Brody, Hugh: Jäger des Nordens. Fr.
35.20
Menschen in der kanadischen Arktis. Aus dem Englischen v. Werner
Petermann. Hammer (1998), 255 S., Kt.
Crow Dog, Mary: Lakota Woman. Fr. 16.00
Die Geschichte einer Sioux-Frau. DTV
(1998), 251 S., DTV 36104, Kt.
Mary Crow Dog wurde 1955 in einem Reservat in South Dakota geboren
und wuchs unter äusserst ärmlichen Verhältnissen auf. Wie viele Reservatskinder
wurde sie in eine Missionsschule geschickt, wo ihr die "Werte der
Weissen" rücksichtslos beigebracht wurden. Später trieb sie sich ziel- und
arbeitslos umher und verfiel der Trinkerei. Die Wende kam erst, als sie sich
der Bewegung für die Rechte der Indianer anschloss, was ihr das verlorene
Identitätsgefühl wiederzufinden half.
Das Buch ist eine bewegende Beschreibung eines aussergewöhnlichen Lebensweges
und zugleich ein erhellendes Dokument zur heutigen Situation der Indianer in
den USA.
Deloria, Vine: Nur Stämme werden überleben. Fr.
14.80
Aus d. Amerikan. v. der Arbeitsgruppe für nordamerikanische Indianer, hrsg. u.
kommentiert v. Claus Biegert u. Carl-Ludwig Reichert. Lamuv (1995), ca. 180 S., Lamuv-Tb. 187, Kt.
Der Oglala-Lakota Vine Deloria jr. rechnet mit den Weissen ab:
"Wir haben Leute gehört, die uns predigten, wir müssten alles Indianische
aufgeben, denn es sei Indianern unmöglich, ihre Lebensweise innerhalb der
zivilisierten Welt beizubehalten. Nach 400 Jahren fröhlichen Raubbaus findet
sich der weisse Mann nur eine Generation von der Auslöschung des Lebens auf
unserem Planeten entfernt." Deloria ist der Auffassung: "Wenn der
weisse Mann weiter existieren will, muss er völlig zur indianischen Lebensweise
übergehen."
Gerber, Peter R. / Lippuner, Heinz: Unsere Kindheit -
unsere Zukunft. Fr.
34.00
Indianische Stimmen aus Kanada und den USA.
Waldgut (2002), 176 S., Br.
Jüngere und ältere indianische Menschen erzählen mit
beeindruckender Einfachheit in kurzen Abschnitten über ihre Kindheit und
Jugend, von ihrem Lebensweg zwischen zwei Welten - einem schwierigen Weg, der
unzähligen indianischen Völkern beinahe ihre Eigenständigkeit und kulturelle
Eigenart gekostet hat. Analytische Texte von indianischen AutorInnen ergänzen
die autobiographischen Notizen. Vor allem die Stammessprachen werden als Brücke
zur eigenen Geschichte, zu ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft angesehen. Das
Buch gewährt uns Einblicke in schwierige Lebensläufe nordamerikanischer
Ureinwohner.
Highway, Tomson: Der Kuss der Pelzkönigin. Fr.
39.50
Ein indianischer Lebensweg von heute. Frederking
& Thaler (2001), 264 S., Gb.
"Tomson Highway schreibt in Englisch, aber er träumt in
Cree", schrieb ein Rezensent über den autobiografischen Erstlingsroman des
bekannten kanadischen Dramatikers. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die
Geschichte der Brüder Okimasis. Herausgerissen aus einem naturnahen Leben in
indianischer Tradition, werden sie in eine von rigidem Katholizismus, Alkohol,
sexueller Gewalt und Rassismus geprägte fremde Welt geworfen. Die Suche nach
einer neuen, beide Welten vereinenden Identität beginnt.
Hofmann, Martin L.: Indian War. Fr.
23.30
Der Fall des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier. Atlantik (2005), 182 S., Br.
Seit fast 30 Jahren kämpft Leonard Peltier um seine Freiheit. Er
ist der bekannteste indianische Bürgerrechtler der USA. "Indian War"
erzählt seine Geschichte und insbesondere die Geschichte seiner Verfolgung und
unrechtmässigen Verurteilung.
LaDuke, Winona: Last Standing
Woman. Fr. 18.60
Frederking & Thaler (2001), Sierra,
Bd. 113, Kt.
