Ash, Steven: Heiliges Trommeln im Medizinrad. Fr.
52.20
Rituale und Zeremonien mit der Trommel. Mit CD (60 Min.) Neue Erde (2004), 144 S., Pp.
Bohr, Roland: Pfeil und Bogen der Plains- und
Prärieindianer Nordamerikas. Fr.
52.00
Bogen- und Pfeilherstellung, Schiesstechniken, Handbuch für die Praxis. Ca. 70 Abbildungen Vlg. f. Amerikanistik
(1997), 154 S., Gb.
Bohr, Roland: Pfeilmacher und Bogentänzer. Fr.
38.00
Kulturelle und gesellschaftliche Aspekte des Bogenschiessens der Plains- und
Prärieindianer. Ca. 20 Fotos. Vlg. f.
Amerikanistik (2000), 126 S., Gb.
Ceram, C.W.: Der erste Amerikaner. Fr.
25.80
Die Entdeckung der indianischen Kulturen in Nordamerika. Mit sechzehnseitigem Tafelteil. Rowohlt-TB. (2001),
392 S., rororo 61172, Kt.
Dieses Buch führt in die geheimnisvolle Vergangenheit der Neuen
Welt, in die Geschichte der prähistorischen Indianerkulturen Nordamerikas. Es
folgt den Entdeckungsreisen berühmter Archäologen und erzählt entlang ihrer
Funde die Geschichte der indianischen Kulturen, so wie sie die Forscher Schicht
für Schicht rekonstruiert haben.
Cremer, Wolfgang: Pfeifen und Pfeifenrituale der
Indianer Nordamerikas. Fr.
35.80
Baum Publications (2000), 256 S., Kt.
Dass der Tabakgenuss schon sehr bald nach der Entdeckung Amerikas
von dort zu uns nach Europa gekommen ist, gehört zu unserem Allgemeinwissen.
Unser profaner Rauchgenuss hat seinen Ursprung in uralten indianischen Ritualen
und Zeremonien, von denen wir meist nur den Brauch der legendären
"Friedenspfeife" als Symbol der Freundschaft kennen. Wolfgang Cremer
zeichnet in seinem Buch die ganze Entwicklung des Rauchgerätes bei den
Indianern Nordamerikas ausführlich nach, und zeigt auch die damit verbundenen
religiösen Vorstellungen, Mythen und Zeremonien sowie die sozialen
Zusammenhänge. Zudem ist ein Abschnitt den Tabakarten und der
Herstellungstechnik indianischer Pfeifen gewidmet.
Dräger, Lothar: Okimawa. Fr.
60.00
Studien zum Häuptlingstum bei den Indianern des östlichen Nordamerika. Ca. 40 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik
(1999), Ca. 250 S., Gb.
Farr, William E.: Folge der Spur des Büffels. Fr.
35.00
Indianische Jagd- und Kriegszüge auf den nordwestlichen Plains. Ca. 15 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik
(2004), 64 S., Gb.
Ferretti, Christin: Indian Summer. Fr. 62.00
Die Küche der nordamerikanischen Ureinwohner.
Hahn (2000), Ca. 160 S., Gb.
Gugel, Liane: Frauenbünde der Indianer Nordamerikas. Fr.
60.00
Vlg. f. Amerikanistik (1997), 253 S., Gb.
Untersuchungen über das Bundwesen der Indianer Nordamerikas
konzentrieren sich auf die Männerbünde, in erster Linie die sogenannten
Kriegergesellschaften. Unsere westlichen Vorstellungen über das Bild der
indianischen Frau lassen uns immer wieder übersehen, dass es bei vielen
nordamerikanischen Völkern Bünde gab, die für Männer u n d Frauen oder
ausschliesslich für Frauen offenstanden. Liane Gugel korrigiert dieses
verzerrte Bild der Lebensformen indianischer Frauen, wobei sie die meisten
Kulturräume, vom Waldland über die Prärien und Plains bis zum Südwesten
berücksichtigt und untersucht dabei materielle, soziale, symbolische und
spirituelle Aspekte. Ein wichtiges Buch über das Leben indianischer
Frauen.
Hail, Raven: Indianische
Astrologie. Fr. 32.50
Mit dem traditionellen Kalender der Cherokee. Aus d. Amerikan. v. Elisabeth
Liebl. Mit zahlreichen Abbildungen. Hugendubel (2001), 160 S., Pp.
