Bitterli, Urs: Die Entdeckung Amerikas.
Fr. 26.00
Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt.
Mit 48 Karten. Beck (1999), ca. 540 S., bsr
1322, Kt.
Der Autor, Professor für Geschichte in Zürich, rekonstruiert
anhand einer Fülle von Augenzeugenberichten und Chronisten die Inbesitznahme
Amerikas durch die europäischen Kolonialmächte. Die Reiseberichterstattung
zeigt, dass der Prozess der Entdeckung sich nicht lediglich auf ein
geographisches Resultat einschränken lässt; sie hat eine politisch,
wirtschaftlich und kulturell viel grössere Dimension.
Browne, John Ross: Abenteuer im Apachenland.
Fr. 37.10
1863 - 1865. Edition Erdmann (2004),
320 S , Ln.
Der Autor berichtet über seine Reise nach Nevada, wobei er hoffte,
Gold zu finden. Er fand jedoch weder Gold noch Silber, dafür ein Land voller
Naturschönheiten. Browne breitet das Bild eines wilden, gefährlichen und
schönen Landes aus. Überall findet er Zerstörung und Tod. Dies, jedoch auch der
unverwüstliche Optimismus der amerikanischen Pioniere, bestimmt das Leben im
"Wilden Westen", der hier vor den Augen des Lesers lebendig
wird.
Diaz del Castillo, Bernal: Geschichte der Eroberung
von Mexiko. Fr. 28.10
Hrsg. u. bearbeitet v. Georg A. Narciss. Zahlr. Abbildungen. Insel
(1988), 699 S., it 1067, Kt.
Im hohen Alter, in seine spanische Heimat zurückgekehrt, schreibt
Diaz del Castillo aus der Erinnerung auf, was er erlebt hat. Er hinterlässt der
Nachwelt über die Eroberung Mexikos eine der zuverlässigsten und informationsreichsten
Quellen, die durch die lebendige Schilderung zugleich als Ritter-, Abenteuer-
oder fast Kriminalroman gelesen werden kann.
Edelmayer/Hausberger/Potthast (Hrsg.): Lateinamerika
1492 - 1850/70. Fr. 42.30
Geschichte und Gesellschaft. Mit Beiträgen von G. Pfeisinger, R. Golte, S.,
Hensel, W. Gabbert u.a. Promedia
(2005), Ca. 304 S., Br.
Hapgood, Charles H.: Die Weltkarten der alten
Seefahrer. Fr. 70.00
Aus dem Amerikanischen von Ulrike Bischoff.
Zweitausendundeins (2002), 317 S., Gb.
Bei seinen Forschungen an mittelalterlichen Seekarten machte
Charles H. Hapgood eine verblüffende Entdeckung: Auf vielen der gezeichneten
Karten aus der Zeit der grossen Seefahrer des 16. Jahrhunderts waren
Küstenverläufe Nord- und Südamerikas exakt kartiert, die damals noch gar nicht
bereist, und Inseln verzeichnet, die noch nicht entdeckt waren. Die Karte von
Piri Reis zeigt erstaunlicherweise Afrika und Südamerika im richtigen Längen-
und Breitenverhältnis. Wie war das möglich? Denn den Kartographen des 16.
Jahrhunderts fehlte das Wissen, die exakten Verhältnisse zu ermitteln. Hapgood
kommt zum Schluss, dass Piri Reis und andere Kartographen Vorlagen einer
hochentwickelten Seefahrerkultur verwendeten, deren geographischer und
nautischer Kenntnisstand erst wieder im 18./19. Jahrhundert erreicht wurde.
Hazlewood, Nick: Der Mann, der für einen Knopf
verkauft wurde. Fr. 38.90
Die unglaubliche Geschichte des Jemmy Button. Aus dem Englischen von Astrid
Becker und Elvira Willems. Mit Abbildungen. Rütten & Loening (2003), Ca.
