Nordamerika: Indianervölker / Biografien / Geschichte

Baum, Peter: Synchronoptische Geschichte der indianischen Völker Nordamerikas.   Fr.    98.00
Hauptband 1:  Vorgeschichtliche Epoche bis 1500.  Alles auf Tafeln, Format A3 DIN, nicht gebunden. Baum Publ. (1994)

Diese umfassende Darstellung der indianischen Vorgeschichte von der Eiszeit bis zum Jahr 1500 erscheint auf Einzeltafeln in Tabellenform. Dadurch besteht die Möglichkeit, alle Kulturentwicklungen entweder entlang der Zeitleiste für eine Region oder Regionen-übergreifend für einen gewünschten Zeitraum zusammenzustellen. Sondertafeln geben zusätzliche Informationen über alternative Chronologien und überregionale Kulturzusammenhänge.

Bisher sind 27 Tafeln in einer Kassette mit Begleitheft erschienen. 

Baum, Peter: Synchronoptische Geschichte der indianischen Völker Nordamerikas.   Fr.    98.00
Sonderband 1: Bibliographie zur Archäologie und Vorgeschichte Nordamerikas.   Baum Publ. (1989), 391 S., Ln.

Dieser Band enthält über 20.000 Einträge und stellt das Literatur-Verzeichnis des 1. Hauptbandes der Synchronoptischen Geschichte dar. Gleichzeitig ist diese Bibliographie aber auch unabhängig von dem Hauptband verwendbar als gegenwärtig umfassendstes Literaturverzeichnis zu diesem Thema.

Das Werk enthält ausser Buchpublikationen auch Fachartikel, Dissertationen und Ausgrabungsberichte der verschiedensten in Nordamerika mit Archäologie befassten Institutionen. Ausserdem wurden sachbezügliche Titel aus den wichtigsten Wissenschaftsgebieten einbezogen, die heute bei der Rekonstruktion vorgeschichtlicher Lebensverhältnisse mit der Archäologie zusammenarbeiten, wie Medizin, Biologie, Chemie, Geologie u.a.

Blohm, Hans-Ludwig: Die Stimme der Ureinwohner.                                      Fr.    94.00
Der kanadische Norden und Alaska.  Mit 226 Farb- und 40 s/w.-Fotos. Linden (2002), 208 S., Gb.

Bornschein, Joachim: Dark County 1791.                                                        Fr.    19.00
Aus der Reihe "Die Indianerkriege".  Amerikanistik (1993), 55 S., Pp.

1790 rebellierten die etwa 20 an den Ufern des Miami und Wabash lebenden Indianervölker und begannen einen Krieg gegen amerikanische Ansiedlungen. Es sollte einer der blutigsten Indianerkriege der Geschichte werden. In diesem Band sind die Schlacht von 1791 gegen 6000 Soldaten, ihre Hintergründe, sowie die Folgen aufgezeichnet. 1795 werden die Indianer zu einem Vertrag gezwungen, der ihre Niederlage besiegelt.

Brown, Dee: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses.                            Fr.    15.90
Knaur (1999),  Knaur-Tb. 61303, Kt.

Catlin, George: Die Indianer Nordamerikas.                                                    Fr.    39.00
Hrsg. v. Ernst Bartsch. 24 Abbildungen. Thienemann (1994), 320 S., Ln.

Im Jahr 1832 verlässt ein angesehener Jurist aus Philadelphia seine Verwandten und Freunde, um auf unbestimmte Zeit in den wilden Westen aufzubrechen. Fasziniert von der klassischen Schönheit der Indianer und angetan von ihrem würdevollen Auftreten, entschliesst sich Catlin, diesem "grossen und edlen Menschenschlag" der nordamerikanischen Prärien und Plains ein "treues und gerechtes Denkmal der Erinnerung" in Wort und Bild zu setzen. Sein grossartiger Bericht und seine Bilder sorgten damals für grosses Aufsehen. Auch heute noch ist das Buch ein Klassiker unter der Literatur über die Indianer und in seinem ethnographischen Wert allen anderen zeitgenössischen Veröffentlichungen an Verständnis, Toleranz und Humanismus voraus.   

