Reiseberichte von Nord- und Südamerika

Bamberg, Maria: Ella und der Gringo mit den grossen Füssen.                         Fr.    16.00
Eine deutsche Familiengeschichte in Patagonien.   Rowohlt-TB. (1999),  Rororo-Tb. 22522, Kt.

Bednarz, Klaus: Am Ende der Welt.                                                                Fr.    18.10
Eine Reise durch Feuerland und Patagonien.   Rowohlt-TB. (2005), 304 S., Kt.

Patagonien, Feuerland - diese Namen wecken Sehnsüchte nach wilden Landschaften und atemberaubender Natur. Klaus Bednarz beschreibt seine Reise durch Patagonien in einem gefühlvollen und faszinierendem Porträt.         

Condamine, Charles Marie de la: Reise zur Mitte der Welt.                             Fr.    41.80
Die Geschichte von der Suche nach der wahren Gestalt der Erde. Hrsg. von Barbara Gretenkord. Mit 20 Abbildungen.
Thorbecke (2003), ca. 224 S., Gb.

Cunha, Dilney: Das Paradies in den Sümpfen.                                                 Fr.    36.00
Eine Schweizer Auswanderungsgeschichte nach Brasilien im 19. Jahrhundert.   Limmat (2004), Ca. 240 S., Pb.

Fawcett, Percy H.: Geheimnisse im brasilianischen Urwald.                             Fr.    39.00
Zusammengestellt aus seinen Manuskripten, Briefen, Logbüchern und Aufzeichnungen durch Brian Fawcett. Hrsg. u. Nachwort v. H. Pleticha. Mit 8 Abbildungen. Thienemann (1996), 332 S., Ln.

Fletcher, Colin: Kalifornischer Sommer.                                                          Fr.    34.50
Tausend Meilen zu Fuss durch Wüsten und Berge.  
Diana (2001), 270 S., Gb.

Kalifornischer Sommer ist das Buch, das Colin Fletchers Ruf als legendärster Einzelgänger Amerikas begründete. Die faszinierende Beschreibung einer Extremwanderung durch den Bundesstaat Kalifornien, der immer noch als Inbegriff des American Dream gilt.    

Frick-Zollikofer, Henri und Alma: "Con amore" durch Südamerikas Sümpfe und Wüsten.   Fr.    38.00
Briefe zweier Verliebten 1901-1919. Hrsg. von Paul Hugger. Ca. 20 Fotos. Limmat (2004), Ca. 280 S., Kt.

Gebhard, Peter: Panamericana.                                                                       Fr.    85.50
Abenteuer zwischen Alaska und Feuerland.  Mit ca. 200 Farbfotos und 1 Karte.
Frederking & Thaler (2005), 224 S., Gb.

Auf Tausenden von Kilometern durchmisst die legendäre Strecke: Panamericana den Doppelkontinent von Nord nach Süd. Peter Gebhard und Alexander Hanisch haben den Mythos Panamericana auf gänzlich neue Weise unter die Lupe genommen - und zeigen uns in prächtigen Fotos und funkelnden Texten eine überraschende Vielfalt nebeneinander existierenden Welten.

Hahn, Michael: Peru .. selbst entdecken.                                                         Fr.    39.00
Mit vielen vierfarbigen Karten und Bildern. Regenbogen (2000), Ca. 480 S., Br.

Humboldt, Alexander von: Reise in die Aequinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents.   Fr.    71.00
Hrsg. v. Ottmar Ette. Mit Anmerkungen zum Text, einem Nachwort. 2 Bände. Zahlr. zeitgenössische Abb., sowie farbiger Bildteil. Insel (1990), 1637 S., Ln. in Schuber

Als Alexander von Humboldt von seinen in den Jahren 1799 bis 1804 durchgeführten Forschungsreisen aus den Tropen der Neuen Welt nach Europa zurückkehrte, wurde er von seinen Zeitgenossen als Wiederentdecker Amerikas gefeiert, als zweiter Kolumbus. Mit seiner sich über Jahrzehnte erstreckenden Arbeit einer Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse schuf Humboldt das grösste private Reisewerk der Geschichte. Wie kein anderer verstand er es, den gesamten Raum der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit zu überblicken und vorurteilsfrei nach allen Seiten hin zu erweitern. Humboldt schrieb sein Werk französisch und liess es zwischen 1808 und 1834 in 34 Bänden in Paris erscheinen. Hermann Hauff übersetzte es  und brachte 1859/60 eine vierbändige, deutschsprachige Ausgabe heraus. Darauf basieren die vorliegenden beiden Dünndruckbände des Insel-Verlages.