Ein wesentlicher Aspekt in der religiösen Auffassung der Cherokee
ist die Vorstellung, dass alles auf Erden die Reflexion eines Sterns aus dem
Kosmos ist. Dies bezieht sich sowohl auf Menschen und Tiere als auch auf Bäume,
Flüsse, Steine oder Berge, die die Cherokee ebenso als fühlende Wesen
betrachten. Aus diesem Grund hat die Astrologie im Leben der Cherokee eine
besondere Bedeutung.
Auf der Basis des Venuskalenders gliedert die traditionelle Cherokee-Astrologie
die Zeit in dreizehn Zahlen und zwanzig Tageszeichen, die Namen tragen wie
Schildkröte, Wirbelwind oder Feuerstelle. Raven Hail beschreibt die generelle
Bedeutung jedes Tageszeichens und zeigt auf, welche Charakterzüge den Menschen
eigen sind, die unter diesen Zeichen geboren wurden. Kombiniert werden diese
Aussagen noch mit der indianischen Bedeutung der 13 Zahlen, die die
Tageszeichen in einen grösseren kosmischen Zusammenhang stellen.
Henneberg, Horst: Auf dem Pfad des Bisonhundes. Fr.
12.00
Indianer und ihre Pferde.
Amerikanistik (1989), 62 S., Kt.
Der Einfluss, den das Auftreten des Pferdes auf die indianische
Lebensweise und Kultur hatte, war dramatisch und weitreichend. Der Verfasser
geht der Frage nach, welchen Stellenwert das Pferd materiell und geistig im
Leben der verschiedenen Stämme hatte. Er schildert die Art des Pferdezähmens,
des indianischen Reitens, der indianischen Pferdezucht, den Pferdeschmuck, die
Bemalung, deutet Bemalungs- und Farbmuster. Auch indianische Namen, die auf das
Pferd zurückgehen, werden vorgestellt, ebenso der rituelle Komplex: das Pferd
als Schutzgeist in Kriegen u.v.a.
Hetmann, Frederik: Das Indianerlexikon. Fr.
23.50
Die Welt der ersten Amerikaner von A - Z.
Königsfurt (2001), 205 S., Kt.
Hobhouse, Henry: Sechs Pflanzen verändern die Welt. Fr.
44.60
Überarbeitete Neuauflage. Aus dem Engl. v. Franziska Jung. Klett-Cotta (2001), Ca. 400 S.,
Gb.
Die überarbeitete Neuauflage von Hobhouse' Buch ist sechs beinahe
unbeachteten Pflanzen gewidmet, denen die Menschheit viele entscheidende
Durchbrüche bei der Kolonisierung der Erde verdankt. Henry Hobhouse erzählt auf
originelle und ungewöhnliche Weise eine Natur-Geschichte, ergänzt um ein neues
Vorwort und das neue Kapitel über den Kokastrauch. Die anderen erwähnten
Pflanzen sind die Chinarinde, der Zucker, der Tee, die Kartoffel und die
Baumwolle.
Holdstock, Pauline: Der Bestattungsplatz. Fr.
20.80
Baum Publ. (1992), 111 S., Kt.
Im Jahre 1860 verlässt ein Priester die kleinbürgerliche
Gesellschaft von Victoria in British Columbia, um als Missionar bei den
Indianern der kanadischen Pazifikküste zu wirken. Hier prallen die Forderungen
des Priesters nach christlicher Lebensführung und die seit Jahrtausenden
entwickelte Lebensform der indianischen Ureinwohner aufeinander. Aus den
verschiedenen Blickwinkeln aller Betroffenen schildert Pauline Holdstock den
Zusammenstoss der Kulturen.
Homann, Wilfried: Der Hund bei den Plainsindianern. Fr.
12.00
Skizzen und Zeichnungen. Vlg. f. Amerikanistik (1994), 62 S., Kt.
Als die ersten nomadischen Gruppen auf der Suche nach jagbarem
Wild die riesigen nordamerikanischen Plains betraten, begleitete sie der Hund.
Der Hund war Lastenträger der Nomaden, unabdingbar auf den grossen Ebenen. Er
bewachte das Lager, warnte vor Feinden, beseitigte Nahrungsabfälle. Die
"Hundetage" charakterisierten damit auch jene Zeit der Geschichte der
Prärieindianer, bevor das Pferd ihre Kultur entscheidend veränderte.
Indianer 1858 - 1928. Fr.