Curtis, Edward S.: Die Indianer Nordamerikas.                                                Fr.    19.00
Durchgehend illustriert. Taschen (2005), 576 S., Br.

Engel, Elmar: Anahareo und Grey Owl.                                                          Fr.    19.80
Mit Abbildungen Lamuv (2000), 240 S., Lamuv Tb 281, Kt.

Nur selten schien die Irokesin Anahareo aus dem breiten Schatten herauszutreten, den ihr Mann Grey Owl alias Wäscha-kwonnesin alias Archibald Belaney warf. Dieser schillernde Typ, seine spätere Berühmtheit schien alle damaligen Konventionen ausser Acht zu lassen und die vorgegebenen Massstäbe zu sprengen. Anahareo war nicht nur seine Partnerin, sie hat ihm entscheidende Anstösse gegeben - sie war eine starke und unabhängige Persönlichketi. Ohne sie wäre er nie geworden was er ist: einer der ersten grossen Umwelt- und Tierschützer überhaupt, oder wie Anahareo selbst es ausdrückte: "Ein Teufel in Hirschleder". Sie hat sein wildes Leben über lange Jahre hinweg geteilt, ohne je zu seinem Anhängsel zu werden. Auch ihr Leben, ihre Abenteuer bieten Stoff für Anekdoten, Geschichten und Legenden.      

Engel, Elmar: Blackfoot, Cree, Mohawks.                                                        Fr.    18.30
Zur Geschichte der Indianer im Norden Amerikas.  
Lamuv (1993), 304 S., Kt.

Die Geschichte der Indianerstämme, die im Gebiet des heutigen Kanada lebten. Wie kamen französische und englische Siedler mit der Urbevölkerung in Kontakt? Wie haben die Puritaner die Landnahme gerechtfertigt? Wie kam es aus dem friedlichen Nebeneinander zum Krieg? Welche Bedeutung haben Indianer in der heutigen kanadischen Gesellschaft? Diesen und anderen Fragen geht der Autor nach. 

Engel, Elmar: Sitting Bull und die Sioux.                                                        Fr.    18.30
Illustrationen.
Lamuv (1995), 237 S., Lamuv-Tb. 173, Kt.

Die Sioux waren das mächtigste Indianervolk der nördlichen Prärien. Sie setzten den weissen Eroberern des Westens der USA den nachhaltigsten Widerstand entgegen und besiegten 1876, zusammen mit den Cheyenne, die Truppen von General Custer in der berühmten Schlacht am Little Big Horn River. Die herausragende Persönlichkeit der Sioux war Sitting Bull. Er war eine wichtige Integrationsfigur und ein kluger politischer Schachspieler mit grosser geistiger Kraft. Am 15. Dezember 1890 wurde er von der Indianerpolizei erschossen. Vierzehn Tage später ereignete sich am Wounded Knee ein Massaker, dem 300 Männer, Frauen und Kinder zum Opfer fielen.   

Engel, Elmar: Pontiac.                                                                                    Fr.    18.30
Häuptling der Ottawa Originalausgabe, mit Abb. 
Lamuv (1999), 240 S., Kt.

Engel, Elmar: Chief Joseph.                                                                            Fr.    18.30
Häuptling der Nez Percé.  
Lamuv (1998), ca. 240 S., Lamuv-Tb. 235, Kt.

Engel, Elmar: Die Comanchen.                                                                       Fr.    18.30
Und ihr Häuptling Quanah Parker.  Mit Abbildungen Lamuv (1997), 239 S., Lamuv-Tb. 211, Kt.

Engel, Elmar: Geronimo und die Apachen.                                                      Fr.    19.80
19 Abbildungen.
Lamuv (1994), 223 S., Lamuv-Tb. 161, Kt.

Heute steht der Name Geronimo für den erbitterten Widerstand der Indianer gegen die weissen Eroberer und Unterdrücker im Südwesten Nordamerikas. Nach jahrzehntelangem Kampf muss er sich ergeben, nachdem der übermächtige Gegner seine Getreuen in all den Jahren auf 20 Männer, 14 Frauen und sechs Kinder dezimiert hat.  

Engel, Elmar: Navajos.                                                                                   Fr.    18.30
Lamuv (2000), 238 S., Lamuv-Tb.
290, Kt.