350 S., Gb.
Feuerland 1830: Eine britische Expedition kauft einen aufgeweckten
Eingeborenenjungen für den Preis eines Perlmuttknopfes. Jemmy Button - wie der
Junge fortan heisst - wird mit zwei weiteren Gefährten nach England verschleppt,
in das modernste Land der damaligen Zeit. Erstaunlich schnell lernt Jemmy die
Sprache und den Glauben seiner Herren. Man steckt ihn in Anzug und Gamaschen
und zeigt ihn herum wie eine Trophäe. Doch Jemmy muss zurück nach Feuerland. Er
soll seinem Volk den christlichen Glauben und die Zivilisation bringen. Die
verzweifelten Versuche der ehrgeizigen Kolonialherren sind zum Scheitern
verurteilt. Aber die Ignoranz der zivilisierten Welt gegenüber der Ohnmacht der
"Wilden" gipfelt in der Auslöschung der Feuerland-Indianer.
Kasprycki, Sylvia S.: Die Dinge des Glaubens.
Fr. 49.80
Menominees und Missionare im kulturellen Dialog, 1830-1880. Lit Münster (2006), 344 S., Kt.
Las Casas, Bartolomé de: Kurzgefasster Bericht von der
Verwüstung der Westindischen Länder Fr.
13.90
Insel (1981), 153 S., it 553, Kt.
Bartholomé de Las Casas (1474 - 1566), der Bischof von Chiapas in
Mexiko, lebte seit 1502 in den spanischen Kolonien Mittelamerikas und wurde
Zeuge der Ausrottung der Indianer durch die Konquistadoren. Er veröffentlichte
seinen Bericht 1552, die Dokumentation eines Völkermords von riesigen
Ausmassen, eine Sammlung von Greueln und Monstrositäten, über die die
Diskussion nie zum Stillstand kam. Der Kommentar Enzensbergers ergänzt Daten
über die Glaubwürdigkeit des Berichts und berücksichtigt auch die Argumente der
Gegenseite.
Las Casas, Bartolomé de: Kurzgefasster Bericht von der
Verwüstung der Westindischen Länder. Fr.
13.90
Hrsg. v. Michael Sievernich. Aus dem Spanischen von Ulrich Kunzmann. Insel (2006), ca. 180 S., it
3162, Kt.
Lewis & Clark: Tagebuch einer Reise durch das
Innere Nordamerikas. Fr.
100.00
Sonderausgabe! Vlg. f. Amerikanistik
(2004), 208 S., Gb. in Ldr.
Lindh, Knut: Wikinger. Fr.
33.60
Die Entdecker Amerikas. Aus dem Norwegischen von Gabiele Haefs. Mit 18 Seiten
Bildteil. Piper (2002), 230 S., Gb.
Mahlke, Kirsten: Offenbarung im Westen.
Fr. 30.10
Frühe Berichte aus der Neuen Welt.
Fischer-TB. (2004), ca. 280 S., Fischer-Tb. 16235, Kt.
Wer in die Fremde reist, stösst dort kaum auf das ganz Unbekannte.
Die Amerikaberichte aus dem 16. Jahrhundert, denen sich die Autorin widmet,
führen das auf lehrreiche und auch kurzweilige Art vor Augen: Ihre
protestantischen Autoren entdecken in der neuen Welt einen Spiegel der alten
und sie benutzen diese Gegenbilder im konfessionellen Streit. In solcher
Perspektive rücken protestanische Märtyrer und die Opfer des Kannibalismus
zusammen, und selbst die Eucharistie gerät in schlimme Nachbarschaft.
Marboe, René A.: Entdecker, Conquistadoren,
Navigatoren. Fr. 43.80
Europas Aufbruch in die Welt (1450 -
1700). Mandelbaum (2003), 440 S., Br.
Bauteile, Bau und Arbeitsabläufe des letzten
Admiralitätsflaggenschiffs Spaniens, gebaut 1690 unter dem Habsburger Karl II,
werden parallel zu den entsprechenden Epoche der frühen Entdeckungsreisen zur
See dargestellt. Ein umfangreiches Kapiel widmet sich Naturpokukten und
Ressourcen aus Übersee, mit denen es Europa gelingt, sich weiterzuentwickeln.
Das letzte Kapitel behandelt den Einfluss nordamerikanischer
Gesellschaftsmodelle wie z.B. den Irokesenbund auf "europäische"
Konzepte u.a. von Rousseau, Paine, Adams und Franklin.
Die Neue Welt. Fr.
35.90
Süd- und Nordamerika in ihrer kolonialen Epoche. Hrsg. v. F. Edelmayer, M.
Grandner und B. Hausberger. Mit Landkarten. Promedia (2001), 232 S., Br.