50.20
Photographische Reise von Alaska bis Feuerland. Hrsg. v. Eva König / Museum für
Völkerkunde Hamburg. Mit 250 Duotone- und 60 s/w.-Abbildungen. Braus Edition
(2002), 400 S., Gb.
Die historischen Fotografien in diesem Buch stammen aus der
umfangreichen und seltenen Sammlung zur Kultur amerikanischer Ureinwohner des
Museums für Völkerkunde in Hamburg. Die zwischen 1858 bis 1928 entstandenen
Aufnahmen gehören zu den frühesten fotografischen Dokumenten über Amerika. Mit
ihnen beginnt die Geschichte der Fotografie und ihre Nutzung zur
wissenschaftlichen Dokumentation fremder Kulturen, aber auch die Problematik
subjektiver Wahrnehmung und Wirklichkeit.
Bilder unterschiedlicher Fotografen vermitteln in eindrucksvoller Form Leben
und Umwelt indianischer Bevölkerungen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
und geben so Einblicke in diverse Ausschnitte vergangener Wirklichkeiten.
Kasten, Erich: Maskentänze der Kwakiutl. Fr.
55.00
Tradition und Wandel in einem indianischen Dorf. Reimer (1990), 230 S., Kt.
Krueger, Martin: Lakota Tamakoce - Wir sprechen
Lakota. Bd. 2. Fr.
30.60
Vlg. f. Amerikanistik (2003), Ca. 105 S., Kt.
Krueger, Martin: Lakota wowaglaka. Fr.
35.00
Lakota (Sioux) für Anfänger. Einige
Zeichnungen Vlg. f. Amerikanistik (2000), 128 S., Kt.
Sprache ist der Schlüssel jeder Kultur. Der Autor dieses Buches
befasst sich seit über zwanzig Jahren mit der Lakota-Sprache. Die Texte seines
Buches wurden von dem Holy Man Shunkpa Ska Yuha geprüft. Aus dem Inhalt: Die
Sioux-Sprache im Wandel der Zeit, Das Lakota-Alphabet, Aussprache und Betonung,
Fragestellung u. Possesivpronomen, Konjugation von Verben, Gebrauch der Zeiten,
Imperativ, Komparativ, Grundkenntnisse in Grammatik und Satzbau. Das Werk geht
auch auf die Entwicklung des Lakota durch moderne Einflüsse und auf
unterschiedliche Schreibweisen ein. Es legt vor allem auf die praktische
Anwendbarkeit Wert.
Krueger, Martin: Lakota Wowaglaka. Sprach-CD. Fr.
27.00
Vlg. f. Amerikanistik (2004)
Krüger, Reinhold: Schwitzbäder Nordamerikas. Bd. I. Fr.
25.00
Kulturareal "Arktis" (Artic). Hrsg. vom Düsseldorfer Institut für
amerikanische Völkerkunde e.V. Tigges
(2003), 245 S., Sonderheft Nr. 3, Kt.
Krüger, Reinhold: Schwitzbäder Nordamerikas. Bd. II. Fr.
25.00
Kulturareal "Grosses Becken" (Great Basin). Hrsg. vom Düsseldorfer
Institut für amerikanische Völkerkunde e.V.
Tigges (2000), 154 S., Sonderheft Nr. 1, Kt.
Kuegler, Dietmar: Bisonjagd. Fr.
33.00
Geschichte einer Beinahe-Ausrottung.
Amerikanistik (1990), 125 S., Ln.
Kümin, Beatrice: Expedition Brasilien. Fr.
68.00
Von der Forschungszeichnung zur ethnografischen Fotografie. Mit 100 farbigen Abbildungen. Benteli
(2007), 160 S., Pp.
McMurtry, Larry: Crazy Horse. Fr. 21.60
Aus dem Englischen von Michael Mundhenk.
Claassen (2005), 190 S., Gb.
Niethammer, Carolyn: Töchter der Erde. Fr.
19.80
Legende und Wirklichkeit der Indianerinnen. Aus d. Amerikan. v. Volker
Bradke. Lamuv
(1987), 382 S., Lamuv-Tb. 38, Kt.
In der herkömmlichen Literatur ist die nordamerikanische
Indianerfrau stets das untergeordnete, das fast unterdrückte Wesen. Die Autorin
schafft Klarheit über das wirkliche Leben und die Bedeutung der Indianerfrau
und zeigt, in welcher Vielfältigkeit die alltäglichen Verrichtungen praktiziert
worden sind.