Engel, Elmar: Uncas.                                                                                      Fr.    18.30
Der letzte Mohikaner.  
Lamuv (1999), 237 S., Lamuv Tb. 260, Kt.

Uncas (ca. 1600 - 1682) war Häuptling der "Mohikaner", der Mohegan-Indianer, und berüchtigt für seine Rachsucht und Habgier, für Verrat, Raub und Mord. Von Geburt ein Pequot-Indianer, heiratete Uncas 1626 die Tochter von Sassacus.  Aufgrund von Intrigen gegen seinen Schwigervater musste er zweimal bei den Narragansett Zuflucht suchen. Beim dritten Mal begab er sich zu den Mohegan. Dieser wenige Krieger zählende Stamm akzeptierte ihn als Anführer. Als sich die Pequot gegen die weissen Eroberer zur Wehr setzten, bot sich Uncas unerwartet den Kolonisten als Bundesgenosse an. An der Vernichtung seines eigenen Stammes war er 1637 massgeblich beteiligt. Er mischte bei der Unterjochuung der Narragansett mit und kämpfte auch in King Philip's War auf Seiten der Weissen. Er verschacherte das Land seines Stammes und liess sich bestechen. seine "Verdienste" würdigten die US-Amerikaner mit einem 1847 in Norwich (Connecticut) errichteten Denkmal.  

Engel, Elmar: Crazy Horse.                                                                             Fr.    17.70
Häuptling der Oglala-Sioux.  Mit Illustrationen.
Lamuv (2002), 239 S., Lamuv-Tb. 247, Kt.

Crazy Horse - sein indianischer Name lautete Tashunka Witko - war ein bekannter Häuptling der Oglala-Sioux-Indianer. Um 1840 geboren, errang er schon in jungen Jahren Ruhm im Kampf gegen die Weissen. Er wurde bald einer der einflussreichsten Kriegsanführer seines Stammes und verfügte über eine grosse Anhängerschaft. Er besass ein aussergewöhnliches taktisches Geschick in den Kämpfen. Am 17. Juni 1876 schlug er die US-Truppen am Rosebud River zurück und beteiligte sich anschliessend an der legendären Little-Big-Horn-Schlacht. Nach kräftezehrenden Rückzugsgefechten ergab er sich am 6. Mai 1877 mit 220 kriegstüchtigen Männern und 670 Frauen, Alten und Kindern. Ihm und seinen Getreuen wurde eine Reservation zugewiesen. Am 2. September 1877 wurde er durch einen Bajonettstich hinterrücks ermordet.

Geronimo: Geronimo, ein indianischer Krieger erzählt sein Leben.                  Fr.    14.20
Übers. v. H. Ullmann und R. Wiedemann. 11 Abbildungen. Lamuv (1994),  154 S., Kt.

Geronimo, Sinnbild für Widerstand der Indianer gegen die weissen Lebensraumräuber, erzählt sein Leben. Von den Ursprüngen und Bräuchen seines Volkes, den Alltagsbedingungen und vom Kriegspfad, den er beschritt, um den Lebensraum seines Volkes zu schützen. 

Grey Owl: Nordwinde                                                                                     Fr.    14.60
Lamuv (2000),  Lamuv-Tb.
292, Kt.

Häuptling Büffelkind Langspeer erzählt sein Leben.                                         Fr.    18.30
Aus dem Engl. und bearbeitet  v. Hans Rudolf Rieder. 
Lamuv (1999), 251 S., Lamuv-Tb. 258, Kt.

Häuptling Seattles Rede. Wie kann man den Himmel verkaufen?                     Fr.    13.90
Die autorisierte Fassung. Aus dem Amerikanischen von Klaus Sticker. 
Lamuv (2001), 139 S., Kt.

Hechenberger, Albert: Dakota.                                                                        Fr.    75.00
Jäger & Krieger vom Heiligen See.   Monsenstein (2002), Kt.

