In seinem fesselnden Buch führt der bekannte Romancier Shiba den
Leser in das Japan der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts - eine
Zeit, da das bisher strikt abgeschlossene Land vor der Entscheidung steht, sich
der Welt zu öffnen; einer Entscheidung, an der sich die Gemüter erhitzen und
über die Japan in Aufruhr gerät.
Shimao, Toshio: Der Stachel des Todes.
Fr. 41.00
Roman. Aus d. Japanischen übertragen v. Sabine Mangold u. Wolfgang Schlecht.
Nachwort v. Wolfgang Schlecht. Insel
(1999), ca. 280 S., Ln.
Der Lehrer und Schriftsteller Shimao Toshio lebt mit seiner Frau
Miho und den beiden Kindern in Tokyo. Als Miho von dem Verhältnis ihres Mannes
mit einer anderen Frau erfährt, löst dies eine tiefe seelische Krise bei ihr
aus. Heftige emotionale Auseinandersetzungen bringen die Ehepartner dazu,
gemeinsam in eine psychiatrische Klinik zu gehen. Der autobiographische Roman
"Der Stachel des Todes" gilt als Höhepunkt des Schaffens von Shimao
Toshio und wurde mit dem Yomuiri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Shimazaki, Aki: Tsubaki. Fr. 26.80
Roman. Aus dem Französischen von Bernd Wilczek. Kunstmann (2003), 112 S., Gb.
Shimazaki, Toson: Ausgestossen. Fr. 28.00
Roman. Aus dem Japanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Jürgen
Berndt. Insel (1989), 305 S., Gb.
Ohne Shimazakis (1872 - 1943) Werk, dem ersten naturalistischen
Roman in der japanischen Literatur, hätte das Inselreich das 20. Jahrhundert
vielleicht nicht bestehen können, verkörpert es doch die Urform des später so
vorrangigen Bekenntnisromans. Die Hauptfigur dieses epochalen Romans, ein
junger Mann, Angehöriger einer sozial geächteten Gruppe, soll nach dem Willen
seines Vaters seine Herkunft nicht preisgeben. Nach qualvollem Ringen um seine
Identität bricht er schliesslich den Schwur
- doch der Roman endet nicht
tragisch, sondern versöhnlich.
Shimazaki, Aki: Tsubame. Fr. 26.80
Roman. Aus dem Französischen von Bernd Wilczek. Kunstmann (2004), Ca. 120 S., Gb.
1. September 1923: Ein gewaltiges Erdbeben erschüttert die Gegend
um Tokio. Inmitten einer erregten, verzweifelten Menschenmenge flieht die
zwölfjährige Mariko mit ihrer Mutter auf einen nahen Hügel. Während sie noch gebannt
auf die brennende Stadt starren, beginnen die ersten Gerüchte zu kursieren,
Koreaner hätten die Brände gelegt. Schnell wendet sich die Stimmung gegen die
verhassten Fremdlinge. Mariko und ihre Mutter sind Koreaner, Illegale,
Flüchtlinge. Nur knapp entkommt das Mädchen dem Volkszorn und findet Schutz in
einem kirchlichen Kinderheim.
Wie in ihrem ersten Roman "Tsubaki" (Die Kamelie)
verknüpft Aki Shimazaki auch in "Tsubame" (Die Schwalben) eine
komplexe Familiengeschichte mit einem grossen zeitgeschichtlichen Thema. In
einer klaren, fast lakonischen Sprache und wiederkehrenden Bildern von
poetischer Eindringlichkeit erzählt sie vom Makel des Fremdseins, der Last des
Vergessens und dem Schmerz der Erinnerung.
Sigsawa, Keijchi: Kinos Reise. Fr. 0.00
Illustriert v. Kouhaku Kuroboshi. Tokyopop (2006), 240 S., Kt.
Soseki, Natsume: Ich der Kater. Fr. 44.50
Roman. Aus dem Japanischen übertragen und mit einem Nachwort versehen von Otto
Putz. Insel (1996), 657 S., Gb.