In dieser Indianer-Saga wird die authentische Geschichte des
Volkes der "Anishinaabe" und ihres Reservats "White Earth"
in Minnesota erzählt. Im Zeitraum von 1862 bis 2018 umfasst sie das Leben von
sieben Generationen. Nicht nur Entrechtung, Gewalt und Entwürdigung spiegelt
diese Chronik wider, sondern auch Liebe, Stolz und heroischen Widerstand gegen
die Zerstörung der indianischen Kultur. Dreimal kehrt darin eine Frau namens "Last
Standing Woman" wieder, als Verkörperung ungebrochener Stärke und einer
indianischen Weisheit, die weit über die Welt des Reservats hinaus Bedeutung
hat.
LaDuke, Winona: Last Standing
Woman. Fr. 37.00
Eine indianische Saga von 1862 bis 2018.
Frederking & Thaler (1998), Gb.
In dieser Indianer-Saga wird die authentische Geschichte des
Volkes der "Anishinaabe" und ihres Reservats "White Earth"
in Minnesota erzählt. Im Zeitraum von 1862 bis 2018 umfasst sie das Leben von
sieben Generationen. Nicht nur Entrechtung, Gewalt undEntwürdigung spiegelt
diese Chronik wider, sondern auch Liebe, Stolz und heroischen Widerstand gegen
die Zerstörung der indianischen Kultur. Dreimal kehrt darin eine Frau namens
"Last Standing Woman" wieder, als Verkörperung ungebrochener Stärke
und einer indianischen Weisheit, die weit über die Welt des Reservats hinaus
Bedeutung hat.
Malaurie, Jean: Der Ruf des Nordens. Fr.
128.20
Auf den Spuren der Inuit. Übersetzt von Christiane Filius-Jehne. Mit ca. 300
Farbfotografien. Bucher (2001), 352 S., Gb.
In aussergewöhnlichen und atmosphärisch dichten Fotografien
porträtiert Jean Malaurie das Volk der Inuit und ihren Lebensraum: Er erlebt
den Alltag in den Iglus, nimmt Teil an rituellen Zeremonien der Schamanen und
begleitet die Inuit auf ihren Hundeschlitten durch spektakuläre Landschaften
bei ihrer Jagd nach Robben und Walen. Die von den persönlichen Erlebnissen des
Arktisforschers geprägten, informativen Texte vermitteln dem Leser
faszinierende Einblicke in die Lebensgewohnheiten einer Nation, die sich ihrer
Tradition stark verbunden fühlt und sich dennoch auf dem Weg in ein neues
Zeitalter befindet.
Potthast, Barbara: Von Müttern und Machos. Fr.
30.80
Eine Geschichte der Frauen Lateinamerikas.
Hammer (2003), Ca. 380 S., Br.
Renner, Erich: Heilige Berge und Grosser Nachtgesang. Fr.
34.20
Auf der Suche nach dem Indianerleben.
Hammer (2001), 202 S., Pp.
Die Klischees vom Indianer halten sich hartnäckig. Der Etnologe
Erich Renner weicht den fertigen Bildern aus und macht sich selbst auf die
Suche nach dem wirklichen Indianerleben. Auf seinen Reisen zwischen 1993 und
1998 entdeckt er eine erstaunlich lebendige Tradition.
Schley, Gernot: Indianer. Fr.
25.80
Der Traum vom Jahrtausend der indigenen Völker. Horlemann (2002), 140 S., Kt.
Noch immer werden sie entdeckt, und schon sterben sie wieder aus:
Indianer, wie wir sie nennen, Indigenas, wie sie meist von Ethnologen
bezeichnet werden. Allein in den Regenwäldern Brasiliens leben noch 55 Ethnien,
die keinen Kontakt zu Weissen haben, stellte die brasilianische Indianerbehörde
Funai fest. Sie leben in den Wäldern Amazoniens, einem Gebiet etwa zehn Mal so
gross wie Deutschland, das noch weitgehend unberührt von westlicher
Zivilisation ist. Und natürlich haben Schley und sein Team nicht völlig neue
Völker ausfindig machen können. Aber vor wenigen Jahren waren die Katukina, die
Waiapi, die Arara und andere Ethnien noch unbekannt. Von diesen Indigenas
handelt das Buch, von ihren Mythen und Kulten, und von ihrem Überlebenskampf.
Winter, Georges: Coyotes Heimat. Fr.
17.70
Der Überlebenskampf der Indianer. Lamuv
(2003), Ca. 240 S., Lamuv-Tb. 324, Kt.