Humboldt, Alexander von: Die Reise nach Südamerika.        Fr.    24.80
Vom Orinoko zum Amazonas. Nach der Übersetzung v. Hermann Hauff. Bearbeitet u. hrsg. v. Jürgen Starbatty. 
Lamuv (1993), 447 S., Lamuv-Tb. 94., Kt.

Diese Taschenbuchausgabe ist das Tagebuch von Alexander von Humboldt vom Juni 1799 bis Dezember 1800 von seiner Südamerika-Reise, aber ohne die nur noch wissenschaftshistorischen Exkurse und Abhandlungen. Der Text basiert auf der von Hermann Hauff aus dem Französischen übertragenen deutschen Ausgabe von 1859.

Jacobs, Jane: Hannah Breece.                                                                         Fr.    39.90
Expedition im Rock. Als Lehrerin im alten Alaska   Scherz/Barth (1999), 350 S., Ln.

Anfang des Jahrhunderts, mit 45 Jahren, machte sich Hannah Breece auf den Weg nach Alaska. Sie lebte in einem Indianerlager, befuhr einen Fluss in Bärendärme gehüllt, verhandelte mit amerikanischen Pelzhändlern und russischen Priestern, unterrichtete Aleuten, Kenai, Athabesken und Eskimo. Hannah Breece ist kein Hindernis zu gross, keine Entfernung zu weit. In den entlegensten Gegenden Alaskas, das damals noch stark von Russland geprägt war, setzt sie sich von 1904 bis 1918 für ihre Ideale ein.
Jane Jacobs hat die Tagebücher, Briefe und Notizen ihrer Tante Hannah Breece zu einem spannenden und authentischn Bericht über eine Frau zusammengestellt, die ihrer Zeit weit voraus war. 

Löhnis, Hermann Eberhard: Die Tücken des Maultiers.                                    Fr.    38.00
Eine lange Reise durch Südamerika 1850 - 1853.  
Limmat (2000), Ca. 420 S., Br.

Vier Jahre bereist Hermann E. Löhnis um die Mitte des 19. Jahrhunderts Südamerika. Zunächst arbeitet er einige Monate in einem Kontor in Buenos Aires. Dann macht er sich auf eine stapaziöse und oft gefahrvolle Reise, die ihn um das Kap Horn und durch den ganzen Kontinent über die Hochländer der Anden bis nach Panama führen wird. Löhnis schildert eindrücklich die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zustände in den südamerikanischen Staaten, er beschreibt Begegnungen mit Menschen und die grossartigen Landschaften.

Pike, Zebulon Montgomery: Reise durch die westlichen Gebiete von Nord-America.   Fr.   126.00
Enthaltend die Tagebücher der Reise nach St. Louis, den Mississippi hinauf bis an die Quellen dieses Flusses, durch das Innere von Louisiana, und durch die nordöstlichen Provinzen von Neu-Spanien, gemacht in den Jahren 1805, 1806 und 1807.   Vlg. f.

Zebulon M. Pike war ein bedeutender Forschungsreisender der Neuen Welt. Als 25jähriger Leutnant brach er 1805 mit 20 Personen von St. Louis auf, um zu den Quellen des Mississippi vorzustossen. Er zog durch das Gebiet der heutigen US-Staaten Arkansas, Louisiana, Texas, New Mexico und Colorado. Er besuchte die Dörfer verschiedener Sioux-Gruppen, der Pawnee, der Chippewa und anderer Stämme. Er traf Pelzhändler und Fallensteller und beschreibt eingehend die englische "Northwest Company". Das vorliegende Buch ist ein limitierter Nachdruck der Ausgabe von 1813.  

Salin, Edgar: Im Sonderzug nach Alaska.                                                         Fr.    28.00
Tagebuch einer amerikanischen Reise 1910.   Limmat (2004), 179 S., Kt.