Der Autor beschäftigt sich in seinem Buch hauptsächlich mit der Verbreitung und Kultur der Dakota. Er schildert deren Leben im Waldland, die Entstehung der Präriekultur und des Reiternomadismus bis hin zum Untergang in ihrem Überlebenskampf gegen die "weisse Zivilisation". Mit zahlreichen wissenschaftlichen Theorien, indianischen Mythen und Wanderberichten wird diese Geschichte begleitet.

Henneberg, Horst: Die Métis.                                                                          Fr.    60.00
Die Falken des Nordwestens.  Mit 35 Fotos, 11 Karten. Vlg. f. Amerikanistik (2000), 256 S., Pp.

1869 erhoben sich die kanadischen Red-River-Metis unter Führung des charismatischen Louis Riel zum Kampf um ihre Heimatgebiete. Die Metis sind eines der interessantesten, aber auch unbekanntesten Indianervölker der Neuen Welt, ein Mischvolk, dessen Wurzeln in der Verbrüderung von Ojibwa, Cree u.a. mit Kolonisten und Händlern im 17. Jh. lagen. Dieses Buch dokumentiert die packende Geschichte dieses Volkes.

Homann, Wilfried: Die Geschichte vom Nez Perce-Indianer Tu-eka-kas (Old Joseph).   Fr.    25.00
Zeitgenössische Fotografien. Vlg. f. Amerikanistik (1995), 67 S., Ln.

Die Nez Perce gehören zu den in Europa wenig bekannten Plateau-Indianern. Hätte es nicht den heroischen Kampf von Chief Josephs Stammesgruppe gegeben, die Ende der 1870er Jahre die US-Armee zu einem blamablen Feldzug zwang, wären sie wohl kaum beachtet worden. In diesem Buch beschreibt der Verfasser die Geschichte der Nez Perce bis zum Tod von Old Joseph (1871), dem Vater des berühmten Chief Joseph. Ein friedliches Volk, das den weissen Eindringlingen mit grosser Freundlichkeit entgegentrat und versuchte ein Nebeneinander zu leben, bis gebrochene Vertragsrechte sie zwangen, sich zu wehren.

Jahn, Siegfried: Die Irokesen.                                                                         Fr.    35.00
Zahlr. Fotos. Amerikanistik (1991), 125 S., Ln.

Kein indianisches Volk war jemals so einflussreich und verfügte über eine höher entwickelte Staatsform als die Irokesen. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht beherrschte die Liga der Irokesen, bestehend aus 6 indianischen Nationen (Seneca, Onondaga, Cayuga, Oneida, Mohawk, Tuscarora) fast den gesamten Osten der heutigen USA. Dieses Buch stellt eine umfassende Kulturgeschichte dieser "Römer der Wildnis" dar. Woher sie kamen, wie sie wohnten, sich ernährten, sich kleideten und ihr Zusammenleben organisierten.   

Krüger, Reinhold: Wappenpfähle.                                                                   Fr.    20.00
Hölzerne Informationsträge der Indianer der Nordwestküste Nordamerikas. Hrsg. von der Völkerkundlichen Arbeitsgemeinschaft. Mit s/w.-Abbildungen, Skizzen und Landkarten. VKAG (2002), 76 S., Geh.

Diese Schrift stellt mit Sicherheit die umfassendste und beste Dokumentation der Wappenpfähle der Nordwestküste dar, die in deutscher Sprache verfügbar ist. Vom Rohstoff für die Herstellung dieser Pfähle, über die Definition, den Ursprung und das Verbreitungsgebiet geht der Autor zu den Differenzierungen der einzelnen "Arten" der Pfähle über, die als Informationsträger, als Hauspfähle, als Gedenkpfähle, als Begräbnispfähle und auch als Schandpfähle eingesetzt wurden. (D. Kuegler).

Mails, Thomas E.: Das Leben des Fools Crow.                                                  Fr.    17.50
Aus d. Amerikan. v. Gisela Merz-Busch.  Fischer-TB. (1996), 333 S., Fibu 13032, Kt.

Fools Crow (1890 - 1989), einer der letzten grossen Häuptlinge der Sioux, erhielt in einer Vision den Auftrag, sein Wissen um die heiligen Traditionen seines Volkes aufzeichnen zu lassen. Sein von Thomas E. Mails niedergeschriebener Bericht ist ein faszinierendes Zeugnis der Weisheit einer "ökologischen Spiritualität", deren Bedeutung für unser Überleben heute von Indianern wie Weissen wiederentdeckt wird.