"Gestatten, ich bin ein Kater! Unbenamst bislang." -
Dieser Kater hat allerhand zu erzählen: Unbarmherzig nimmt er menschliche
Schwächen aufs Korn, und nichts bleibt seinem Blick verborgen. Ein Meisterwerk
der Ironie und Satire, ein Buch voller Geschichten, ein Kompendium des Absurden.
Der Roman "Ich der Kater" ist eines der meistgelesenen
Werke der modernen japanischen Literatur und begründete den Ruhm von Natsume
Kinnosuke (1867 - 1916), der sich als Schriftsteller Soseki nannte. Der Roman
entstand eher zufällig. Soseki schrieb anfangs einen humoristischen, in sich
abgeschlossenen Text, das spätere erste Kapitel des Romans. Nach dem grossen
Erfolg schrieb er noch einen weiteren abgeschlossenen Teil - das zweite
Kapitel. Erst von Kapitel drei an schrieb Soseki in dem Bewusstsein, einen Roman
zu schreiben (Otto Putz, Hefte f. Ostasiatische Literatur, Mai 1996).
Soseki, Natsume: Das Graskissenbuch.
Fr. 33.00
Roman. Aus d. Japan. v. Christoph Langemann.
be.bra Verlag (1996), 215 S., Gb.
Sosekis Künstlerroman Kusamakura, ein bedeutendes Schlüsselwerk
der japanischen Moderne, liegt hier erstmals in deutscher Ausgabe vor. Erzählt
wird die Geschichte eines Malers, der dem hektischen Leben der Grossstadt
entflieht, um sich in unberührter Natur vielfältigen Reflexionen über das
Schöne, die Kunst und sein Malen hinzugeben. Dabei begegnet er Onami, einer
geheimnisvollen, betörenden jungen Frau, die er beobachtet, der er sich langsam
nähert - ehe er am Ende sagen darf: "Endlich! Jetzt kann ich Sie
malen!"
Soseki schrieb anlässlich des Erscheinens seines Buches 1906:
"Ich hatte nur den einen Wunsch: dass in den Köpfen der Leser eine
Empfindung des Schönen zurückbleiben sollte."
Suzuki, Koji: Der Ring. Fr. 16.50
Heyne (2002), Heyne-Tb. 13741, Kt.
Tawada, Yoko: Aber die Mandarinen müssen heute abend
noch geraubt werden. Fr.
19.80
Poetische Texte. Gehrke (1997), 109
S., Br.
Verwandlungen spielen eine grosse Rolle in Yoko Tawadas lyrischen
Texten, unheimliche seltsame verzaubernde Verwandlungen, in denen wir uns
staunend verlieren. Eine Berührung ergibt ein Bild und dieses wieder ein
anderes, einer geheimnisvollen und dennoch unwiderstehlichen Logik folgend.
Tawada, Yoko: Das Bad. Fr. 19.80
Aus d. Japan. v. Peter Pörtner. Gehrke
(1989), unpag. , Kt.
Tawada, Yoko: Überseezungen. Fr. 21.90
Literarische Essays. Mit ca. 10
Abbildungen. Gehrke (2002), 152 S., Br.
Es geht um die Vermischungen und Verwirrungen der Sprachen, um
quer über die Welt geworfene Blicke und Laute, um die Kommunikation in den
verschiedensten Sprachen, "zwischen den Kulturen", mit Maschinen.
Missverständnisse und Fehler ermöglichen neue Bedeutungen... Der Autorin
gelingt es mit ihrer pointierten Wahrnehmung, dass wir Leser nach der Lektüre
die Welt um uns herum anders betrachten können....
Aus dem Inhalt: Apfel, Nase - Gespenster-E-mail - Ohrenzeugin -
Die Zweischalige - Musik der Buchstaben - Zungentanz - Bioscoop ...
Tawada, Yoko: Wo Europa
anfängt. Fr. 19.40
Teilweise übersetzt v. Peter Pörtner.
Gehrke (1991), 88 S., Gb.
Tawada, Yoko: Ein Gast. Fr. 19.40
Roman. Gehrke (1993), 100 S., Br.
Tawada, Yoko: Opium für Ovid. Fr. 23.70
Ein Kopfkissenbuch für 22 Frauen. Gehrke
(2000), Ca. 160 S., Br.
Tawada, Yoko: Talisman. Von der Muttersprache zur
Sprachmutter. Fr.