Owusu, Heike: Symbole der Indianer Nordamerikas. Fr.
26.40
Schirner (1997), 319 S., Pp.
Pearson, David: Zelte, Tipis, Jurten. Fr.
26.90
Mit 80 Farbfotos. AT Vlg. (2002), 96 S., Gb.
Das Buch erklärt kurz Herkunft und Merkmale der verschiedenen
Typen mobiler Behausungen - von Jurten, Tipis und einfachen Rundhütten. Es
erzählt von Menschen, die sich irgendwo
auf der Welt für das freie, naturnahe Leben in einer solchen Behausung
entschieden haben. Von Nomandenvölkern in den Steppen der Mongolei bis zu
Familienferien im Tipi. Wenige Grundmaterialien, Begeisterung und einige
praktische Kenntnisse genügen, um die Magie des runden Raums kennen zu lernen.
Das Buch ist anschaulich illustriert mit den wichtigsten Schritten und Tipps
zur praktischen Umsetzung. Hilfreiche Adressen und Bezugsquellen sind
angegeben.
Plant, John: Heyoka. Fr. 58.00
Die Contraries und Clowns der Plainsindianer.
43 Abbildungen. Vlg. f. Amerikanistik (1995), 240 S., Gb.
Die Contraries sind eine einmalige Erscheinung in der Kultur der
Völker der Welt. Diese "Meister der Narrheit" traten mindestens bei
sieben Plainsvölkern (Sioux, Cheyenne, Comanche, Pawnee, Arikara, Hidatsa und
Crow) auf. Diese Männer widmeten sich einem aussergewöhnlichen Lebensstil: Sie taten
stets das Gegenteil dessen, was andere Menschen taten. Dabei waren sie aber
keine zeremonielle Figur, ihr ungewöhnliches Verhalten entsprach ihrem
alltäglichen Lebensstil. Im Gegensatz zu ihnen standen die Clowns, die
zeremonielle Figuren im rituellen und sozialen Leben der Plainsindianer waren
und das Vorurteil vom stoisch-ernsten, humorlosen Indianer widerlegen.
Rätsch, Christian: Schamanenpflanze Tabak. Fr.
35.00
Bd. 1: Kultur und Geschichte des Tabaks in der Neuen Welt. Nachtschatten (2002), Ca. 350 S., Br.
In diesem Buch wird Tabak nicht als bedrohliches Teufelskraut
verworfen, sondern Christian Rätsch zeigt, dass es auch respektvolle und
nützliche Anwendungen dieser mächtigen Schamanenpflanze geben kann. Die
Hintergründe des Tabak-Genusses aufzuzeigen, schafft auch Verständnis dafür,
den heutigen missbräuchlichen Umgang in einem anderen Kontext zu sehen.
Rehrmann, Norbert: Lateinamerikanische Geschichte. Fr.
23.50
Kultur, Politik, Wirtschaft im Überblick.
Rowohlt-TB. (2005), 288 S., rowohlts enzyklopädie, Kt.
Beschrieben wird die kulturelle, politische und ökonomische
Entwicklung des Subkontinents vom präkolumbischen Amerika über die Kolonialzeit
bis in die Gegenwart. Exemplarisch werden insbesondere Mexiko und Argentinien
in den Blick genommen. Ein nützliches Buch für Studierende der Hispanistik
ebenso wir für Lateinamerika-Reisende.
Scherer, Joanna Cohan: A
Danish Photographer of Idaho Indians. Fr.
62.00
Benedicte Wrensted. Univ. of Oklahoma
Press (2006), 156 S., Gb.
Schoch, Robert M. u.a.: Die Weltreisen der
Pyramidenbauer. Fr.
67.00
Aus dem Amerikanischen von Heide Rosbach. Mit zahlreichen Farbfotos.
Zweitausendundeins (2003), 354 S., Gb.
Vor etwa 5000 Jahren entstanden weltweit die ersten
pyramidenförmigen Monumentalbauwerke. War das reiner Zufall, dass die Menschen
in der Alten und in der Neuen Welt fast gleichzeitig auf dieselben Ideen kamen?
Oder gibt es etwas, das alle Pyramidenkulturen miteinander verbindet? Diesen
Fragen sind Robert M. Schoch und sein Team in ihrem multidisziplinären
Forschungsprojekt nachgegangen und sie kommen zu völlig neuen Erkenntnissen.