Masich, A.E. / Halaas, D.F. / Litvak, D.: Die Dog Soldiers der Cheyenne.          Fr.    35.00
Vlg. f. Amerikanistik (1998), 64 S., Gb.

Diese deutschsprachige Broschüre ist eine Ergänzung zum umfangreichen englischen Buch (inzwischen leider vergriffen!) über den bedeutendsten Kriegerbund auf den Plains und Prärien.        

McMaster / Trafzer: Native Universe: Voices of Indian America.                      Fr.   110.00
Smithsonian/NGM (2004), 320 S., Gb.

Die Menschen an meinem Ufer.                                                                      Fr.    27.50
Ein Fluss erzählt die Geschichte der Shwahla-Indianer.
Hrsg. v. David Seven Deers. 18 Farbfotos, 1 Karte. Frederking & Thaler (1996), 120 S., Gb.

Mischlich, Astrid: Die Nootka als Walfänger.                                                   Fr.    32.00
Die Beziehung von Mensch und Tier in einer Nordwestküsten-Kultur.  Mit Illustrationen und Karten. Baum Publications (1996), 130 S., Kt.

Oeser, Rudolf: 300 Kurzbiographien prominenter Indianer Nordamerikas bis zum 19. Jh.   Fr.    26.00
Books on Demand (2001), Pp.

Oth, René: Manitous Krieger.                                                                         Fr.    36.10
Die indianischen Völker Nordamerikas: ihre Häuptlinge und Medizinmänner.  Mit 120 Farbabbildungen. Battenberg (2000), 176 S., Gb.

René Oth zeigt Wendepunkte in der Geschichte der Völker Nordamerikas auf. Er zeichnet dabei ein farbenprächtiges Bild ihrer Lebensweise und Riten und lebendige Porträts ihrer grossen Häuptlinge und Medizinmänner.

Oth, René: Die wahre Geschichte der Indianer.                                               Fr.    27.50
Ursprung, Überlebenskampf und Alltag der Stämme Nordamerikas.  Mit 100 Farbabbildungen. Battenberg (1999), 176 S., Gb.

Bis heute gibt es viele Unklarheiten über Alltag und Leben der frühen Indianer. Dass die Besiedelungsgeschichte Nordamerikas und der Austausch zwischen Alter und Neuer Welt wesentlich älter ist, als bislang angenommen, beweisen antike römische Münzen, die aus nordamerikanischer Erde geborgen wurden. Dieses Buch fasst die neuesten Erkenntnisse zusammen.

Papen, Helmut von: Natchez.                                                                          Fr.    28.50
Das Sonnenkönigtum am Mississippi.  Mit zahlreichen Abbildungen.
Tigges (2002), 48 S., Kt.

Red Shirt, Delphine: Die Farben der Glasperlen.                                              Fr.    31.80
Mein Leben als Tochter der Oglala Sioux. Aus d. Amerikan. v. Ursula Bischoff.  Nymphenburger (2001), 237 S., Gb.

Delphine Red Shirt wandelt auf den Spuren ihrer Kindheit und Jugend zwischen der alten traditionellen und der sich entwickelnden, neuen Lebensweise der Lakota; einer oft bitteren Suche nach einem Mittelweg zwischen zwei gegensätzlichen Welten. Sie erinnert an die Unterstützung ihrer Familie, die ihr trotz der Tragik und Armut des Lebens im Reservat eine Zukunft ermöglichte.      

Schmitz, Hans-Peter: Vocal Tradition - Mythologie und Religion der Plains-Indianer.   Fr.    45.00
Mit zahlreichen s/w.-Abbildungen. Schmitz Design (2002), 90 S., Br.

In seiner kompakten Abhandlung geht der Verfasser auf die Grundlagen indianischen Religionsverständnisses und auf die religiösen Traditionen ein. Er behandelt die Arapaho, Arikara, Blackfoot, Cheyenne, Comanche u.v.m. Dabei befleissigt er sich grosser Sorgfalt und Gründlichkeit und bringt eigene Gedanken und Analysen ein. (D. Kuegler).