19.40
Literarische Essays. Illustriert.
Gehrke (1996), 139 S., Br.
"Das Interessante liegt im Zwischen" ... Zwischen den
Worten, zwischen den Menschen, zwischen den Kulturen. Literarische Essays, in
deutscher Sprache geschrieben, über Zwischenzustände und Verwandlungen.
Detailgenaue Beobachtungen aus dem Alltag - von Frauen, Ohrringen, Bleistiften,
Bürogegenständen, Holz und vielem anderen... Wie eine Ethnologin betritt sie
ein fremdes Land und beobachtet mit absichtlich naiven Augen, als hätte sie
noch nie etwas von diesem Land und seinen Gebräuchen gehört.
Tawada, Yoko: Spielzeug und Sprachmagie in der
europäischen Literatur. Fr.
28.30
Eine ethnologische Poetologie. Gehrke
(2000), 240 S., Kt.
Tawada, Yoko: Tintenfisch auf Reisen.
Fr. 28.30
Drei Geschichten. Übers. aus dem Japanischen v. P. Pörtner. Einige
Illustrationen. Gehrke (1994), 206 S., Gb.
Im Mittelpunkt dieser drei Erzählungen steht je eine Frau. Sie
leben an ganz unterschiedlichen Handlungsorten (Grossstadt, Provinz,
"Ausland").
Allen drei gemeinsam scheint aber, dass sie dem Leben ganz
unvoreingenommen gegenüberstehen. Mit einer seltsam anmutenden Naivität und
Selbstdistanziertheit tappen sie durch die Geschichten. Sie liefern sich dem
Leben aus, den Begegnungen und sind doch eigenwillig und unverfroren. Sie verstossen
gegen die Konventionen und den Verhaltenskodex weil es ihnen nicht einzufallen
scheint, sich um eventuelle Autoritäten und allgemeingültige Massstäbe zu
kümmern. Die Geschichten taumeln auf einer Gratwanderung zwischen scharf
beobachtetem Alltag, subtil verfolgten Gedankengängen, und Situationen, die nur
noch mit allergrösster Knappheit in der Realität einzuordnen sind, hin und her.
Mit der Eisenbahn trifft die Japanerin der ersten Geschichte in einer fremden,
westlichen Stadt ein, um hier ihre "Ehe auf Papier" anzutreten. Auf
ihrem Gang zur Schule, ins Krankenhaus, durch die Strassen, erschliesst sie uns
unsere eigene Welt aus einem ungewohnten Blickwinkel. Über ihren Mann erfahren
wir einiges, zugleich nichts und das Ende ist wirklich unerklärlich....
Die zweite Geschichte spielt in der japanischen Provinz, wo eine
Dorfschullehrerin sich einen Unterrichtsstil erlaubt, der den Eltern zu denken
gibt. Zudem zeigt sie eine Vorliebe für seltsame Beziehungen.
In die Stadt Tokio einzudringen, wie in die tiefen Falten eines uralten
Gesichtes, davon erzählt die letzte Geschichte. Sie führt uns in die innersten
Kreise dieser Stadt und zu Begegnungen mit Menschen, die nahe am Abgrund des
Verschwindens leben.
Tawada, Yoko: Wie der Wind im Ei.
Fr. 12.00
Theaterstück. Gehrke (1997), 61 S.,
Br.
Eine Frau, die neun Monate schreibt, um später ihr Manuskript
verbrennen zu können, ein Mädchen, das kommt und geht wie der Wind, eine
putzwütige Schwägerin und ein Dichter, der lieber liest als schreibt... Dies
sind die Hauptfiguren in diesem Theaterstück, in dem es um existentielle
Abgründe, Ängste und Gegenwelten geht, über die wir nachdenken, aber auch
überraschend lachen können.
Togawa, Masako: Der Hauptschlüssel.
Fr. 16.00
Aus dem Englischen von Helma Giannone.
Unionsvlg (2004), ca. 176 S., UT metro 292, Kt.