Schon lange vor Kolumbus gab es zwischen den Kontinenten und über die Ozeane
hinweg kulturelle Kontakte und diese sind das Vermächtnis einer im Südchinesischen
Meer untergegangenen Hochkultur. Die einstigen Bewohner dieser Region,
vertrieben durch Meteoriteneinschläge und nachfolgende Überflutungen,
befruchteten die Kulturen im Nahen und Fernen Osten, die daraufhin ihre
Blütezeit erlebten und transozeanische Kontakte mit der Neuen Welt pflegten.
Schöppl v. Sonnwalden, Herman: Die Kriegsführung der
Eskimo und der Aleuten. Fr.
12.00
33 Abb. Amerikanistik (1988), 64 S., Kt.
Die Eskimos gelten gemeinhin als zutiefst friedfertig und dem
Krieg abgeneigt. Der Autor hält fest, dass sie aber keineswegs nur von rein
defensiver und friedlicher Natur waren. Konflikte mit Normannen, Russen,
Engländern und anderen Eroberern, sowie heftige Auseinandersetzungen mit
benachbarten Indianern ziehen sich durch die ganze Eskimo-Geschichte.
Schroeter, Willy: Calumet. Fr. 43.00
Der heilige Rauch - Pfeifen und Pfeifenkulte der nordamerikanischen
Indianer. 35 Abbildungen. Amerikanistik
(1989), 180 S., Gb.
Pfeife und Tabak gehörten zum wichtigsten materiellen und rituellen
Besitz der Indianer. Ebenso beträchtlich wie die Vielfalt der Calumets in Form,
Grösse und Material, war die Vielfalt der Mythen und Riten, die sich mit Pfeife
und Tabak verbanden. Mit dem aufsteigenden Rauch, dem Atem des Calumet, stellte
der Indianer die Verbindung zu Gott her, es konnte ein Gebet sein. Das
Abbrennen von Tabak war bei Beschwörungs- und Heilungshandlungen unverzichtbar.
In diesem Band wird die komplexe Materie prägnant zusammengefasst und durch
grossformatige Abbildungen hervorragender Museumsstücke bildlich
dokumentiert.
Schroeter, Willy: Die Jagd- und Kriegswaffen der
Indianer Nordamerikas. Fr.
46.00
70 s/w. Abbildungen. Amerikanistik (1988), 196 S., Gb.
Die Waffe, oft als zutiefst destruktiv angesehen, erweist sich in
der kulturgeschichtlichen Untersuchung bei vielen Stammesvölkern als
bedeutendes Überlebenswerkzeug. Ihre Entwicklung und Vervollkommnung stellte
eine kreative Leistung dar. Hier liegt wohl die erste geschlossene Abhandlung
über indianische Waffen vor. Beginnend mit archäologischen Funden, schlägt das
Buch den Bogen über Messer, Äxte, Schilde, Keulen, Blasrohr, Lanzen, Pfeil und
Bogen. Die magische Bedeutung der Waffe wird ebenso dargestellt wie Tabus,
Zeremonialhandlungen und Kriegstechniken. Ein Quellenwerk der Völkerkunde Dank
der einmaligen Bündelung des ansonsten über unzählige Einzelwerke verstreuten
Materials.
Taylor, Colin F.: Hoka hey! Fr. 55.00
Von Skalps zu Coups. Das Pferd in der Kriegsführung der Plainsindianer.
Zweisprachige Ausgabe! Ca. 50 Abb. (12 in Farbe) Vlg. f. Amerikanistik (2001),
83 S., Gb.
In diesem Buch untersucht Colin Taylor das vielleicht
dramatischste Kapitel der Geschichte der Reiterkultur der Plains. Beginnend mit
den "Hundetagen" und der Entwicklung der intertribalen Kriege, umreisst
er schliesslich indianische Kriegstaten im 2. Weltkrieg. Der Übergang von einer
zu Fuss gehenden Gesellschaft zu einer Reiterkultur verursachte einen tiefen
Wandel in der Kriegstaktik und im Ethos und Rang des Kriegers. Vor der
Einführung des Pferdes wurden während der "Hundetage" selten Frauen
und Kinder erschlagen, da sie begehrte Kriegsbeute waren. Danach wurden auch
Frauen erschlagen, da die Erbeutung von Pferden der Feinde wichtiger war. Aber
auch die Frauenrolle veränderte sich drastisch: Auch Frauen wurde es möglich,
auf den Kriegspfad zu ziehen.