Im Jahr 1920 lud der New Yorker Bankier Jakob Schiff seinen 18-jährigen Neffen Edgar Salin aus Frankfurt ein, ihn auf einer Erkundungsreise nach Alaska zu begleiten. Neben dem Interesse für Land und Leute standen vor allem Fragen der Finanzierung von Eisenbahnbauten und industriellen Bergbauunternehmen im Vordergrund. Für die Fahrt quer durch den Kontinent stand ein Sonderzug zur Verfügung, für die Seereise ein Sonderschiff. Der junge Deutsche führte mit grosser Sorgfalt ein Tagebuch, das er mit zahlreichen eigenen und zugekauften Fotos ergänzte.
Edgar Salin war ein guter Beobachter, sensibilisiert nicht nur für die faszinierende Naturschönheiten, sondern auch für Fragen des Handels und der Wirtschaft. Der künftige Nationalökonom mit weitem kulturellem Horizont zeichnete sich bereits ab.

Tanner, John: Dreissig Jahre unter den Indianern Nordamerikas.                     Fr.    39.00
 (1789 - 1822). Hrsg. u. mit e. Nachwort versehen v. Heinrich Pleticha. Aus d. Engl. v. Eva Lips.  Thienemann (1995), 320 S., Ln.

Im Alter von neun Jahren wurde John Tanner in der Nähe der elterlichen Farm von Indianern entführt. Nach einer abenteuerlichen Flucht durch die Wildnis wird er in eine indianische Familie vom Stamme der Ottawa aufgenommen und an die Stelle des eigenen Sohnes gesetzt, der verstorben war. Als er 1830 nach dreissig Jahren wieder zu den Weissen zurückkehrt, ist er schon lange zu einem hellhäutigen Indianer geworden. Er diktiert seinen Lebensbericht und überliefert damit ein wertvolles Zeugnis einer intakten Indianerkultur.          

Warburg, Aby: Grenzerweiterungen.                                                               Fr.    73.00
Aby Warburg in Amerika 1895 - 1896.  
Doelling (1999), 160 S., Gb.

Warburg, Aby: Schlangenritual.                                                                      Fr.    16.00
Ein Reisebericht.   Wagenbach (1996), 96 S., WAT 263, Kt.

Wyss, Jakob Otto: Postmaster in Klau.                                                            Fr.    38.00
Rauchzeichen aus dem Wilden Westen 1846 - 1927.   Limmat (2001), 406 S., Kt.

Jakob Otto Wyss, 1846 geboren und aufgewachsen im zürcherischen Otelfingen, gelangt als Mechaniker auf der Walz nach Paris. Als 1870 der Krieg ausbricht und der Aufstand der Commune die Stadt erschüttert, zieht er weiter westwärts nach Kalifornien, wo er in einer Quecksilbermine Arbeit findet. Später etabliert er sich als Farmer auf dem Minengelände. Er verschafft sich Respekt, wird Richter und Postmaster und "Dealer in General Merchandise". Es ist eine schwierige Existenz im bergigen Hinterland, am Rand der Zivilisation. Von all dem berichten Wyss und seine beiden Ehefrauen in farbigen und oft bewegenden Briefen. Sie lesen sich wie Reportagen über den Alltag der zähen Pioniere. Sie berichten von guten und schweren Zeiten zweier Ehen und bilden eine aussergewöhnliche Familiensaga. Nicht zuletzt sind sie auch ein Dokument vom Weg Amerikas in die Moderne. 

Ziegler, Béatrice / Kleiner, Beat: Als Kaufmann in Pernambuco.                      Fr.    58.00
Ein Reisebericht mit Bildern aus Brasilien von Hermann Kummler (1888-1891).  
Chronos (2001), 240 S., Gb.

Handelscommis Hermann Kummler, ein gebürtiger Aargauer, entführt uns mit seinem Reisebericht nach Recife Pernambuco und weiteren brasilianischen Orten zur Zeit der Sklavenbefreiung und der Ausrufung der Republik (1888-1891). Mit seiner Fotoausrüstung begann er die Reise zu dokumentieren. Entstanden ist ein reich illustrierter tagebuchartiger Bericht über das Leben europäischer Kaufleute im "Pais tropical" am Ende des 19. Jahrhunderts. Szenen aus dem Geschäftsleben, Naturbeobachtungen, Begegnungen mit fremdartigen Tieren, Kontakte zu brasilianischen Kunden, Beobachtungen in den Städten des Landes und Begebenheiten aus der Kolonie europäischer Kaufleute in Brasilien wechseln einander ab. Der unterhaltsame Einblick in eine Kulturbegegnung zwischen Brasilien und Europa lebt durch das Zusammenspiel von Text und Fotografie.