Ein Frauenwohnheim in Tokio, in dem allein stehende und
berufstätige Frauen leben, soll versetzt werden. Aufruhr tritt ins Leben der
Bewohnerinnen, die sich vordergründig mit ihrem isolierten unauffälligen Leben
abgefunden haben. Eine jede von ihnen hat im Verborgenen Emotionen, Gehimnisse
und Obsessionen - und alle lauern einander auf, um ihre Neugier zu stillen. Die
Autorin entwirft ein kriminologisches Verwirrspiel, das kunstvoll und komisch
die Psyche der Frauen im Japan der Nachkriegsjahre auslotet.
Togawa, Masako: Schwestern der Nacht.
Fr. 16.00
Aus dem Englischen von Carla Blesgen.
Unionsvlg (2002), Ca. 224 S., UT metro 246, Kt.
Nach dem Tod der neuzehnjährigen Keiko Obano durchkämmt eine
unbekannte Frau die Clubs und Bars von Tokio. Sie sucht den Mann mit der
unvergesslichen Stimme und einem Doppelleben: den Mann, der hier auf
"Jagd" geht und dabei so erfolgreich ist, dass er über seine
Eroberungen Tagebuch führt. Auch Keiko Obano gehörte dazu. Doch plötzlich wird
aus dem Spiel mit der Lust tödlicher Ernst. Die Frauen auf seiner Liste werden
ermordet ...
Tsuji, Hitonari: Warten auf die Sonne.
Fr. 39.60
Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe.
Piper (2006), ca. 400 S., Gb.
Ein Roman - drei Wartende: Der alte Regisseur Hajime Inoue wartet
auf die Sonne, dass sie ihm das ersehnte Licht für seinen Film bringe. Shiro,
der Filmrequisiteur, wartet, dass sein Bruder aus dem Koma erwacht. Und
Fujiawa, der Yakuza, wartet auf die Tasche von Shiros Bruder, deren Inhalt so
gefährlich ist, dass sie das Ende der Welt in sich trägt. Vom Glanz des Himmels
zum Licht der Apokalypse - ein Roman zwischen Traum und Realität und die
berauschende Entdeckung eines japanischen Schriftstellers, der auf wundervolle
Art süchtig macht.
Tsurayukia Ki No: Elegische Heimreise.
Fr. 19.90
Aus dem Japanischen v. Irmela Hijiya-Kirschnereit. Mit Abbildungen. Insel
(2001), 61 S., IB 1222, Pp.
Die japanische Literatur, Lyrik wie Prosa, erreichte im 9./10.
Jahrhundert ihre erste grosse Blütezeit. Zu den Hauptvertretern dieser
klassischen Periode, die gegen den chinesischen Einfluss in Sprache und
Literatur ankämpfte, gehört Ki No Tsurayuki, der kaiserliche Statthalter der
Provinz Tosa auf der Insel Shikoku. Tsurayuki ist besonders bekannt durch sein
Reisetagebuch, das er schrieb, als er die Statthalterschaft in Tosa aufgeben
und per Schiff in die Hauptstadt Kyoto zurückkehren musste. Tsurayuki schildert
anschaulich die Begebenheiten und Gefahren der Schiffsreise; seinen besonderen
Reiz gewinnt der Text durch die eingefügten Gedichte, in denen die
Reisegesellschaft immer wieder ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringt.
Uchida, Shungiku: Wenn der Morgen kommt, werde ich
traurig.
Fr. 34.00
Übers. aus dem Japan. v. P. Pörtner.
Hoffmann & Campe (1995), 160 S., Ln.
Ein beklemmend realistischer Einblick in eine gestörte japanische
Familie. Lakonisch-eindringlich erzählt die in Japan bekannte Zeichnerin und Erzählerin vom Missbrauch
durch den Stiefvater, dem Gewährenlassen der Mutter, der inneren Kraft, mit der
sie der Familie schliesslich entkommt. Ein Tabubruch, der das Buch in Japan
berühmt gemacht hat.
Ueda, Akinari: Erzählungen beim Frühlingsregen.
Fr. 39.00
Erzählungen. Aus d. Japan. u. mit einem Nachwort versehen v. Wolfgang E.
Schlecht. Insel (1990), 218 S., Ln.