Taylor, Colin F.: Saam. Fr. 31.00
Der Symbolgehalt früher Zeremonialinsignien auf den nördlichen Plains.
Zweisprachige Ausgabe Deutsch -
Englisch. Amerikanistik (1993),
86 S., Ln.
Dieses Buch enthält (zweisprachig) einen Vortrag des Autors über
den Symbolgehalt in der Kunst der nordamerikanischen Indianer. Die Verzierungen
auf der Tracht eines Medizinpfeifenbewahrers lassen vermuten, dass die
Bemalung, die Fransen auf Hemd und Leggings nur im geringen Masse ästhetische
Motive hatten. Im allgemeinen waren es nur die Eingeweihten, die die Symbole
vollständig verstanden.
Taylor, Colin F.: Wapa`ha - die Plainsfederhaube. Fr.
36.00
Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch).
Vlg. f. Amerikanistik (1994), 117 S., Geb.
Kaum ein Kleidungsstück wirkt heute faszinierender auf den
Betrachter als der gefiederte Kopfschmuck und erscheint als typisches Merkmal
des Plainsindianers. Der Krieger mit dem wallenden Federbusch und der langen
Adlerfederschleppe ist ein 'unvergängliches Bild'. Um so erstaunlicher, dass es
in der wissenschaftlichen Literatur kaum Studien über die Federhaube oder die
indianische Kopfbedeckung gibt. Das
Buch gibt einen zweisprachigen Vortrag von Colin F. Taylor wieder, den er an einem
Plainsindianersymposium 1993 in den USA gehalten hatte.
Taylor, Colin F.: Yupika. Fr. 46.00
Die Kleidung der Plainsindianerfrauen. Zweisprachiger Text. Ca. 65 Abbildungen
Vlg. f. Amerikanistik (1997), 87 S., Gb.
Trenk, Marin: Die Milch des weissen Mannes. Fr.
46.00
Die Indianer Nordamerikas und der Alkohol.
Reimer (2000), 232 S., Br.
Seit die Weissen den nordamerikanischen Ureinwohnern den Alkohol
gebracht haben, wird viel darüber gerätselt, weshalb ihm die Indianer in einem
solchen Ausmass verfielen. Marin Trenk hat die historischen Quellen studiert:
Dem altbekannten Bild der Europäer von der Trunksucht der Indianer setzt er
eine Sicht der indigenen Trinkkulturen als "rituelles
Gesamtkunstwerk" entgegen. So eröffnet sich den LeserInnen nicht nur ein
neuer Zugang zu vergangenen indianischen Welten, sondern auch zu einer der
faszinierendsten Begegnungen von Europäern und Aussereuropäern.
Vennum, Thomas: Das indianische Lacrosse-Spiel Fr.
54.00
Der kleine Bruder des Krieges. 78
Illustrationen. Baum Publications (1996), 464 S., Gb.
In dieser ersten umfassenden Monographie wird ausführlich über
alle Aspekte dieser urindianischen Spiel- und Sportart berichtet. Von den
religiösen Hintergründen bis zum heutigen Universitätssport, von der Ausrüstung
bis zu den Ritualen und Zeremonien wird der Stoff anschaulich und kompetent
behandelt. Ausserdem finden sich Berichte über berühmte historische Spiele,
eine Sammlung von Legenden und schliesslich die modernen Regeln des
Lacrosse-Sports, wie er heute auch in Europa gespielt wird.
Wagner, Thomas: Irokesen und Demokratie. Fr.
42.00
Ein Beitrag zur Soziologie interkultureller Kommunikation. Lit Münster (2004), 398 S., Kt.
Wolters, Bruno: Schwitzbäder Nord-, Mittel- und
Südamerikas. Bd. XIV. Fr.
48.00
Arzneipflanzen in der Balneotherapie der Ureinwohner Mittel- und Südamerikas.
Hrsg. vom Düsseldorfer Institut für amerikanische Völkerkunde e.V. Tigges (2004), 709 S., Sonderheft Nr. 4, Kt.
Wolters, Bruno: Schwitzbäder Nord-, Mittel- und Südamerikas. Bd.
XIII. Fr. 25.00
Phytotherapie im Dampfbad der Ureinwohner Nordamerikas. Hrsg. vom Düsseldorfer
Institut für amerikanische Völkerkunde e.V.
Tigges (2003), 230 S Sonderheft Nr. 2, Kt.