Schöppl von Sonnwalden, Herman: Cheyenne und Arapaho.                           Fr.    36.00
Rang, Führerschaft und soziale Wertschätzung.   Vlg. f. Amerikanistik (2002), 119 S., Gb.

In prägnanter Weise dokumentiert der Wiener Ethnologe Hermann Schöppl von Sonnwalden das Führungssystem von zwei der bedeutendsten Plainsstämmen. Behandelt werden die soziale Struktur eines indianischen Volkes. Nach welchen Kriterien wurde der Einzelne im Gefüge eines Stammes beurteilt? Wie war die indianische Gesellschaft organisiert? Die indianischen Regierungs- und Führungsstrukturen werden, unter Berücksichtigung der mythischen Grundlagen, exemplarisch beschrieben.

Schürenberg, Sabina B.: Die Auswirkungen des französischen Pelzhandels.      Fr.    44.00
Auf die Kultur der Irokesen und der Algonkin im 17. Jahrhundert.  16 Abbildungen und Karten. Vlg. f. Amerikanistik (1995), 165 S., Gb.

Pelzhändler und Missionare waren die ersten Weissen, die im östlichen Waldland Nordamerikas, im kolonialen Neu-Frankreich und in Neu-England, mit den dort ansässigen Indianerstämmen in Kontakt traten. Dieses Zusammentreffen hatte für die indianischen Gesellschaften einen dramatischen sozialen und kulturellen Wandel zur Folge. Langfristig wurden diese Gesellschaften zerstört. Einige Stämme lösten sich völlig auf, wurden vertrieben oder gar vernichtet.

Solka, Michael: Black Hawk Feldzug 1832.                                                      Fr.    34.00
12 Abb. u. Karten Vlg. f. Amerikanistik (2000), 87 S., Gb.

Im April 1832 zog General Henry Atkinson mit 6 Kompanien Infanterie den Mississippi hinauf um einen Krieg zwischen den Menominee und der Sauk zu verhindern. Dieser Routineauftrag endete beinahe in einem Fiasko: Der charismatische Häuptling der verbündeten Stämme der Sauk- und Fox, Black Hawk, wich den anrückenden Truppen mit etwa tausend Gefolgsleuten aus und erwies sich in den folgenden vier Monaten als genialer Stratege in der Tradition des grossen Tecumseh, der US-Armee und Lllinois-Miliz immer wieder ausmanöverierte. Am Bad Axe nahm die Miliz für die Demütigungen grausam Rache. Das vorliegende Buch dokumentiert die dramatischen Ereignisse mit Gründlichkeit.

Solka, Michael: Der Creek-Feldzug 1813/14.                                                   Fr.    23.00
12 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik (1995), ca. 64 S., Gb.

Solka, Michael: Der erste Seminolenkrieg.                                                      Fr.    21.00
Ca. 14 Abbildungen u. Karten Vlg. f. Amerikanistik (1998), ca. 58 S., , Gb.

Nach dem Sieg von Andrew Jackson über die Creek 1814 flüchteten zweitausend dieser Indianer nach Spanisch-Florida und schlossen sich den Seminolen an. Da die Spanier nur wenige Truppen in Florida hatten, konnten die Seminolen ungehindert Überfälle im Grenzgebiet zu den USA unternehmen. 1817 fiel Jackson deshalb in Spanisch-Florida ein und unterwarf die Seminolen mit beispielloser Härte. Er schlug dabei zwei Fliegen auf einen Schlag: Nicht nur die Indianer waren besiegt, auch Spanien war gezwungen 1819 Florida an die USA abzutreten.

Solka, Michael: Tecumseh.                                                                             Fr.    29.00
Amerikanistik (1994), 76 S., Ln.

Mit kaum einem anderen Namen ist die Vision eines grossen indianischen Bündnisses gegen die weissen Eindringlinge enger verknüpft als mit Tecumseh. Der Häuptling der Shawnee besass überragende diplomatische und politische Talente, erwies sich als begnadeter Redner mit grossem Charisma. Anfangs des 19. Jahrhunderts begann er durch das Waldland von Stamm zu Stamm zu reisen um eine Konföderation zu schmieden. Es kam zu einer beeindruckenden Vereinigung. Doch auch diese Hoffnung scheiterte und spiegelt dadurch die grosse Tragik des indianischen Kampfes um Land und Recht wider. Eindringlich und engagiert dokumentiert dieses Buch das Leben dieses bedeutenden Führers.     