Ueda Akinari (1734 - 1809), einer der grossen Gelehrtenliteraten
des ausgehenden 18. Jahrhunderts, gehört als Meister der japanischen
Prosaliteratur zu den beachtenswertesten Figuren der späten Tokugawa-Zeit. Die
in diesem Erzählwerk enthaltenen Geschichten besitzen einen eigenartigen Reiz.
Lebensweisheit, Ironie, ein Blick für die Schwächen seiner Zeitgenossen, nie
aber der erhobene Zeigefinger - das sind die Grundelemente, die den Erzählstil
des Dichters in seiner späten Schaffensperiode bestimmen.
Uno Chiyo: Die Geschichte einer gewissen Frau.
Fr. 13.90
Aus dem Japanischen übertragen und mit einem Nachwort versehen von Barbara
Yoshida-Krafft. Suhrkamp
(2004), 164 S., it 3607, Kt.
Die vertauschten Geschwister. Fr. 39.40
Ein höfischer Roman aus dem 12. Jahrhundert. Aus d. Japan. v. Michael
Stein. Insel (1994), 270 S., Ln.
Ort und Zeit dieses so modern anmutenden Romans einer anonymen
Autorin ist der Kaiserhof zu Kyoto im ausgehenden 12. Jahrhundert. Die Kinder
eines verzweifelten Vaters haben trotz überragender Talente einen besonderen
Makel: Der Knabe benimmt sich wie ein Mädchen, und seine Schwester gebärdet
sich wie ein Knabe. Aus Liebe lässt der Vater seine Kinder mit vertauschten
Rollen aufwachsen. Mit ungeheurer Sensibilität werden der Werdegang der
"vertauschten" Geschwister, ihre Freuden und Leiden geschildert.
Wohlgehütete Pfirsiche oder über die Traurigkeit.
Fr. 28.30
Japanische Erzählungen der letzten Jahre.
Gehrke (1992), 274 S., Gb.
Yasutaka Tsutsui: Mein Blut ist das Blut eines
anderen.
Fr. 39.60
Thriller. Aus dem Japanischen von Otto Putz und mit einem Nachwort von Eduard
Klopfenstein. be.bra Verlag (2006), 224
S., Gb.
Kinukawa, der unscheinbare Angestellte eines Bauunternehmens in
einer japanischen Provinzstadt, wird Zeuge eines Übergriffs der Mafia. Er
rastet aus und richtet unter den Verbrechern ein Blutbad an. Nun gerät er
zweifach ins Visier der Yakuza: Die
einen jagen ihn, die anderen wollen ihn für ihre Organsisation gewinnen. Wilde
Kämpfe und Bandenkriege nehmen einen verhängnisvollen Lauf. Eine hard-boiled crime novel aus Japan.
Yoshikawa, Eiji: Musashi.
Fr. 23.50
Knaur (2000), Knaur-Tb. 61648, Kt.
Yoshimoto, Banana: Sly. Fr. 12.90
Roman. Aus dem Japanischen von Anita Brockmann. Diogenes (2004), 176 S., Detebe 23435, Kt.
Yoshimoto, Banana: Kitchen. Fr. 14.90
Roman. Diogenes (1994), 203 S., Detebe
22700, Kt.
Yoshimoto, Banana: Amrita. Fr. 37.90
Roman. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Diogenes (2000), ca. 464 S., Ln.
Yoshimoto, Banana: Amrita. Fr. 20.90
Roman. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Diogenes (2002), ca. 512 S., detebe 23329, Kt.
Amrita - das Wort stammt aus der Hindu-Mythologie und bedeutet
Göttertrank, Lebenselexier, das Unsterblichkeit schenkt - ist eine Hommage an
das Leben. Wie in ihrem längst zum Kultbuch und internationalen Bestseller
gewordenen Roman Kitchen erzählt Banana Yoshimoto die Geschichte einer
ungewöhnlichen 'Wahl'-Familie, zusammengehalten von der Trauer um einen
geliebten Menschen. Yoshimoto, Banana: Dornröschenschlaf.
Fr. 29.90
Drei Erzählungen von der Nacht.
Diogenes (1998), ca. 176 S., Ln.
Yoshimoto, Banana: Dornröschenschlaf.
Fr. 12.90
Drei Erzählungen von der Nacht. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Diogenes (2001), ca. 176 S., detebe 23264, Kt.