Die Geschichte der "Neuen Welt" ist von der Geschichte
des Kolonialismus nicht zu trennen. Beginnend mit der Einschätzung der Lebens-
und Arbeitsweise der indigenen Völker Nord- und Südamerikas um das Jahr 1500
spannen die AutorInnen den Bogen über die unterschiedlich verlaufende
Kolonialisierung des Doppelkontinents bis zur zentralen Rolle der beiden
Amerika für die Entstehung des weltumspannenden Handels im 18. Jahrhundert.
Oeser, Rudolf: Epidemien - Das grosse Sterben der
Indianer. Fr. 34.00
Oeser - BoD (2003), Pp.
Peiner, Werner: Go West. Fr. 33.00
Die Entdeckung des Landes hinter den Rocky Mountains. Universitas (1999), ca. 288 S., Gb.
Reisende in Mexiko (Seit 1519). Fr. 30.80
Ein kulturhistorisches Lesebuch. Hrsg. von Ulrike Keller. Promedia (2003), Ca. 232 S.,
Br.
Schneider, Reinhold: Las Casas vor Karl V.
Fr. 13.00
Szenen aus der Konquistadorenzeit. Nachwort v. Erwin M. Landau. Suhrkamp (1990), 156 S., st 1722,
Kt.
Stoll, G. / Vaas, R.: Spurensuche im Indianerland.
Fr. 68.00
Exkursionen in die Neue Welt. Mit
zahlreichen farbigen Abbildungen. Hirzel (2001), 396 S., Gb.
"Ihre Silhouetten sind nur verschwommen zu erkennen, ein
schattenhaftes Volk, das auf Zehenspitzen und bei gedämpftem Licht die Bühne
betrat", sagte der Indianerforscher Thomas Canby über die
nordamerikanischen Ureinwohner. Noch immer faszinieren die geheimnisvollen
Relikte der alten Kulturen. Da es keine schriftlichen Zeugnisse aus der Zeit
vor Kolumbus gibt, ist die Spurensuche auf die raffinierten Methoden der
Wissenschaft angewiesen. Tatsächlich hat die Archäologie zusammen mit
zahlreichen anderen Forschungsgebieten - darunter die Molekulargenetik,
Ethnobotanik, Anthropologie, Linguistik und sogar Philosophie - viele und oft
überraschende Erkenntnisse hervorgebracht. Einen allgemein verständlichen Ein-
und Ueberblick gibt dieses etwas andere Indianerbuch.
Thompson, David: Im wilden Norden Amerikas.
Fr. 37.10
Hrsg. von Frank Auerbach. Mit 25 Abbildungen. Thienemann (1988), 365 S., Ln.
Die vielen Amerikas. Fr.
38.80
Die Neue Welt zwischen 1800 und 1930. Hrsg. v. Friedrich Edelmayer, Bernd
Hausberger u. Hans Werner Tobler u.a.
Brandes & Apsel (1999), ca. 200 S., Pp.
Über die Entwicklung des amerikanischen Doppelkontinents im 19.
und frühen 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den
"vielen Amerikas" - insbesondere der gegensätzlichen Entwicklung von
Nord- und Südamerika.
Wallisch, Robert: Der "Mundus Novus" des Amerigo
Vespucchi. Fr. 55.00
(Text, Übersetzung und Kommentar). Vlg. österreichische Akademie (2002), Ca.
129 S., Br.
Vespuccis 1502 erstmals erschienener "Mundus Novus"
markiert einen Wendepunkt der europäischen Geistesgeschichte. Der kurze
lateinische Text transportiert nicht nur die Idee einer Neuen Welt, sondern
formuliert auch die Ablösung der antik-humanistischen Buchwissenschaft durch
die Empirie der Entdeckungen. Darüber hinaus stellt Vespuccis Schrift den
Prototyp des neuzeitlichen Reise- und Abenteuerromans dar. Die vorliegende
Arbeit bietet neben Text und Übersetzung auch einen ausführlichen Kommentar
sowie Tafeln zur Bio-Bibliographie Vespuccis und den relevanten Reisedaten.
Zarbo, Viviana: Die wahre Geschichte des Wilden Westens.
Fr. 15.00
Aus d. Italienischen v. Moshe Kahn. Zahlreiche Abbildungen. Wagenbach (1997),
126 S., WAT 278, Kt.