Stirling, M.W.: Sitting Bull.                                                                            Fr.    36.00
Drei piktographische Autobiographien. Deutsche Fassung der Publikation 3482 der Smithsonian Institution vom 22. Juli 1938.  Vlg. f. Amerikanistik (1994), 111 S., Ln.

Taylor, Colin F.: Die Crow.                                                                             Fr.    26.00
Die Crow in der materiellen Kultur des Plateau und der Zentral-Plains 1800 - 1870.   Amerikanistik (1992), 78 S., Ln.

Taylor, Colin F. (Hrsg.): People of the Buffalo 1.                                              Fr.    84.00
The Plains Indians of North America - Military Art, Warfare and Change.  
Vlg. f. Amerikanistik (2003), Ca. 150 S., Br.

Taylor, Colin F. (Hrsg.): People of the Buffalo 2.                                              Fr.    84.00
The Silent Memorials: Artefacts as Cultural and Historical Documents.  
Vlg. f. Amerikanistik (2004), Ca. 150 S., Br.

Taylor, Colin F.: Sitting Bull und die Religion des weissen Mannes.                 Fr.    26.00
Zweisprachige Ausgabe. Ca. 10 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik (2000), 77 S., Br.

Berichten zufolge bemalte Sitting Bull, der bedeutende spirituelle und politische Führer der Lakota, als Kriegsgefangener vor über einem Jahrhundert eine Bisonrobe für den Führer der katholischen Kirche. Anhand dieser recht gut dokumentierten Episode analysierte Colin Taylor die Bemühungen der Amtskirchen, hochrangige und berühmte indianische Führer zur Religion des weissen Mannes zu bekehren.

Vandewijer, Ina: Anana.                                                                                 Fr.    26.80
Eine Inuit-Legende. Aus dem Flämischen von Barbara Heller.  Piper (2004), 125 S., Gb.

Wenn eine Hungersnot die Inuit im Norden Alaskas bedroht, werden neugeborene Mädchen dem Tod preisgegeben. Doch die Mutter der kleinen Anana widersetzt sich dem grausamen Brauch und rettet ihre Tochter, indem sie sie als Jungen grosswerden lässt. Das Kind wächst heran, beweist sich im Fischen, Fellenähen, Jagen und Häuten. Als junges Mädchen erhält sie dank ihrer schamanischen Fähigkeiten endlich Achtung und einen Platz in der Gemeinschaft.    

Papen, Helmut von: Pueblos und Kivas.                                                          Fr.    79.50
Die Geschichte der Anasazi und ihrer Nachbarn.  Mit zahlreichen Farbabbildungen.
Tigges (2000), 255 S., Pp.

Das Buch behandelt die Geschichte und Kulturen der präkolumbianischen indianischen Bauherren der berühmten Ruinenstädte im Südwesten der USA. Es beginnt mit der Besiedlung Amerikas mit protoeuropäischen und protoasiatischen Gruppen ab dem 20. Jahrhundert v. Chr. Danach geht der Autor auf die Clovis-Kultur und die nachfolgenden Kulturstufen der Folsom-, Cochise- und Oshara-Kulturen ein. Aus dem Zusammenstoss der Cochise- und Oshara-Kulturen im mittleren Teil New Mexikos entsteht in kürzester Zeit die dynamische Anasazi-Zivilisation, die sich bis in den Westen und Norden Arizonas und weiter bis an die Grenzen Oklahomas und Texas ausdehnte. Die Anasazis bauten die berühmten Wohnburgen und Klippenhäuser, die wir heute als Ruinen von Chaco Canyon, Mesa Verde und Canyon de Chelly bewundern können. 

Waters, Frank: Das Buch der Hopi.                                                                 Fr.    18.10
Mythen, Legenden und Geschichte eines Indianervolkes.   Knaur (2000), 507 S., Knaur-Tb. 77444, Kt.