Yoshimoto, Banana: Eidechse. Fr. 32.90
Erzählungen. Aus dem Japanischen von Anita Brockmann u. Annelie Ortmanns. Diogenes (2005), ca. 208 S., Ln.
Wie ein roter Faden zieht sich die Sehnsucht durch die sechs
Geschichten des vorliegenden Werkes. Die Sehnsucht endlich irgendwo anzukommen,
geborgen zu sein. Eine der Erzählungen: "Der Glücksbringer" weist
dabei den Weg: Das wahre Zuhause findet man nur in sich selbst.
Yoshimoto, Banana: Federkleid. Fr. 30.90
Roman. Aus dem Japanischen v. Thomas Eggenberg. Diogenes (2007), ca. 160 S., Ln.
Wie verfallen sie ihrem Geliebten war, spürt Hotaru erst, als
dieser nach acht Jahren die Beziehung plötzlich beendet. Hotaru steht vor dem
Nichts. Erst in ihrer Heimatstadt, umgeben von Vertrauten und neuen Freunden,
die alle einen besonderen Draht zur Welt des Übernatürlichen zu haben scheinen,
werden ihre Lebensenergien wieder geweckt.
Yoshimoto, Banana: Hard-boiled
Hard Luck. Fr. 29.90
Zwei Erzählungen. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Diogenes (2004), Ca. 160 S.,
Gb.
Yoshimoto, Banana:
Hard-boiled. Hard Luck. Fr.
12.90
Zwei Erzählungen. Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns. Diogenes (2005), ca. 144 S., detebe 23482,
Kt.
Hard-boiled meint: sich in der Auseinandersetzung mit dem Tod, der
Trauer, ein dickes Fell zulegen. Und Hard Luck: Wer kann behaupten zu wissen,
was Unglück ist und was Glück - wohl nur der Betroffene selbst. Zwei
Erzählungen über die Schuld, aber auch die Unvermeidlichkeit des Verlassens.
Und die Kunst des Loslassens.
Yoshimoto, Banana: Tsugumi. Fr. 29.80
Roman. Aus d. Japanischen v. Annelie Ortmanns.
Diogenes (1996), 192 S., Gb.
Maria, eine Studentin, die mittlerweile in Tokyo wohnt, beschreibt
den letzten Sommer in einem Küstenstädtchen auf der Halbinsel Izu. Hier
verbrachte sie mit ihrer Mutter im Gasthaus ihrer Tante ihre Jugendzeit.
Hauptperson der Erzählung ist Tsugumi, Marias Cousine, von der Banana Yoshimoto
im Nachwort sagt, dass sie es selbst sei. Tsugumi ist ein halbwüchsiges
Mädchen, das alle nur denkbaren Gegensätze in sich vereint: sie ist ungeheuer
hübsch, aber sehr grob, fast ordinär in ihrer Sprache, sie ist zart und klein,
kommt sich aber sehr gross vor, sie ist totkrank (leidet an häufigen
Fieberschüben), steckt aber voller Willenskraft und Energie, ist wegen ihrer
Krankheit verwöhnt, ist egozentrisch, hat ständig den Tod vor Augen, aber
ignoriert ihn trotzdem. Sie hat neben all den Ungereimtheiten einen
ausgeprägten Sinn für das Schöne. Die Freundschaft zu Maria entstand, nachdem
Tsugumi diese auf gemeine Art und Weise hereingelegt hatte. Darauf war Maria
tätlich gegen Tsugumi geworden, die doch niemand je angerührt hatte. Zum ersten
und zum vorletzten Mal in ihrem Leben entschuldigte sich Tsugumi und anerkannte
Maria als Persönlichkeit. So, wie Tsugumi eine sehr widersprüchliche Person
ist, so ist auch das ganze Buch voller Gegensätze: Zu den feinen, sensibel
beschriebenen Stimmungen, die Maria empfindet, steht die ordinäre Sprache
Tsugumis im Kontrast, Empfindsamkeit und Geduld stehen Hassgefühle und
Machtkämpfe gegenüber. Tsugumi würde alles bewusst zerstören, aber vorher die
Schönheit in sich aufnehmen und nie vergessen. Neben der Beschreibung Tsugumis
spielen die Gefühle Marias eine grosse Rolle, die stark von Sehnsucht erfüllt
ist und die Veränderung der sozialen Strukturen des Dorfes bedauert. Das Buch
liest sich gut und spannend, wenn es auch oft in seiner Gegensätzlichkeit befremdet.
Yoshimoto, Banana: Tsugumi. Fr. 12.90
Diogenes (1997), 192 S., Detebe 22973, Kt.
Yoshimura, Akira: Unauslöschlich.
Fr. 33.60
Roman. Aus dem Japanischen von Sabine Mangold.
Beck (2002), 256 S., Gb.
Nach 16 Jahren Haft wird Kikutani auf Bewährung aus dem Gefängnis
entlassen. Ganz langsam kehrt er ins Alltagsleben zurück und nach langem Zögern
heiratet er wieder. Da er aber seiner ersten Frau nie verziehen hat, die er aus
Eifersucht erstach, als er sie mit einem Liebhaber überraschte, kommt es auch
in dieser Ehe erneut zur Katastrophe. "Unauschlöschlich" ist ein
hochpoetischer, genauer und spannender Roman, der mit grosser Intensität und
feiner Beobachtungsgabe davon erzählt, wie jemand im Gefängnis der Schuld
gefangen bleibt.
Yourcenar, Marguerite: Mishima oder die Vision der
Leere.
Fr. 9.80
Aus d. Französ. v. H.-H. Henschen.
Fischer-TB. (1988), 118 S., Fischer-Tb. 5474, Kt.
Es war vor allem die spektakuläre Inszenierung seines eigenen
Todes durch rituelles Bauchaufschlitzen, die den japanischen Dichter Yukio
Mishima in der westlichen Welt bekannt werden liess. Es ist das Verdienst
Marguerite Yourcenars, die Vorurteile, seien sie moralischer, politischer oder
ästhetischer Art, zu denen Biographie und Werk Mishimas provozieren, durch Einsichten
ersetzt zu haben. Sie versucht Mishima im Kontext der jahrhundertealten
japanischen Tradition zu deuten.
Yumoto, Kazumi: Gespensterschatten.
Fr. 24.80
Jugendroman. Aus d. Japan. v. Yoko Koyama-Siebert. Nagel & Kimche (1995), 175 S., Gb.
Wie ist es wohl, wenn man stirbt? fragen sich Kiyama, Yamashita
und Kawabe nach dem Tod von Yamashitas Grossmutter. Sie beginnen sich für einen
alten, alleinstehenden Mann aus der Nachbarschaft zu interessieren und
spionieren ihm heimlich nach. Als der kauzige Alte die Jungen bemerkt, reagiert
er zunächst misstrauisch. Nur allmählich gewinnen sie sein Vertrauen und es
entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Ein spannender, pfiffiger, aber auch
nachdenklich stimmender Kinderroman aus dem heutigen Japan.
Yumoto, Kazumi: Tomomis Traum. Fr. 23.40
Roman. Aus dem Englischen von Ulli und Herbert Günther. Nagel & Kimche (2001), 190 S., Gb.
Die Eltern streiten, und ständig gibt es Aerger mit dem fiesen
alten Nachbarn, der den ganzen Tag in seinem Garten werkelt und seine Frau
anblafft. Das Allerschlimmste aber ist die Sache mit dem Erwachsenwerden.
Tomomi fühlt sich wie ein Fisch auf dem Trockenen. Und kein Wasser in Sicht.
Oder wie ein grässliches Monster, vor dem alle schreiend davonlaufen. Nacht für
Nacht derselbe elende Traum. Am liebsten würde Tomomi sich verkriechen. Nichts
hören und nichts sehen. Doch ihr Bruder Tetsu, der besonnene Grossvater und die
Katzenfrau lassen sie erkennen, dass Erwachsenwerden zwar keine Kleinigkeit,
aber keineswegs das Schlimmste auf der Welt ist.
Yumoto, Kazumi: Eine Schublade voller Briefe.
Fr. 24.90
Jugendroman. Ab 13 Jahren. Aus dem Englischen von Gabriele Haefs. Sauerländer-Vlg. (2003), Ca. 176 S., Gb.