Lange bemühten sich Ethnologen, Soziologen und andere Wissenschaftler, Kultur, Religion und Glauben der Hopi zu verstehen - doch die Hopi gewährten Aussenstehenden keine Einblick in die Überlieferungen. Erst als die Existenz ihres Volkes bedroht war, beschlossen sie, ihr Schweigen zu brechen. Frank Waters, der drei Jahre in einem Hopi-Reservat lebte, erhielt das Privileg, aufzuzeichnen, was sie zu sagen hatten. So entstand ein atemberaubendes Buch über eine faszinierende alte Kultur, das einen weiten Bogen vom Anbeginn der Welt bis zum Leben im Reservat schlägt.

Waters, Frank: Gesänge der heiligen Berge.                                                     Fr.    16.00
Weisheit der Indianer.   Knaur (2000), 352 S., Knaur-Tb. 77431, Kt.

Weiprecht, Brigitte: Pocahontas.                                                                     Fr.    19.80
Und andere Töchter Manitous.  
Lamuv (1997), 237 S., Lamuv-Tb. 218, Kt.

Im Gegensatz zu den grossen Häuptlingen ist relativ wenig über die oft verkannte Rolle der Indianerfrauen berichtet worden. Brigitte Weiprecht stellt in ihrem Buch einige herausragende Persönlichkeiten vor: die beiden letzten Frauen des inzwischen ausgestorbenen Volkes der neufundländischen Boethuck-Indianer; die oft romantisierte "rote Prinzessin" Pocahontas; die Shoshonen-Indianerin Sacajawea; die eigenwillige Irokesin Anahareo und andere Frauen.

Die Welt der Indianer.                                                                                    Fr.    46.00
Geschichte, Kunst, Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart.  Zahlreiche s/w und farbige Abb.
Frederking & Thaler (1998), 480 S., Gb.

Wilson, James: Und die Erde wird weinen.                                                     Fr.    63.80
Die Indianer Nordamerikas - ihre Geschichte, ihre Spiritualität, ihr Überlebenskampf. Aus d. Engl. v. Ulrich Enderwitz u. Rüdiger Hentschel.  Deuticke (1999), 588 S., Gb.

James Wilson, der sich seit Jahrzehnten für die nordamerikanischen Indianer einsetzt, bricht in seinem Buch mit gängigen Klischees. Er nähert sich der Problematik der indianischen Bevölkerung nicht nur von historischer, sondern auch von ethnographischer und archäologischer Seite und lässt seine eigenen ausgedehnten Forschungen einfliessen. Der Autor eröffnet den LeserInnen so eine ganz neue Sicht der indianischen Tradition.

Winkler, Albert: Die Schlacht am Red Fork.                                                    Fr.    34.00
Die Vernichtung von Dull Knifes Dorf.  Mit 20 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik (2003), Ca. 110 S., Gb.

Winkler, Albert: Das Massaker am Bärenfluss.                                                Fr.    28.00
Übers. aus d. Amerikan. v. Wolfgang Neuhaus.  Vlg. f. Amerikanistik (1997), 80 S., Pp.

Es war das vielleicht grösste Massaker, das amerikanische Truppen an Indianern verübten, doch es ist fast unbekannt geblieben: Am bitterkalten 29. Januar 1863 vernichteten California Volunteers unter dem Kommando von Colonel P.E. Connor an einer Biegung des Bear River in Idaho ein Winterlager der Shoshone. Von den etwa 400 Bewohnern überlebten nur gerade etwa 30.     

Winkler, Albert: Die Schlacht von Slim Buttes 1876.                                       Fr.    28.00
Vlg. f. Amerikanistik (2002), 64 S., Gb.

Winkler, Albert: Washita-Massaker.                                                               Fr.    33.00
29 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik (1999), Ca. 90 S., Gb.

Der 27. November 1867 war ein schwarzer Tag für die südlichen Cheyenne. Im Morgengrauen stürmte die US-Kavallerie unter G.A. Custer ein Dorf des Häuplings Black Kettle und richtete ein Blutbad an. Überwiegend Frauen und Kinder wurden getötet. Mit diesem Massaker begründete Custer seinen Ruf als rücksichtsloser, menschenverachtender Offizier.